„Ich will nur zum FC“ Kölns Wunschspieler machen Druck auf ihre Klubs

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Streli Mamba (l.) und Robin Hack sollen die FC-Offensive in der neuen Saison verstärken.

Donaueschingen – Immer noch wartet FC-Coach Markus Gisdol (51) auf Neuzugänge für seine Mannschaft. Die Verpflichtung von Mark Uth (29) wird wohl ein Traum bleiben, stattdessen sollen zwei schnelle Dribbler kommen: Streli Mamba (26) und Robin Hack (21) sind sich schon länger mit Köln einig. Jetzt machen sie Druck auf ihre Arbeitgeber!

Horst Heldt: „Derzeit gibt es keinerlei Bewegung bei den Personalien“

Die Fronten sind weiterhin festgefahren: Weder im Feilschen um Mamba mit dem SC Paderborn noch in den Gesprächen mit dem neuen Nürnberger Sportvorstand Dieter Hecking (55) wegen Hack sind Fortschritte zu verzeichnen. „Derzeit gibt es keinerlei Bewegung bei den Personalien“, sagt Sportchef Horst Heldt (50) auf EXPRESS-Nachfrage.

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Die FC-Geschäftsführer Horst Heldt (r.) und Alexander Wehrle im Trainingslager in Donaueschingen

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Helfen könnte aber die Standfestigkeit der umworbenen Profis. Beim „Club“ hat Hack klar hinterlegt, dass er seine Zukunft in Köln sieht – und dass er sich vom Zweitligisten Gesprächsbereitschaft erhofft. Mit Hacks Verpflichtung hätte sich das Werben um Uth wohl erledigt.

Streli Mamba: „Ich möchte unbedingt zum FC“

Und auch Streli Mamba positioniert sich klar. Dem EXPRESS sagt er: „Ich möchte unbedingt zum FC. Ich habe alle anderen Anfragen abgesagt. Wenn ich gehe, dann nach Köln.“

Eindeutiger geht es nicht mehr. In Paderborn und Nürnberg muss man sich also gut überlegen, ob man in der kommenden Saison wirklich unzufriedene Spieler im Kader haben will – oder sich langsam mal auf den 1. FC Köln zu bewegt.

Bei Mamba verlangt Paderborn über 1,5 Millionen Euro, der FC bietet rund eine Million. Noch schwieriger ist es bei Hack: Köln taxiert den Wert des U21-Nationalspielers auf zwei Millionen Euro, der „Club“ will rund vier Millionen Euro.

1. FC Köln: Mehr Budget durch Ex-Stürmer Serhou Guirassy?

Heldt dürfte nach der Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses am Dienstag nun wissen, wie viel Geld er für den Poker in der Offensive zur Verfügung hat. Nach EXPRESS-Informationen gibt es dabei einen Budget-Plan mit Sturmstar Jhon Cordoba (27) – und einen für den Fall eines Transfers des Kolumbianers. Heldt: „Wir müssen auf alles vorbereitet sein.“

1. FC Köln: Probleme bei Kreativspielern, Florian Kainz reist ab

Der französische Zweitligist SC Amiens könnte Kölns Einkaufskasse zusätzlich füllen. Dort steht Serhou Guirassy (24) unter Vertrag. Den würde sein Klub gerne meistbietend verkaufen.

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Serhou Guirassy will zu Stade Rennes

Aber der Ex-FC-Stürmer verfolgt eine ähnliche Taktik wie die beiden Kölner Wunschspieler: Er ist sich mit Stade Rennes über einen Wechsel einig und will nur dorthin. Die Franzosen, die als Dritter der abgebrochenen Saison der Ligue 1 an der Champions-League-Qualifikation teilnehmen, bieten allerdings nur zwölf statt der von Amiens geforderten 20 Millionen Euro.

Der FC wäre froh, wenn Guirassy zum meistbietenden Interessenten wechseln würde, kassieren die Kölner doch zwischen zehn und zwanzig Prozent der Ablösesumme. Eine Einnahme, die man zu gern in Neuzugänge investieren würde. Dafür muss der Deal aber erst mal in trockenen Tüchern sein. FC-Coach Gisdol will seine Zugänge natürlich so schnell wie möglich zur Verfügung haben. Das Bekenntnis der Wunschspieler kommt da zur rechten Zeit!

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