„Belogen und getäuscht“ Ex-FC-Profi Engels klagt an – Mitgliederrat wehrt sich

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Ex-FC-Spieler und -Trainer Stephan Engels

Köln – Zoff im FC-Umfeld. 

Ex-Nationalspieler Stephan Engels (59) hat scharf gegen Mitgliederrats-Boss Stefan Müller-Römer (51) geschossen.

Stephan Engels: „Das ist Klüngel hoch zehn“

Der Grund: Engels wollte bei der nächsten Mitgliederversammlung im Herbst als Vize-Präsident kandidieren und fühlt sich vom Mitgliederrat ausgebremst.

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Der frühere Mittelfeldspieler sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, er sei von Müller-Römer „belogen und getäuscht“ worden. Kölns Alt-Star habe dem Vorsitzenden des Mitgliederrats frühzeitig seine Absicht, für das Vize-Amt kandidieren zu wollen, mitgeteilt – doch intern soll sich das Gremium längst auf den derzeitigen Übergangs-Vize Carsten Wettich (40) festgelegt und Engels keine faire Chance gegeben haben. Seine Meinung: „Das ist Klüngel hoch zehn und ein schlechter Witz.“

Dass Engels den Mitgliederrat attackiert, ist nicht neu: Schon im Vorfeld der Präsidiumswahl 2019 hatte er öffentlich Stimmung gegen das Gremium gemacht, sich auf die Seite von Ex-Vize Toni Schumacher (66) und dessen Mitstreiter Markus Ritterbach (57) geschlagen und unter anderem gesagt: „Ich frage mich, was dagegen spricht, dass er versucht, ein Vorstandsteam mit Schumacher und Ritterbach zusammenzustellen?“

Carsten Wettich Favorit auf Vize-Amt

Nun wollte er also selbst Vize-Präsident werden – und damit ausgerechnet mit jenem Team um Präsident Werner Wolf (64) zusammenarbeiten, das Schumacher und Ritterbach vor einem Jahr abgelöst hatte.

Fakt ist: Der nach dem Aus von Jürgen Sieger (67) kommissarisch in den Vorstand berufene Wettich hat Gefallen an der Aufgabe gefunden und dem Mitgliederrat sein Interesse an der Fortsetzung seiner Arbeit signalisiert.

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Beiratschef Lionel Souque (2.v.l.) und der Vorstand Eckhard Sauren, Werner Wolf und Carsten Wettich (v.l.) am Geißbockheim

In bislang zwei Vorstellungsrunden hat er seine Pläne als Vizepräsident dargelegt. „Aber eine Entscheidung über eine Nominierung ist noch nicht gefallen“, lassen Stefan Müller-Römer und Stellvertreter Ho-Yeon Kim gegenüber dem EXPRESS wissen.

Sie versichern: „Wir haben Stephan Engels mehrfach eingeladen, sich ebenfalls dem Gremium vorzustellen, dieser Einladung ist er nicht nachgekommen.“ Die Verwunderung über seine Äußerungen ist dementsprechend groß.

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Stephan Engels arbeitet als Spielerberater

Gleichwohl gilt Wettich als hoher Favorit, genießt in Geschäftsführung, Vorstand und Mitgliederrat großen Respekt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Mitgliederrat ihn auf der Mitgliederversammlung nominiert, ist hoch.

Im Gremium gibt es zudem Bedenken, Engels' Tätigkeit als Spielerberater (u.a. für Ex-FC-Profi Yannick Gerhardt) könnte aus Compliance-Gründen eine Kandidatur unmöglich machen.

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