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Während Funkel-Elf in Augsburg spielt FC-Pleite im Rhein-Energie-Stadion

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FC-Verteidiger Sava Cestic im Kopfballduell mit Aachens Hamdi Dahmani. Die U21 der Kölner spielte am Freitagabend (23. April 2021) im Rhein-Energie-Stadion. 

Köln – Die Profis des 1. FC Köln kämpften am Freitagabend (23. April 2021) beim FC Augsburg erfolgreich um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Zeitgleich wurde auch im Rhein-Energie-Stadion Fußball gespielt: Die U21 empfing Alemannia Aachen zum Regionalliga-Duell – und ging leer aus.

  • U21 des 1. FC Köln verliert im Rhein-Energie-Stadion
  • Freistoß-Treffer bringt Alemannia Aachen auf Siegerstraße
  • Später Konter sorgt für Entscheidung

Normalerweise trägt die Mannschaft von Mark Zimmermann ihre Heimspiele im Franz-Kremer-Stadion am Geißbockheim aus. Da dort ein neuer Rasen verlegt wird, wich die U21 ausnahmsweise in die Müngersdorfer WM-Arena aus. Gewiss ein Highlight für die Regionalliga-Kicker, schließlich träumen viele der Kölner Talente davon, hier einmal für die Profis aufzulaufen.

Alemannia Aachen geht durch Freistoß in Führung

Sava Cestic ist das bereits mehrfach gelungen, für Tim Lemperle und Marvin Obuz ist der Weg nicht mehr weit – das Youngster-Trio stand am Freitagabend in der Startelf der U21. Das Tor hütete Julian Roloff, nachdem sich Julian Krahl bei der 0:2-Pleite beim Wuppertaler SV am vergangenen Wochenende eine Knieverletzung zugezogen hatte. Die Nummer drei der Profis fällt mehrere Wochen aus. Nicht die einzige Stammkraft, auf die Zimmermann gegen Aachen verzichten musste: Unter anderem standen auch Oliver Schmitt, Georg Strauch und Luca Schlax nicht zur Verfügung.

18 Minuten waren gespielt, als Keeper Roloff das erste Mal hinter sich greifen musste: Nach verhaltenem Beginn segelte ein Freistoß von Aachens Frederic Baum an Freund und Feind vorbei in den Kölner Kasten. Der FC tat sich schwer, zu Chancen zu kommen – stattdessen musste Roloff gegen Cebulla das 0:2 verhindern (26.). Gegen die stabil stehenden Gäste kam der FC lediglich aus der Distanz zum Abschluss.

Nach der Pause startete die Zimmermann-Elf mit mehr Schwung, vor allem Lemperle machte direkt Betrieb. Allerdings ohne Erfolg. Auch Nottbeck scheiterte mit einem Distanzschuss (60.), Hwang wurde geblockt (61.).

U21 des 1. FC Köln musste zeitgleich mit Profis spielen

Von Aachen kam offensiv kaum noch was – bis zur Entscheidung: Mergim Fejzullahu traf nach einem Konter zum 2:0 (87.). Ein frustrierender Abend für die Kölner, die vor den Partien der Konkurrenz auf Platz sechs der Regionalliga West stehen.

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Übrigens: Dass sich das U21-Spiel (Anpfiff 19.30 Uhr) mit der Bundesliga-Partie der Profis überschnitt, war – wie bereits in der Vergangenheit – eine Vorgabe der Polizei. Diese hatte trotz der Corona-Pandemie Sicherheitsbedenken geäußert und eine Parallelansetzung gefordert. Kaum nachzuvollziehen. Die Kölner hätten gerne schon früher gespielt, so hätte die Begegnung auch weit vor der Ausgangssperre beendet sein können.

Weiter geht es für die U21 des FC am 8. Mai mit einem Heimspiel gegen Wegberg-Beeck. (mze)

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