„Dann ist vieles gut gelaufen“ FC-Boss Heldt macht Transfer-Ansage & hofft auf Abgänge

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Horst Heldt verfolgt das erste Training des 1. FC Köln nach der Mini-Pause.

Köln – Nur noch wenige Tage, dann öffnet in der Bundesliga das Winter-Transferfenster (2. Januar). Die Klubs halten trotz klammer Kassen infolge der Corona-Pandemie die Augen offen nach potenziellen Neuzugängen.

Auch beim 1. FC Köln sondiert Sportboss Horst Heldt (51) den Markt. Nach der Verletzung von Sebastian Andersson (29) ist vor allem im Sturm die Personal-Decke äußerst dünn.

Horst Heldt plant beim 1. FC Köln – Stand jetzt – keine Winter-Transfers

Mit Anthony Modeste (32), der nach einem verletzungsgeplagten Halbjahr noch nicht zu hundert Prozent fit ist, und Tolu Arokodare (20), der sich weiterhin an das Niveau in der Bundesliga gewöhnen muss, stehen lediglich zwei etatmäßige Angreifer zur Verfügung.

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Andersson-Modeste

Anthony Modeste kommt für Sebastian Andersson beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt am 18. Oktober 2020 aufs Feld. 

Dazu bleiben Markus Gisdol (51) noch die beiden Not-Neuner Ondrej Duda (26) und Jan Thielmann (18) als Alternativen.

Die Sturm-Konstellation birgt ein gewisses sportliches Risiko, und dennoch sagt Heldt gegenüber EXPRESS: „Stand jetzt haben wir nicht vor, auf dem Transfermarkt tätig zu werden – sollten wir nicht auch den einen oder anderen Abgang haben.“

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Der Sportchef weiter: „Wir versuchen, noch mal die Quantität zu reduzieren, ohne jetzt Namen zu nennen.“

Dass der FC einen Großverdiener aus der zweiten Reihe im Winter los wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Weder für Frederik Sörensen (28) noch für Marco Höger (31) oder Christian Clemens (29) gibt es Angebote.

Damit ist auch eine bereits im Sommer angestrebte Leihe von Bayern-Youngster Joshua Zirkzee (19) momentan nicht in Planung. Die Spur zum FC ist aktuell nicht heiß, mit Eintracht Frankfurt buhlt zudem ein lukrativer Bundesliga-Konkurrent um den Niederländer.

Horst Heldt hält sich bis zum Transfer-Schluss alle Optionen offen

Heldt ist zum Abwarten gezwungen. Er weiß natürlich, dass erfahrungsgemäß Dynamik in den Transfermarkt kommt, je näher der Deadline-Day rückt. „Am 20. Januar könnte es – aus welchen Gründen auch immer – anders aussehen. Es ist sinnvoll und klug, sich bis zum 31. Januar alle Optionen offenzuhalten.“

Viel hängt auch von den Kölner Ergebnissen gegen die direkten Konkurrenten FC Augsburg, SC Freiburg, Hertha BSC und Schalke 04 ab. Sollte der FC den Start ins neue Jahr in den Sand setzen, wäre Heldt („Wir sind vorbereitet“) wohl zum Umdenken gezwungen. „Wir werden agieren, wenn wir agieren müssen. Und falls nicht, ist auf dem Platz vieles gut gelaufen.“

In der Lage zu handeln, wäre der FC laut Heldt, „auch wenn das keine großen Sprünge wären.“

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