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FC-Trainer Gisdol knöpfte sich seine Profis vor „Da haben sie mich maßlos geärgert“

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Klare Ansagen: Trainer Markus Gisdol (1. FC Köln) gibt die Richtung vor.

KIöln – Wie nur diesen Bayern beikommen? Die Videosichtung brachte Trainer Markus Gisdol (51) der Lösung nicht wirklich näher. „Die meisten Versuche haben damit geendet, dass Bayern seinen Toreschnitt von viereinhalb halten konnte. Wie wir agieren, muss das Spiel ergeben. Wir versuchen unsere bestmögliche Leistung abzuliefern. Vielleicht könnten wir für eine Überraschung sorgen", gestand der Schwabe auf der Pressekonferenz.

Was sicher ist: Die beiden kölschen Grundfehler müssen weg. Denn die brachten den Kölner Coach mächtig auf die Palme: Die Schlafmützigkeit in der Anfangsphase und das zu zaghafte Zweikampfverhalten. Deshalb sprach Gisdol in der Teamsitzung Tacheles.

1. FC Köln mit Startschwierigkeiten

Alles zum Thema Markus Gisdol

Erst einmal ging es um die Startschwierigkeiten, der FC gerät immer wieder früh in Rückstand, beim VfB Stuttgart lag der 1. FC Köln bereits nach 24 Sekunden zurück: „Gegen Frankfurt waren wir anfangs konzentrierter. Aber im letzten Spiel haben wir das wieder erkennen lassen. Wo soll das hinführen? Dass die Gegner sich sagen: In Köln brauchst nur in den ersten fünf Minuten Vollgas geben, dann machst du dein Tor? Soll das die Lösung sein? Sollen wir uns dem hingeben?“

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FC-Trainer Markus Gisdol gibt Anweisungen mit der Taktiktafel

Der Coach verlangt nun die Eigenverantwortung seiner Spieler. „Wir haben vieles probiert. Wir haben intensivere Ansprachen genommen, wir haben ruhigere genommen. Wir haben jedem Einzelnen nochmal Zeit gegeben. Zum Schluss liegt es an jedem Einzelnen, an mir als Trainer und an jedem Spieler. Wir haben das thematisiert, auch wieder mehr thematisiert wie zuletzt. Es hat mich maßlos geärgert. Wir haben eine gute Leistung gegen Frankfurt gezeigt und dann geben wir so fast die Partie her. Das muss nicht sein. Und jetzt kommt ein Gegner, der eine andere Messlatte darstellt.“

Markus Gisdol plant personelle Konsequenzen beim 1. FC Köln

Ein anderes Thema war das Zweikampfverhalten. „Auch das habe ich mit der Mannschaft besprochen. Es wird dann schwierig zu punkten. Hätten wir ein besseres Zweikampfverhalten in Stuttgart an den Tag gelegt, hätten wir große Chancen gehabt, da das Spiel ganz zu drehen. Wir waren ohnehin schon nahe dran und haben uns dann aber immer wieder in Situationen gebracht, wo wir 50/50-Situationen verloren haben“, sagt Gisdol.

Der Coach weiter: „Natürlich denke ich da an personelle Veränderungen im Zentrum nach, weil mir das nicht gefallen hat. Die absolute Entschlossenheit im Zweikampfverhalten ebnet dir den Weg ins Spiel oder macht es schwierig und deshalb denke ich da an anderes Personal.“

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Ellyes Skhiri (25) gleich zu Beginn, aber auch Ondrej Duda (25) und Elvis Rexhbecaj (22) zeigten da Defizite. Als Alternativen bieten sich Salih Özcan (22), aber auch der in dieser Woche auf der Position im Training getestete Innenverteidiger Sava Cestic (19) an.

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