„Sack Steine war riesengroß“ Keeper Horn über Fan-Kritik, Formkurve & FC-Serie

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Timo Horn, hier Ende November 2020 vor dem Training, ist seit Wochen ein sicherer Rückhalt für den FC.

Köln – Er war einer der Sündenböcke an den ersten Spieltagen dieser Saison. Doch seit dem dritten Spieltag, dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach, ist Timo Horn (27) wieder ein sicherer Rückhalt für den 1. FC Köln.

Timo Horn: „Es darf nicht persönlich oder beleidigend werden“

Aber wie ist der FC-Keeper mit den Anfeindungen der Fans umgegangen? „Es fällt mir leicht, mich in die Lage der Fans hineinzuversetzen. Wenn man so einen langen Zeitraum nicht gewinnt, dann nagt das an einem. Das gilt nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Fans“, sagt der 27-Jährige vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, Sky) im Geißbockecho: „Solange sportliche Argumente gebracht werden und das diskutiert wird, was auf dem Platz passiert, ist das auch völlig okay. Aber es darf eben nicht persönlich oder beleidigend werden.“

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Horn hat auf die Kritik in den vergangenen Wochen mit starken Leistungen geantwortet. Beim erlösenden ersten Dreier (nach zuvor 18 Bundesliga-Spielen in Folge ohne Sieg) gegen Dortmund war er es, der den Sieg mit einer starken Parade gegen Mats Hummels in der Schlussphase festhielt.

Timo Horn: „Die Erleichterung war riesengroß“

Als dann der Schlusspfiff ertönte, fiel von Horn eine große Last ab: „Die Erleichterung war riesengroß, der Sack Steine natürlich auch (lacht). Dass wir gegen Dortmund die Trendwende schaffen, haben außerhalb der Mannschaft sicher nur die größten Optimisten geglaubt.“

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Aber gegen die Wölfe gilt es am Samstag den Sieg gegen den BVB zu vergolden. Das weiß auch Horn, dass der FC sich auf diesem Erfolg nun nicht ausruhen darf: „Wenn wir die Geschlossenheit und den Einsatz wie in Dortmund beibehalten, dann bin ich sicher, dass bald noch mehr Punkte auf unser Konto wandern.“

Timo Horn: „Hätte nichts dagegen, jetzt eine Serie wie 2019 zu beginnen“

Die Situation beim FC gleicht der aus dem vergangenen Jahr, als Markus Gisdol sein Amt in Köln antrat. Im Dezember 2019 stand der FC nach 14 Spielen mit nur acht Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Dann startete man mit dem überraschenden 2:0-Sieg gegen Leverkusen eine lange Erfolgsserie, durch die man später den Klassenerhalt sichern konnte.

Auch Horn fühlt sich ein wenig daran erinnert. „Mit dem Sieg im Dezember 2019 gegen Leverkusen haben wir unsere Serie gestartet. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir dieses Jahr mit dem Sieg gegen Dortmund eine Serie beginnen“, so der FC-Torwart. (tsc)

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