Kein neuer Corona-Schock FC-Vorbereitungen auf Liga-Neustart gegen Mainz laufen

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Die FC-Profis halten sich an den Abstand.

Köln – Aufatmen beim 1. FC Köln!

Die 57 durchgeführten Tests am Sonntag haben keine weiteren Fälle von Corona-Infektionen beim FC ergeben. Nachdem in der ersten Testrunde Ismail Jakobs (20), Niklas Hauptmann (23) sowie Physio Daniel Schütz positiv getestet worden waren, ist nun kein weiterer Corona-Fall dazu gekommen.

Vier absolute Stammspieler hatten Kontakt zu Ismail Jakobs

Die gesamte Mannschaft sowie Trainer- und Betreuerstab wurden erneut vom unabhängigen Labor von Dr. Wisplinghoff getestet – und das Ergebnis macht Mut!

Alles zum Thema Ismail Jakobs
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Sebastiaan Bornauw hatte täglich Kontakt mit Ismail Jakobs.

Besonders die Spieler, die mit Youngster Jakobs in einer Trainingsgruppe waren, dürften besonders erleichtert sein, dass sie sich nicht angesteckt haben. Den FC hätte es dabei durchaus hart treffen können, denn mit Mark Uth (28), Sebastiaan Bornauw (21), Kingsley Ehizibue (24) und Kapitän Jonas Hector (29) hatten vier absolute Stammspieler täglich unmittelbaren Kontakt zu Jakobs.

Rafael Czichos (29) wird ebenfalls ein Stein vom Herzen gefallen sein, dass sein Test negativ ausgefallen ist. Der Abwehrspieler, der sich nach seiner schweren Wirbelverletzung zurück in die Mannschaft kämpfen will, hatte immerhin über anderthalb Wochen Einzeltraining mit Niklas Hauptmann (23).

1. FC Köln: Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit

„Wir sind natürlich froh über die Ergebnisse. Sie zeigen, dass das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept greift und den Spielern Sicherheit gibt. Wir sehen, dass sich alle daran gehalten haben, ansonsten wären jetzt auch nicht alle anderen Spieler negativ getestet worden. Die Spieler treffen am Geißbockheim nur mit Mitspielern und Mitarbeitern zusammen, die doppelt negativ getestet sind. Wir dürfen dabei aber jetzt nicht nachlassen“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (45).

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Birger Verstraete sorgte mit seinen Aussagen für Wirbel, ruderte aber mittlerweile wieder zurück.

Da es keine Neuinfizierungen gibt, sind vorerst keine weiteren Maßnahmen von Seiten des Gesundheitsamtes zu erwarten. Am Montagnachmittag ging daher der Trainingsbetrieb nahtlos weiter – auf Wunsch des Vereins jedoch ausdrücklich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es gab weiter keine Zweikämpfe und die Gruppen trainierten auf zwei Trainingsplätzen.

Jhon Cordoba: „Mir geht es gut, ich bin gesund“

Um 13.20 Uhr – rund anderthalb Stunden vor Beginn der Einheit – fuhr Keeper Timo Horn (26) als Erster am Geißbockheim vor. Es folgte Jhon Cordoba (26). „Mir geht es gut, ich bin gesund“, sagte er bei seiner Ankunft bestens gelaunt zum EXPRESS. Bevor es für den Kolumbianer und seine Teamkollegen jedoch an den Ball ging, stand um 14.40 Uhr eine Mannschaftsbesprechung an.

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Horst Heldt nahm nicht an der Mannschaftsbesprechung teil, er hatte einen anderen Termin.

35 Minuten tagte die komplette Mannschaft, das Trainer- und Betreuerteam, sowie FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle hinter verschlossenen Türen. Horst Heldt (50) nahm nicht teil, der Sportboss hatte zur gleichen Zeit einen anderen Termin.

1. FC Köln ab Mittwoch im Dorint-Hotel

Nach EXPRESS-Informationen wurde der Fahrplan für die nächsten Tage besprochen. Der sieht vor: Komplette Abschottung, sobald es ein offizielles Go aus der Politik für die Rückkehr ins Mannschaftstraining gibt. „Deshalb gehen wir mit der Mannschaft auch in ein quarantäne-ähnliches Trainingslager, sobald wieder Mannschaftstraining möglich ist“, sagt Wehrle.

Hier lesen Sie mehr: 1. FC Köln: Kommentar zur Fortsetzung der Bundesliga

Nach EXPRESS-Informationen hat sich der Bundesliga-Zehnte dafür entschieden, ab Mittwoch im Dorint-Hotel am Heumarkt zu wohnen. Von dort aus kann der FC dann zum Training ans Geißbockheim oder ins Rhein-Energie-Stadion pendeln.

Am Wochenende 15. bis 17. Mai soll dann endlich der Neustart in die Liga kommen. Nach EXPRESS-Informationen beginnt der FC dann mit einem Heimspiel gegen Mainz. Die Liga soll mit dem 26. Spieltag fortgesetzt werden.

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