FC-Neuzugang aus Übersee „Ab sofort Teil des Kaders“: Keeper-Nachschub für Baumgart

Julian Roloff trainiert beim 1. FC Köln mit Timo Horn und Matthias Köbbing.

Julian Roloff (M.) ist ab sofort wieder Teil des Torwartteams beim 1. FC Köln. Hier trainiert er Dienstag (10. Januar 2023) mit Timo Horn (l.) und Matthias Köbbing.

Nach Jonas Urbigs Leihe vom 1. FC Köln zu Zweitligist Jahn Regensburg hat Chefcoach Steffen Baumgart einen neuen vierten Torhüter im Training. Es ist ein alter Bekannter.

Torwart-Nachschub für Steffen Baumgart (51)! Nach dem Regensburg-Wechsel von Top-Talent Jonas Urbig (19, Leihe bis 2024) kehrt ein alter Bekannter ans Geißbockheim zurück: Julian Roloff (21).

Das Kölner Eigengewächs war erst im März 2022 in die erste kanadische Liga, zum Cavalry FC, gewechselt. Dort wollte sich der gebürtige Grevenbroicher seinen Profi-Traum verwirklichen, absolvierte allerdings nur vier Spiele. Jetzt die Rolle rückwärts.

Nach Reservisten-Rolle in Kanada: Julian Roloff zurück beim 1. FC Köln

Offiziell verkündet wurde Roloffs Wechsel in die Heimat bislang nicht – doch bereits am Dienstag (10. Januar 2023) trainierte er mit Baumgarts Bundesliga-Team. Der Köln-Coach sagt: „Er ist fest dabei, ab sofort Teil des Kaders. Wir werden ihn uns in Ruhe angucken.“

So hat Baumgart trotz des Urbig-Abgangs wie gewünscht weiterhin vier Torhüter auf dem Trainingsplatz: Marvin Schwäbe (27, aktuell krank), Timo Horn (29), Matthias Köbbing (25) und eben Roloff.

Spielen könnte der Rückkehrer für die U21 in der Regionalliga West, wo er schon vor seinem Kanada-Abenteuer Stammkeeper war. Baumgart sagt: „Das ist geplant. Obwohl ich der Meinung bin, dass auch Matthias Köbbing den einen oder anderen Einsatz dort haben sollte.“

Zuletzt hatte Urbig (an 13 von 20 Spieltagen im Tor) die Nummer-eins-Rolle bei der FC-Zweitvertretung inne. Die Alternativen von Trainer Mark Zimmermann (48) heißen Gavin Didzilatis (20) und Tobias Trautner (27).

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Für Kölns Regionalliga-Team startet das neue Fußball-Jahr am 4. Februar mit einer Auswärtspartie bei Rot-Weiß Oberhausen. Als Tabellen-15. steht der FC auf einem Abstiegsrang, muss gegen den Absturz in die Mittelrheinliga kämpfen.

Ein Trainerwechsel war für Sportboss Christian Keller (44) dennoch kein Thema. Zu Beginn der Winterpause sagte er: „Die Situation bereitet mir keine Sorgen, weil ich sehe, dass die Mannschaft genügend Qualität hat, um in der Liga zu bleiben. Weil ich sehe, dass das Trainerteam gut mit der Mannschaft arbeitet und weil wir deshalb ganz sicher in der Rückrunde die nötigen Punkte holen werden.“ 

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