Neuer FC-Trainer Baumgart plant zwei FC-Szenarien und übt Kritik am Zweitliga-Start

Baumgart29.5.

Steffen Baumgart (hier am 16. Mai beim SC Paderborn) übernimmt in der kommenden Saison den 1. FC Köln als Trainer.

Köln – Showdown im Holstein-Stadion: Am Samstag (29. Mai, 18 Uhr) geht es für den 1. FC Köln um Alles oder Nichts im Relegations-Rückspiel bei Holstein Kiel. Bald-Trainer Steffen Baumgart (49) hat das Hinspiel in Köln im Rhein-Energie-Stadion gesehen, wenn es für seine neue Truppe nun um die Bundesliga-Zugehörigkeit geht, hofft er auf eine stabile Verbindung von Internet-Sender DAZN.

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Am Samstagvormittag hielt sich die Aufregung bei Steffen Baumgart noch in Grenzen. „Ich stehe ja noch nicht in der Verantwortung. Wenn das Spiel losgeht, fieber ich aber schon mit. Ich schaue die Partie zu Hause bei Freunden in Paderborn. Wie man das eben so macht – und ich hoffe, mit der Übertragung klappt diesmal alles.“ Zuletzt hatte DAZN arge Verbindungs-Probleme und wurde von zahlreichen Fans kritisiert.

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Der FC steht im Holstein-Stadion mit dem Rücken zur Wand und trotzdem glaubt der neue Trainer des 1. FC Köln an ein gutes Ende. „Ich bin überzeugt, dass sie es schaffen. Sie waren auch im Hinspiel die bessere Mannschaft. Das Ergebnis war nicht gut, aber in dem Spiel war längst nicht alles schlecht. Sie haben die größere Qualität und das Zeug, es zu schaffen!“

Der Trainer, der den SC Paderborn nach vier erfolgreichen Jahren verlässt und in Köln eine neue Herausforderung sucht, ist schon mittendrin in den Planungen für die Zukunft. „Wir planen natürlich in zwei Szenarien, vor allem aber für die Bundesliga, denn ich denke positiv und optimistisch. Da hätten wir genügend Pause und Zeit für die nötigen Änderungen. Im Zweitliga-Fall ist es natürlich deutlich schwieriger. Die Jungs spielen jetzt fast zwei Jahre durch, sie hatten keine Winterpause und kaum Urlaub im Sommer. Sie brauchen eine Pause.“

Aber eigentlich müsste man in drei Wochen bereits mit der Vorbereitung beginnen. Baumgart: „Gerade in diesem Jahr fragt man sich, ob das mit dem Frühstart der Zweiten Liga, trotz aller TV-Einnahmen, so sinnvoll ist.“

Trotzdem hat er auch diese Schwierigkeit bewusst in Kauf genommen. „Wir haben einige knifflige Aufgaben zu lösen, aber das ist auch der Reiz. Ich freue mich auf die Aufgabe. Aber jetzt drücke ich erstmal dem FC die Daumen!“

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