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Gänsehaut-Foto Fast zwei Jahre ohne Familie: Emotionales Wiedersehen für FC-Stürmer

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Zu Besuch in Nigeria: Tolu Arokodare umarmt seine Mutter.

Lagos – Auf diesen Moment musste Tolu Arokodare (20) eine Ewigkeit warten. Endlich kann der Leih-Stürmer des 1. FC Köln seine Mutter wieder in die Arme schließen! Fast zwei Jahre lang trennten ihn und seine Familie Tausende von Kilometern.

  • Tolu Arokodare verbringt Sommerpause in Nigeria
  • Emotionales Wiedersehen mit seiner Familie
  • Leih-Stürmer des 1. FC Köln vor ungewisser Zukunft

Es ist ein Gänsehaut-Foto, das Tolu auf seinem Instagram-Kanal zeigt: Der 1,97-Meter-Riese kniet vor seiner Mama und umarmt sie. Dazu schreibt er: „Ihre Gebete halten mich am Laufen.“

Tolu Arokodare auf Heimat-Besuch

Tolu ist nach dem Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln in der Relegation gegen Holstein Kiel in seine nigerianische Heimat gereist. Durch die Corona-Pandemie konnte ihn seine Familie in Köln nicht besuchen, umso emotionaler war nun das Wiedersehen.

Auf einem weiteren Foto läuft Tolu mit Papa Emmanuel Arokodare Senior über einen Fußballplatz – der Vater im FC-Trikot.

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Tolu Arokodare hat seinem Vater ein FC-Trikot mitgebracht.

Nach seinem Köln-Wechsel hatte der 20-Jährige im EXPRESS-Interview erzählt: „Es war und ist immer noch nicht einfach, ohne meine Familie zu leben. Ich bin schon früh auf ein Internat gegangen und war es gewöhnt, getrennt von der Familie zu sein. Aber ich bin hier, um mir den Traum von einer großen Karriere zu erfüllen. Ich mache das für meine Zukunft und damit auch für meine Familie. Sie haben Verständnis für diesen Schritt und unterstützen mich, wo sie können.“

Auch wenn seine Liebsten am anderen Ende der Welt wohnen, weiß er seine Familie immer an seiner Seite, wie Tolu damals erklärte: „Wir haben einen Chat, in dem sie mir jeden Tag sagen, wie stolz sie auf mich sind. Ich muss sie sogar meistens bremsen, weil wir sonst nie ein anderes Thema hätten. Es ist toll, so eine Unterstützung zu spüren.“

Tolu Arokodare ab Juli wieder bei Valmiera FC unter Vertrag

Fraglich ist, wie es für den Angreifer nach seinem Heimat-Urlaub weitergeht. Arokodare war nur für eine Saison nach Köln ausgeliehen, ab Juli steht er offiziell wieder bei Lettland-Klub Valmiera FC unter Vertrag.

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Die Bundesliga war für Tolu zweifelsohne nicht nur eine Nummer zu groß. Durch Kölns große Sturm-Not kam er zwar auf zehn Joker-Einsätze, konnte sich allerdings nicht mal im Ansatz für eine feste Verpflichtung empfehlen. Ex-Sportboss Horst Heldt (51) bezeichnete ihn zuletzt als einen der Verlierer der Saison.

Auf die Unterstützung seiner Familie kann Tolu dennoch zählen – wo auch immer es ihn hinzieht. (mze)