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FC-Heimseuche Zum Glück kommt Werder: Macht Gisdol im Jubiläum die 10 und 100 voll?

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Markus Gisdol bei der Heim-Pleite gegen Stuttgart am 20. Februar 2021

Köln – Genau ein Heimsieg in einem Jahr. Eine verheerende Bilanz für den 1. FC Köln! Doch der Blick auf das Restprogramm zeigt: Der Weg zum Klassenerhalt führt nur über Erfolge in Müngersdorf. Zum Glück kommt jetzt Werder Bremen (Sonntag, 7. März, 15.30 Uhr).

  • 1. FC Köln empfängt Werder Bremen
  • Gegen keinen anderen Bundesligisten holte der FC so viele Heimsiege
  • Markus Gisdol mit mutigerer Taktik?

Gegen keinen anderen Gegner feierte der FC in der Bundesliga so viele Heimsiege (28). Unvergessen: der 4:3-Erfolg in der Saison 2016/17 mit Toren von Anthony Modeste (2), Simon Zoller und Leonardo Bittencourt – ein Meilenstein auf dem Weg in die Europa League.

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Am 5. Mai 2017 feierten Simon Zoller, Frederik Sörensen, Anthony Modeste, Leonardo Bittencourt und Lukas Klünter (v.r.) einen 4:3-Sieg gegen Werder Bremen.

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Bremen wartet seit neun Spielen auf einen Auswärtsdreier im Rhein-Energie-Stadion, gewann hier zuletzt im Dezember 2005. Also vor mehr als 15 Jahren.

Markus Gisdol: 50. Spiel als Trainer des 1. FC Köln

Doch der FC kann am Sonntagnachmittag nicht nur zum zehnten Mal in Folge zu Hause gegen Werder ungeschlagen bleiben, sondern sogar Historisches schaffen: Der erste Kölner, der trifft, erzielt das 100. Heimtor gegen Bremen. Diese Schallmauer hat der FC noch gegen keinen Klub durchbrochen.

Markus Gisdol (51) steht vor seinem 50. Pflichtspiel als FC-Coach, erwartet keine Geschenke – aber einen schwierig zu bespielenden Gegner: „Die Analysen haben gezeigt, dass Bremen in der Saison sein Spiel umgestellt hat. Es wird viel, viel defensiver attackiert, sie spielen oft längere Bälle, gehen auf den zweiten Ball und suchen das sogenannte einfache Spiel.“

Setzt Gisdol auf mehr Mut als gegen Stuttgart (0:1) oder auch beim Hinspiel (1:1) in Bremen? Er denkt zumindest über einen offensiveren Ansatz nach: „Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, welche Variante uns am erfolgsversprechenden erscheint. Im Hinspiel war es für uns eine gute Lösung, Bremen den Ball zu geben, da hatten sie wenig Ideen. Die taktische Marschroute fürs nächste Spiel bewerten wir neu. Es geht darum, wovon wir am meisten überzeugt sind, welches Personal zur Verfügung steht und wer wie in Form ist.“

Gut möglich, dass er dabei erstmals von Beginn an Winter-Neuzugang Max Meyer (25) bringt!

1. FC Köln mit drei Bundesliga-Pleiten in Serie

Wie bereits zum Saisonstart hat der FC zuletzt dreimal in Serie verloren (Frankfurt, Stuttgart, Bayern). Pleite Nummer vier wäre für Gisdol in Köln ein Novum. Nach Klatschen mit drei oder mehr Toren Unterschied, wie dem 1:5 in München, hat er mit dem FC bislang ohnehin noch nie verloren.

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Neben Bremen warten im Endspurt mit Mainz, Freiburg und Schalke noch weitere machbare Heimgegner – Duelle, in denen gilt: Verlieren verboten! Der FC ist zwar auswärtsstark, doch die nächsten Reisen gehen zu Union Berlin, nach Wolfsburg und Leverkusen.

1. FC Köln: Rhein-Energie-Stadion seit mehr als einem Jahr leer

Intern hat man auch die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es zumindest an den letzten Spieltagen wieder zu einer Teilöffnung der Stadien kommen könnte, bereitet sich gewissenhaft auf entsprechende Szenarien vor – wohlwissend, dass alles für die Tonne sein könnte.

Das bislang letzte Heimspiel vor ausverkauften Haus, der 3:0-Erfolg gegen Schalke am 29. Februar 2020, liegt inzwischen mehr als ein Jahr zurück. Ohne Fan-Unterstützung gelang Köln anschließend in 16 Bundesliga-Spielen nur noch ein Sieg, das 3:1 gegen Bielefeld Ende Januar.

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Ebenso weh tut das leere Stadion in finanzieller Hinsicht. Pro Geister-Heimspiel gehen dem FC rund 1,8 Millionen Euro durch die Lappen.

Das macht bei 16 Partien 28,8 Millionen Euro (abzüglich der Pacht-Einsparung) – der Großteil von Kölns Corona-Minus und einer der Gründe, warum die FC-Profis bis Saisonende auch weiterhin auf 15 Prozent ihres Gehalts verzichten.

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