„Was willst du?“ Trainer-Zoff in Bremen! Kohfeldt schnauzt Gisdol an, FC-Coach genervt

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Enttäuschung nach dem späten 1:1 in Bremen: Markus Gisdol wartet weiterhin auf seinen 50. Bundesliga-Sieg.

Bremen – Keine Zuschauer beim Freitagabend-Spiel Werder Bremen gegen 1. FC Köln – aber viel Stimmung an der Seitenlinie!

Beim 1:1 im Weser-Stadion (hier die Noten des 1. FC Köln) flogen vor allem in der Anfangsphase jede Menge Giftpfeile zwischen den Trainern. 

Florian Kohfeldt meckert früh beim vierten Offiziellen

Die 1:6-Demütigung vom letzten Spieltag der vergangenen Saison war auf Kölner Seite nicht vergessen, der FC langte anfangs ganz schön hin. Das brachte Werder-Coach Florian Kohfeldt (38) direkt auf die Palme – der Auftakt zu einem Gift- und Galleduell.

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Werder-Trainer Florian Kohfeldt an der Seitenlinie gegen Köln. Rechts: der vierte Offizielle, Martin Thomsen

Kohfeldt petzte gleich beim vierten Offiziellen, Martin Thomsen (35), forderte Karten: „Jetzt ist aber schon nach drei Minuten klar, was sie wollen. Da muss man schnell was zeigen.“

Sein Kölner Kollege Markus Gisdol (51) sprang auf, beschwerte sich, und es kam zum ersten Wortgefecht.

Florian Kohfeldt schreit Markus Gisdol an

Bei den Werder-Profis sah man allerdings auch, was sie wollten: ziemlich oft hinfallen. Gerade der Ex-FC-Profi Leonardo Bittencourt (26) machte sich mit seiner Fallsucht den guten Eindruck seines ansehnlichen Auftritts etwas zunichte.

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Leonardo Bittencourt jubelte nach seinem Tor zum 1:1 mit Josh Sargent.

Als er nach einem harmlosen Zweikampf mit Sebastiaan Bornauw (21) einmal mehr stöhnend zusammenbrach (19.), forderte Gisdol ihn auf, damit aufzuhören. Das konnte wiederum Kohfeldt gar nicht ab. „Du redest mit meinen Spielern? Was willst du? Was hast du mit meinen Spielern zu tun?“, schnauzte der Werder-Coach Richtung Gisdol. 

Markus Gisdol antwortet Florian Kohfeldt

Kölns Trainer antwortete lautstark: „Konzentrier‘ du dich lieber auf deine Mannschaft!“ Und drehte sich kopfschüttelnd weg. 

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Als Marius Wolf (25) den Bremer Jean-Manuel Mbom (20) in der 23. Minute foulte, war das Geschrei ebenfalls groß. Schiri Florian Badstübner (29) zeigte Gelb, doch Kohfeldt schimpfte immer noch, die Verwarnung reichte ihm nicht aus. 

Markus Gisdol: „Vielleicht lernt er noch was dazu“

Der übliche Trainer-Handschlag nach Abpfiff blieb (zumindest zunächst) aus. „Wir haben uns noch nicht gesehen“, sagte Kohfeldt in der Video-Pressekonferenz, die corona-bedingt jeder Coach einzeln abhielt. Für den Bremer Coach war dennoch alles abgehakt: „Die Dinge, die auf dem Platz passieren, bekommen alle jetzt ein bisschen mehr mit, aber sie bleiben trotzdem auf dem Platz. Was unter den Trainern passiert, ist immer in Ordnung.“

Gisdols Worte klangen deutlich genervter: „Das muss er mit sich selber ausmachen, wie er sich da verhält. Aber er ist ja noch ein junger Trainer, vielleicht lernt er noch was dazu.“

Diese beiden werden wohl keine Freunde mehr...

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