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Abstiegs-Endspiel gegen FC Hertha mit Sturm-Sorgen: Aber Dardai hat noch Ass im Ärmel

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Coach Pal Dardai am Mittwoch (12. Mai) nach dem 2:1-Erfolg von Hertha BSC beim FC Schalke 04. Der Berliner Coach hat vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln große Personalprobleme.

Berlin/Köln – Der Abstiegskampf in der Bundesliga geht in die alles entscheidende Phase: Wenn der Tabellenvorletzte 1. FC Köln am Samstag (15. Mai, 15.30 Uhr, Sky) bei Hertha BSC zum Keller-Gipfel antritt, wird so richtig Druck auf dem Kessel sein! Allerdings plagen den Berliner Coach Pal Dardai (45) vor dem wegweisenden Duell im Olympiastadion große Personalsorgen.

  • 1. FC Köln gastiert zum Keller-Krimi bei Hertha BSC
  • Hertha-Trainer Pal Dardai hat Personalsorgen im Sturm
  • Zieht Dardai einen Youngster als Ass aus dem Ärmel?

Vor allem die Offensive der Berliner geht am Stock – oder aber darf aufgrund diverser Sperren gegen den FC gar nicht erst mitwirken.

1. FC Köln bei Hertha BSC: Pal Dardai plagen Offensiv-Sorgen

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So musste die Hertha den wichtigen 2:1-Auswärtserfolg im Nachholspiel beim FC Schalke 04 am Mittwochabend (12. Mai) teuer bezahlen: Angreifer Krzysztof Piatek (25) humpelte nach einer Stunde verletzt vom Platz. Der Pole hatte sich eine Fraktur im rechten Sprunggelenk zugezogen – Saison-Aus! Womöglich verpasst der Stürmer sogar die EM im Sommer.

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Angreifer Krzysztof Piatek steht Hertha BSC im Heimspiel gegen den 1. FC Köln nicht zur Verfügung. Der Pole zog sich in der Partie beim FC Schalke 04 am Mittwochabend (12. Mai) eine Fraktur im Sprunggelenk zu.

Und es gab noch weitere Hiobsbotschaften für die Berliner: Denn auch Dodi Lukebakio (23) wird gegen den 1. FC Köln nicht zur Verfügung stehen. Der Ex-Düsseldorfer war auf Schalke nach 58 Minuten eingewechselt worden, sah keine zehn Minuten später erst Gelb (67.) – und kurz vor Schluss Gelb-Rot (89.)! Ein Bärendienst für sein Team. Von Dardai gab's daher den deftigen Rüffel: „Das war blödsinnig und unnötig, das akzeptiere ich nicht. Jetzt kommt der böse Trainer zu ihm. Irgendwann reicht es mit nett sein“, polterte der Ungar.

Zu allem Überfluss holte sich Mittelfeld-Renner Vladimir Darida (30) auch noch die fünfte Gelbe der Saison ab (50.). Damit muss der Tscheche gegen Köln ebenfalls zuschauen.

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Berlins Vladimir Darida (l.) zieht ab. Salif Sané und der FC Schalke 04 mussten sich am Mittwoch (12. Mai) Hertha BSC mit 1:2 geschlagen geben. Der Tscheche wird den Hauptstädtern aufgrund einer Gelbsperre aber im kommenden Spiel gegen den 1. FC Köln fehlen.

Hertha BSC: Zieht Pal Dardai Youngster als Ass aus dem Ärmel?

Dem Hertha-Trainer gehen vorne nun die Alternativen aus. Auch Ex-FC-Bulle Jhon Cordoba (28, sieben Tore/zwei Vorlagen – Bänderverletzung im linken Sprunggelenk) und der trickreiche Brasilianer Matheus Cunha (21, sieben Tore/sechs Vorlagen –  Bänder im linken Sprunggelenk) standen vorher schon als Ausfälle fest. Passen müssen auch Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt (24, Gehirnerschütterung), die Mittelfeldspieler Mattéo Guendouzi (22, Mittelfußbruch) und Sami Khedira (34, Wadenprobleme). Youngster Luca Netz (17) hat sich ebenfalls den Mittelfuß gebrochen und fällt aus.

Nun dürfte Dardai improvisieren – und womöglich zieht der Berliner Trainer sein letztes Ass aus dem Ärmel: Jessic Ngankam (20). Der junge Angreifer schoss Hertha BSC auf Schalke mit seinem Siegtreffer zum Dreier. Bislang hatte es für den gebürtigen Berliner in der Bundesliga nur zu 13 Kurzeinsätzen gereicht. Gegen Köln winkt jetzt der erste Startelf-Einsatz der Saison.

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Joker Jessic Ngankam (M.) schoss Hertha BSC beim FC Schalke 04 zum 2:1-Auswärtssieg. Gegen den 1. FC Köln winkt dem jungen Angreifer sein Startelf-Debüt.

Pal Dardai könnte gegen 1. FC Köln auf Nachwuchs setzen

Gut möglich auch, dass sich Dardai noch bei der zweiten Mannschaft und der U19 bedient – als Nachwuchskoordinator verfolgte er vor seinem Cheftrainer-Comeback im Januar die Entwicklung der Berliner Talente aus nächster Nähe.

Für beide Teams ist es diesmal ein echtes Endspiel: Gewinnt die Hertha, ist sie sicher gerettet. Für den FC könnte eine Niederlage derweil schon den direkten Abstieg bedeuten.

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Zudem wollen die Berliner gegen das Team von Friedhelm Funkel (67) ihre Serie ausbauen: Seit die Hertha aus der Quarantäne gekommen ist, blieb sie in vier Spielen ungeschlagen, holte acht Punkte. Mitte April hatten sich Dardai & Co. aufgrund diverser Corona-Fälle im Team in eine zweiwöchige Isolation begeben müssen.

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