„Unsere klare Absicht“ So plant FC-Boss Keller mit Skhiri – klare Linie bei Abgängen

Ellyes Skhiri nimmt wieder das Training beim 1. FC Köln auf.

Ellyes Skhiri nahm am Montag (27. Juni 2022) die Vorbereitung beim 1. FC Köln auf.

Ellyes Skhiri gilt eigentlich als Verkaufskandidat, da der 1. FC Köln Transfer-Erlöse braucht. Sportboss Christian Keller hat allerdings einen anderen Wunsch.

Er galt lange als Verkaufs-Kandidat Nummer eins beim 1. FC Köln. Marktwert-Spitzenreiter Ellyes Skhiri (27) könnte Millionen in die klammen Klub-Kassen spülen.

Doch nach dem Abgang von Salih Özcan (24) zu Borussia Dortmund hat Sportchef Christian Keller (43) einen anderen Wunsch. Er will das tunesische Laufwunder am liebsten weiter im FC-Trikot sehen!

Christian Keller: „Ellyes Skhiri ist einer unserer besten Spieler“

Keller sagt: „Es ist unsere klare Absicht, dass Ellyes Skhiri diese Saison bei uns spielt. Er ist einer unserer besten Spieler und ein Muster-Profi. Er ist hier tief verwurzelt und fühlt sich wohl.“

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Der Ball liegt nun also beim Star-Sechser. Skhiri, der seit geraumer Zeit von einem internationalen Top-Klub träumt, muss selbst entscheiden, wo er seine Zukunft sieht – vorausgesetzt, es flattern die entsprechenden Angebote rein.

„Er ist ein sehr ambitionierter Spieler, der vielleicht noch mal weitere Schritte in seiner Karriere gehen will. Wir haben mit ihm besprochen, dass er auf uns zukommen soll, wenn er sich verändern will“, sagt Keller und schiebt vielsagend hinterher: „Wir haben aber nichts dagegen, wenn er das nicht macht.“

Geschäftsführer-Kollege Philipp Türoff (46) hatte gegenüber EXPRESS.de zuletzt schon angedeutet, dass eine Vertragsverlängerung über 2023 hinaus „keine weit entfernte Überlegung“ sei. Der FC könnte Skhiri mit einer Gehaltserhöhung locken und würde nicht Gefahr laufen, ihn im nächsten Sommer ablösefrei zu verlieren. Zumal er sich bei der Winter-WM in Katar ins Schaufenster stellen kann.

1. FC Köln will keine Spieler vom Hof jagen

Und was ist mit anderen Abgängen? Selbst Bankdrückern wollen die FC-Bosse keinen Abschied nahelegen – obwohl der Klub noch signifikante Transfereinnahmen gebrauchen könnte.

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Keller lässt sich nicht unter Druck setzen, seine eindeutige Botschaft lautet: „Ein Spieler, der sich korrekt verhält, gut einbringt, sein Bestes auf dem Trainingsplatz gibt und in der Kabine unsere Werte hochhält, zu dem werden wir nicht sagen, dass er gehen muss. So wollen Steffen Baumgart, ich und die anderen Verantwortlichen nicht die Mannschaft führen.“

Dennoch werden Trainer und Manager gerade zu Beginn der Vorbereitung offene und ehrliche Einschätzungen geben, wie es um die jeweiligen Einsatz-Chancen steht.

„Wenn daraufhin ein Spieler nicht einverstanden ist mit seiner Perspektive, liegt es an ihm, uns zu sagen, dass er sich verändern möchte. So ist nach wie vor die Ausgangssituation. Dann werden wir sehen, welche Spieler auf uns zukommen“, erklärt Keller.

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