Nach Harmlos-Auftritt gegen Augsburg Herr Heldt, muss der FC jetzt sofort handeln?

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Horst Heldt war nach der Niederlage des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg bedient.

Köln – Es sollte der erfolgreiche Auftakt ins Jahr 2021 werden.

Stattdessen herrscht beim 1. FC Köln nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen den FC Augsburg Tristesse.

Vor allem die Abteilung Attacke bereitet Grund zur Sorge. Die Mannschaft von Markus Gisdol (51) erspielte sich in 90 Minuten keine echte Torchance, lediglich die Standards sorgten ansatzweise für Gefahr.

Der 1. FC Köln hat ein Sturm-Problem

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Das Duo Duda/Thielmann ist mehr eine Notlösung, Sommer-Einkauf Sebastian Andersson (29) fehlt verletzt und Hoffnungsträger Anthony Modeste (32) blieb bisher den Beweis schuldig, dass er noch der gesuchte Torjäger ist.

Köln hat ein echtes Sturm-Problem! Daher die Frage: Herr Heldt, muss der FC jetzt doch sofort auf dem Transfermarkt nachlegen?

„Nein“, sagt der Sportboss und führt aus: „Es ist kein Geheimnis, dass wir nur bestimmte Rahmenbedingungen haben. Ich habe nicht wie bei Amazon einen Warenkorb, wo ich draufklicken kann und am nächsten Tag zehn neue Spieler habe. Wir müssen das richtig einordnen. Gegen Dortmund und Mainz wurde nicht thematisiert, dass wir ein Sturm-Problem haben. Wir haben nicht unsere beste Leistung abgeliefert, aber ich kann nicht jede Woche diese Diskussion führen.“

Der 1. FC Köln kann sich keinen neuen Stürmer leisten

Die Not ist da, die Kohle nicht. Der FC kann sich derzeit keinen Retter leisten. Weil Großverdiener wie Frederik Sörensen (28) oder Marco Höger (31) Ladenhüter sind, fehlt der finanzielle Spielraum für einen dringend benötigten Tor-Garanten.

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„Ich bin nicht im Schlaraffenland. Wir wären in der Lage, handlungsfähig zu sein, aber alles hat seine Grenzen. Es macht keinen Sinn über Qualität nachzudenken, die wir uns nicht leisten können. Und eine Nummer 28 oder 29 brauche ich nicht zu verpflichten“, sagt Horst Heldt.

Horst Heldt will in der Transfer-Frage die nächsten Wochen abwarten

Der FC-Geschäftsführer will die umstrittene Personalie nicht an einem Spiel festmachen. Heldt wird zunächst die richtungsweisenden Partien beim SC Freiburg und Schalke 04 sowie zwischendrin zu Hause gegen Hertha BSC abwarten, bevor er sich gegebenenfalls ins finanzielle Risiko stürzt.

„Wir müssen die Sinnhaftigkeit hinterfragen. Wir werden den Januar dazu nutzen, eine Entscheidung zu treffen“, kündigt Kölns Sportboss an.

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