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Rettungs-Hoffnung vs. Abstiegs-Angst Was für und was gegen den 1. FC Köln spricht

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Die Kölner Sebastiaan Bornauw, Jonas Hector und Ellyes Skhiri (v.l.) bei der Heim-Pleite gegen Freiburg am 9. Mai 2021

Köln – Der Countdown läuft, Kölns Abstiegs-Endspiel gegen Schalke rückt immer näher. Am Samstag (22. Mai, 15.30 Uhr) müssen für den Klassenerhalt drei Punkte und Schützenhilfe her! EXPRESS erklärt, was dem FC vor dem Showdown im Tabellenkeller Hoffnung und Angst macht. 

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Das macht dem 1. FC Köln Hoffnung auf die Rettung:

Hector-Comeback: Mit Kapitän Jonas Hector (30) soll Friedhelm Funkels wichtigster Spieler nach seinem Hertha-Aus (Risswunde am Bein) wieder fit sein. Der FC-Coach sagt: „Er wird höchstwahrscheinlich zurückkehren, davon kann man ausgehen.“ Am Mittwoch war Hector erstmals wieder beim Mannschaftstraining dabei. Köln braucht seinen Anführer für das wichtigste Saison-Spiel. Auch bei Sebastian Andersson (29) sieht Funkel keine Gefahr.

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Kapitän Jonas Hector nach dem Mannschaftstraining des 1. FC Köln am Mittwochvormittag (19. Mai 2021)

Schalker Auswärtsschwäche: Vier Punkte in 16 Spielen – das ist Schalkes Auswärtsbilanz in dieser Saison. Die Königsblauen holten keinen einzigen Sieg in der Fremde. Der bislang letzte Auswärtsdreier in der Bundesliga datiert vom 23. November 2019: ein 2:1 in Bremen. Zudem ist Schalke die Schießbude der Liga, hat 85 Gegentreffer kassiert.

Gegner der Keller-Konkurrenz: Sowohl Bremen, mit dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach, als auch Bielefeld, auswärts in Stuttgart, haben zum Saisonabschluss harte Aufgaben. Zumal Gladbach und dem VfB mit Platz sieben noch das internationale Geschäft winkt. Gladbach-Weltmeister Christoph Kramer (30) verspricht: „Wir werden alles dafür tun, das letzte Saisonspiel zu gewinnen.“

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Friedhelm Funkel (r.) und Gladbach-Trainer Marco Rose am 11. März 2020 im Borussia-Park

Serien-Mut: Bremen hat von den vergangenen zehn Liga-Spielen gegen Gladbach kein einziges gewonnen. Und Bielefelds letzter Auswärtssieg in Stuttgart liegt fast 40 Jahre zurück (28. April 1982). Diese Serien machen Mut! Zur Erinnerung: Gewinnt weder Werder noch die Arminia, springt der FC mit einem Sieg gegen Schalke auf Platz 15. Holt einer der Konkurrenten einen Dreier, winkt immerhin die Relegation.

Nervenstärke: Was diese Saison gezeigt hat: Mit dem Rücken zur Wand liefert der FC oft seine besten Leistungen ab. Das rettete Ex-Coach Markus Gisdol (51) zunächst mehrfach den Job. Gegen Schalke brauchen die Kölner diese Nervenstärke mehr denn je. Funkels Ansage: „Ihr könnt euch sicher sein, dass wir dem Druck gewachsen sind.“ 

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Das FC-Heimspiel gegen Schalke am 29. Februar 2020 war das bis heute letzte vor vollen Rängen im Rhein-Energie-Stadion.

Letztes Schalke-Heimspiel: An das Heimspiel gegen S04 im Vorjahr hat Köln beste Erinnerungen. Damals schoss der FC die Knappen mit 3:0 aus dem Stadion. Und das vor ausverkauftem Haus. Es war das letzte Heimspiel vor der Corona-Pause.

Siebter Abstieg des 1. FC Köln? Das macht Angst:

Kölner Heimschwäche: Schalke ist das schlechteste Auswärtsteam, der FC hat die schwächste Heim-Ausbeute. Elf Punkte aus 16 Spielen sind Liga-Tiefstwert, den Geißböcken gelangen in dieser Saison nur zwei Siege im Rhein-Energie-Stadion: das 3:1 gegen Bielefeld am 19. Spieltag und zuletzt der 2:1-Überraschungserfolg gegen RB Leipzig.

Sorgen-Stars: Auch wenn Hector und Andersson am Samstag auf jeden Fall dabei sein sollen, bleiben ihnen nur wenige Tage Vorbereitung mit den Teamkollegen. Es gibt bessere Voraussetzungen! 

Schalke-Sieg: Das 4:3 gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Samstag hat gezeigt, dass Schalke trotz des feststehenden Abstiegs noch nicht im Urlaubsmodus ist. Die Königsblauen wollen sich nicht mit einer Pleite aus der Bundesliga verabschieden. Und Trainer Dimitrios Grammozis (42) muss Argumente für eine Weiterbeschäftigung sammeln, im Klub gibt es Zweifler.

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Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis, hier nach dem Sieg gegen Frankfurt am 15. Mai 2021 mit Amine Harit, hofft auf einen Erfolg zum Saisonabschluss.

Funkel: „Vier Tore gegen eine Mannschaft, die eigentlich in die Champions League wollte, zeigen, dass Schalke ein Stück weit stabiler geworden ist. Das ist Warnung genug für meine Spieler. Wir müssen Schalke sehr ernst nehmen.“

Doppel-Sperre: Mit Ellyes Skhiri (26) und Ismail Jakobs (21) holten sich beim 0:0 gegen Hertha BSC gleich zwei FC-Profis ihre fünfte Gelbe Karte ab. Bitter! Skhiri war der konstanteste Feldspieler der Saison, Jakobs machte beim letzten Heimspiel gegen Freiburg als Joker ordentlich Alarm. Aber: „Der Kader ist so gestrickt, dass wir die Gesperrten gut ersetzen können“, meint Funkel.

Schaaf-Faktor: Konkurrent Werder Bremen hat einen Spieltag vor Schluss den Trainer gewechselt, setzt auf Routinier Thomas Schaaf (60) – das könnte die Hanseaten (zwei Punkte aus zehn Spielen) wiedererwecken. „Es gibt diese Chance, das Team so anzupacken, dass es wieder mehr an sich und die eigenen Fähigkeiten glaubt“, ist der Oldie überzeugt.

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Thomas Schaaf, hier am 17. Mai 2021 auf dem Weg zum Training, soll Werder Bremen retten.

Funkels Schalke-Bilanz: In seiner Trainer-Karriere gewann FC-Coach Funkel nur vier von 34 Spielen gegen die Königsblauen. Wobei diese natürlich auch nie eine so schwache Saison wie die aktuelle ablieferten...

Rettungs-Hoffnung oder Abstiegs-Angst – was setzt sich Samstagnachmittag durch? Es geht um so viel!

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