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„Anderes Rollen-Profil“ Was der FC mit Aehlig-Nachfolger & „Co-Trainer“ Berg plant

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Die Geschäftsführer Horst Heldt (l.) und Alexander Wehrle (r.) arbeiten beim 1. FC Köln nur noch bis Ende Januar mit Kaderplaner Frank Aehlig zusammen.

Köln – Die Überraschung war groß, als der 1. FC Köln Lukas Berg (27) als Nachfolger für den zu Red Bull wechselnden Frank Aehlig (52) präsentierte.

EXPRESS erklärt, was Sportchef Horst Heldt (51) mit seinem neuen „Leiter Administration Lizenzspielerabteilung“ vorhat und wie genau Bergs Job-Profil aussieht.

Lukas Berg folgt beim 1. FC Köln auf Frank Aehlig

Der gebürtige Bergisch-Gladbacher ist bereits seit 2017 beim FC festangestellt, arbeitete bislang allerdings komplett im Hintergrund, zuletzt als Corona-Fachmann und Projektmanager „Digitalisierung Sport“ – wo er Heldt überzeugte.

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Lukas Berg am Geißbockheim

Der sagt nämlich: „Ich halte es für sinnvoll, nach innen zu schauen, wenn man sich personell neu aufstellen muss. Ich habe Lukas hier in verschiedenen Projekten kennengelernt und habe ihn immer sehr fokussiert erlebt, mit einem extremen Fachwissen. Natürlich ist er sehr jung, aber ich halte ihn für einen entwicklungsfähigen Menschen, der Franks Lücke füllen kann.“

Horst Heldt: „Frank Aehligs Handy ist Gold wert“

Wenn man Aehlig, für den Ende Januar am Geißbockheim vorzeitig Schluss ist, in seinen drei Jahren beim FC gesehen hat, dann nicht selten telefonierend mit Handy am oder Kopfhörern im Ohr. Als eine, wenn nicht gar die größte Stärke des gebürtigen Dresdners gilt sein exzellentes Netzwerk. „Franks Handy ist Gold wert“, bestätigt Heldt und weiß natürlich, dass Nachfolger Berg damit (noch) nicht dienen kann. 

Für den Geschäftsführer, der eher eine Ergänzung über die Kaderplanung hinaus gesucht hat, ist das kein Problem, wie er im EXPRESS-Gespräch erklärt: „Lukas' Schwerpunkt liegt nicht auf dem Trainingsplatz. Er ist auch nicht derjenige, der sagt, auf welcher Position Handlungsbedarf besteht – obwohl er es könnte. Sein Hauptaufgabenfeld ist Administration.“

Heißt konkret: Austausch mit anderen Vereinen, Hygiene-Begleitung in Corona-Zeiten, Vertragsmanagement, Transfer-Abwicklungen und Budget-Überwachung. „Lukas hat damit ein etwas anderes Rollen-Profil als Frank“, so Heldt weiter. Vor allem unter dessen Vorgänger Armin Veh (59) hatte Aehlig maßgeblichen Anteil und Einfluss bei den Transfer-Entscheidungen gehabt.

Markus Gisdol: Lukas Berg ist Horst Heldts „Co-Trainer“

Seinem neuen Helfer traut Heldt ohne Wenn und Aber zu, in Zukunft mal selbst an der Klub-Front zu stehen: „Klar ist, dass er irgendwann in der Lage sein muss, Verantwortung in der ersten Reihe zu übernehmen. Das Ziel ist, dass er zu gegebener Zeit alleine Vertragsverhandlungen führen und Personalentscheidungen treffen kann.“

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Chefcoach Markus Gisdol (51) erwartet durch den Abschied von Aehlig keine großen Änderungen im Arbeitsalltag, sagt über Berg: „Meine Co-Trainer sind meine wichtigsten Ansprechpartner, für Horst wird Lukas sozusagen der Co-Trainer. Im Normalfall haben wir gar nicht so viel miteinander zu tun, eher wenn es Neuerungen gibt, wie zuletzt bei Corona-Themen. Als Bindeglied haben wir auch noch unseren Teammanager Denis Lapaczinski.“

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