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FC-Stimmen nach StuttgartKeeper Horn: „Es geht einem tierisch auf die Nerven“

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Timo Horn war nach der Niederlage gegen den VfB Stuttgart enttäuscht.

von Tobias Schrader (tsc)Martin Zenge (mze)

Köln – Der 1. FC Köln hat sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart mit 0:1 verloren. Nur in den letzten rund 20 Minuten konnte der FC offensiv Druck machen, gereicht hat es am Ende aber nicht mehr zu etwas Zählbarem.

  • 1. FC Köln verliert mit 0:1 gegen den VfB Stuttgart
  • Die Stimmen zum Spiel
  • Timo Horn: „Es geht einem auf die Nerven“

Kurz nach der Pause erzielte VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic (23) per Kopf den entscheidenden Treffer nach einem Freistoß. Salih Özcan (23) traf für den FC in der 77. Minute noch das Aluminium.

1. FC Köln gegen VfB Stuttgart: Die Stimmen zum Spiel

Marius Wolf: „Wir waren nach vorne zu harmlos. Wir bekommen ein Standardtor, das hatten wir vor dem Spiel noch angesprochen, das müssen wir besser verteidigen. Wir wollten ein kompaktes Spiel machen, in der ersten Halbzeit haben wir vielleicht etwas zu tief gestanden. In der zweiten Hälfte wäre das Spiel wahrscheinlich ein bisschen offener gewesen, wenn wir mehr nach vorne gespielt hätten. Dadurch, dass wir so tief standen, haben wir uns das Leben selber ein bisschen schwer gemacht. Das müssen wir uns ankreiden. Im Abstiegskampf zählen die Punkte, und nächste Woche geht es weiter.“

Alles zum Thema Timo Horn

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Rafael Czichos: „Wenn man sieht, wie wir das Gegentor bekommen: Genau so wollen wir es nicht bekommen. Ansonsten haben wir alles relativ gut wegverteidigt. Wenn man nicht zwingend genug nach vorne spielt, ist es schwierig, in dieser Liga Punkte zu holen. Wir haben viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Das kostet sehr viel Kraft, die uns dann vorne fehlt. Wir haben eine gute Idee, spielen es aber zu ungenau. Bis auf eine Torchance war nicht viel dabei, das reicht nicht.“

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Timo Horn: „Es geht einem natürlich tierisch auf die Nerven, dass die Stuttgarter die drei Punkte mitnehmen. Es war unser großes Ziel, an die Stuttgarter heranzuspringen, das hat nicht funktioniert. Auch weil wir zu wenig nach vorne investiert haben. In der ersten Halbzeit sind wir kein einziges Mal gefährlich vor das Tor gekommen. In der zweiten Halbzeit hatten wir mit dem Lattenschuss von Salih Özcan noch ein bisschen Pech. Aber insgesamt müssen wir zwingender nach vorne spielen, und dann reichen eben nicht die 15 bis 20 Minuten am Ende, um das Ding noch mal zu drehen, das müssen wir von Anfang an machen. Defensiv war es wieder eine ansprechende Leistung, aber davon können wir uns nichts kaufen.“

Salih Özcan: „Wir haben unsere Aufgabe ganz gut gemacht, die Stuttgarter hatten Schwierigkeiten, vor das Tor zu kommen. Wir haben versucht, die Räume zuzumachen, dass wir ein Standard-Gegentor bekommen ist ärgerlich. Um ein Tor zu machen, müssen wir die Abschlüsse suchen oder unsere Standards nutzen.“

1. FC Köln gegen VfB Stuttgart: Das sagen die Trainer

FC-Trainer Markus Gisdol: „Wir haben es leider verpasst, auf Stuttgart aufzuschließen in der Tabelle. In der ersten Halbzeit haben wir gut verteidigt, nach Balleroberungen aber viele einfache Fehler gemacht. Stuttgart hat uns schon was angeboten, die Räume waren da, das haben wir in der Halbzeit klar angesprochen. Dann sind wir leider ins Hintertreffen geraten. Wir haben gewackelt, dann aber Spielkontrolle gefunden und nach vorne gespielt. Der Ausgleich lag in der Luft – schade, dass wir ihn nicht gemacht haben. Ich glaube, es hätte sich niemand beschwert, wenn es 1:1 ausgegangen wäre.“

Stuttgart-Coach Pellegrino Matarazzo: „Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwergetan, Köln hat die Räume dicht gemacht. Wir haben zu behäbig gespielt. Nach der Führung war es ein anderes Spiel. Wir hatten die eine oder andere Möglichkeit auf das 2:0, hatten aber auch eine Phase, in der wir zu passiv waren. Wir sind froh, dass wir Köln auf Abstand halten konnten.“