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„Will meinen Beitrag leisten“ Steffen Baumgart: Darum sagte er Ja zu Köln

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Steffen Baumgart wird neuer Trainer des 1. FC Köln. Hier steht er am 2. Februar 2021 für den SC Paderborn im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund an der Seitenlinie

Köln – Am Dienstagvormittag (11. Mai 2021) war es endlich so weit: Horst Heldt (51) und Alexander Wehrle (46) waren nach Paderborn gefahren und hatten es schwarz auf weiß: Steffen Baumgart (49) wird neuer Trainer des 1. FC Köln für die neue Saison. Am Nachmittag erreichte ihn EXPRESS dann am freien Tag am Telefon.

  • Steffen Baumgart wird neuer Trainer des 1. FC Köln
  • Der Trainer kommt ligaunabhängig zum FC
  • Steffen Baumgart: „Will meinen Beitrag leisten!“

Steffen Baumgart, immer noch und mit dem Herzen in Diensten des SC Paderborn, machte deutlich: „Die Entscheidung fiel wirklich erst gestern Abend. Ich habe mir viele Gedanken gemacht und glaube, dass es die richtige Entscheidung ist.“ Nach EXPRESS-Informationen war es vor allem Schalke, aber auch der Hamburger SV, der bis zuletzt um den Fußballlehrer buhlte.

Steffen Baumgart: „Ich habe richtig Lust auf diese Aufgabe!“

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Doch dann rief er am Montagabend die Kölner Geschäftsführer an und lud sie nach Ostwestfalen ein. Nur ein Punkt stand auf der Tagesordnung: Die Unterschrift unter seinen Vertrag. „Ich habe richtig Lust auf diese Aufgabe. Ich könnte jetzt sagen: Tolle Stadt, toller Klub, aber das sagen ja letztlich alle. Es war das Gesamtpaket, das mich gereizt hat. Dieser Verein hat ja in der Vergangenheit schon sehr viel erreicht und ich will in Zukunft meinen Beitrag dazu leisten.“

Bislang ist seine Beziehung zu Köln noch ein unbeschriebenes Blatt. Zwar hat er an der Sporthochschule den Fußballlehrer gemacht. „Doch der Lehrgang fand in Hennef statt. Da sind wir am Bahnhof angekommen. Sicher war man auch mal in Köln einen Kaffee trinken. Aber es gibt da für mich noch sehr viel zu entdecken“, sagte er EXPRESS.

Steffen Baumgart: „Gehe unvoreingenommen an die Aufgabe“

Die Diskussionen, ob er mit seinem offensiven Spielstil zum Kader passe, lassen ihn völlig unberührt. Das sei kein Kriterium: „Ich bin ja nicht der erste Trainer in Köln, da wurde auch vorher gute Arbeit gemacht. Ich gehe völlig unvoreingenommen an die Aufgabe heran und will da etwas entwickeln. Und dafür gibt es gute Voraussetzungen.“

Am Freitag hatte er sich in einer Videoschalte den Mitgliedern des Gemeinsamen Ausschusses vorgestellt. Von den berüchtigten zerstrittenen Gremien bemerkte Steffen Baumgart nichts. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass da vier Leute nach links laufen und fünf nach rechts. Wir hatten das ein oder andere Gespräch, nicht nur mit Horst Heldt, sondern auch per Video mit anderen Verantwortlichen. Da konnte man auch die eine oder andere Frage stellen und ich hatte ein wirklich gutes Gefühl, dass es hier nur eine Fraktion gibt und die will etwas für den FC bewegen.“

1. FC Köln hat Steffen Baumgart gereizt

Und deshalb sagte Baumgart Ja und unterschrieb einen ligaunabhängigen Vertrag, wohl wissend, dass ein Start in der Bundesliga um einiges einfacher wäre. „Mich reizt der Klub einfach. Aber natürlich drücke ich dem FC im Abstiegskampf jetzt die Daumen. Es wäre schön, wenn ich in der Bundesliga starten könnte.“

Bis zum Saisonschluss fokussiert sich der gebürtige Rostocker aber nun auf seinen jetzigen Arbeitgeber. Zu EXPRESS sagte er: „Jetzt bin ich erst einmal wieder Trainer des SC Paderborn. Mein Job ist es, mich hier auf meine Mannschaft zu konzentrieren und das werde ich jetzt tun.“ Und dann startet Steffen Baumgart mit dem 1. FC Köln in ein neues Abenteuer.

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