Sechs von zehn Toren FC-Stärke offenbart gleichzeitig größte Schwäche

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Ondrej Duda vom 1. FC Köln war mit seinen Satndards in den beiden letzten Spielen an drei Tore beteiligt.

Köln – Es ist die große Waffe des 1. FC Köln: Standards!

Die Mannschaft von Markus Gisdol (51) erzielte bereits sechs Tore nach einem ruhenden Ball. In der vergangenen Saison waren es sogar 14 Treffer, damit gehörte der FC zu stärksten Teams der Bundesliga.

„Da haben wir eine Stärke. Das hat uns vergangenes Jahr viele Punkte gebracht, war oft der Türöffner. Und wir sind auch jetzt wieder auf einem guten Weg, stark zu sein“, sagt der Coach.

Ondrej Duda hält 1. FC Köln mit Standards auf Kurs

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Das zeigte sich auch beim Wunder von Dortmund. Gegen den Champions-League-Teilnehmer reichten zwei Ecken für den Sensationssieg aus, obwohl aus dem Spiel wenig bis gar nichts Gefährliches heraussprang. Die Stärke ist vor allem ein Verdienst von Neuzugang Ondrej Duda (25).

Der Slowake bereitete die jüngsten vier Kölner Treffer mit einem Eckball oder Freistoß vor. Gegen den BVB klappte die einstudierte Variante gleich zweimal. Ecke auf den kurzen Pfosten, Kopfballverlängerung Marius Wolf (25), Abstauber-Tor Ellyes Skhiri (25). Im Spiel gehört dann aber immer auch ein bisschen Glück dazu“, sagte Torschütze Skhiri.

1. FC Köln holte fünf der sechs Punkte durch Standards

Gisdol lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit seines Assistenten André Pawlak (49). „Das macht André federführend. Er hat bei Standards den Hut auf. Es war sehr gut einstudiert. Dass es gleich zweimal klappt, ist natürlich umso schöner. Es darf gerne so weitergehen“, sagte der FC-Trainer nach dem Standard-Doppelpack.

Das wird es auch müssen, denn die größte Stärke offenbart gleichzeitig auch die größte Schwäche im Kölner Spiel. Denn aus dem Spiel läuft beim FC bisher über die gesamte Saison wenig bis gar nichts zusammen.

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Mickrige vier Tore aus neun Partien stehen bisher zu Buche. Fünf der sechs Punkte, die der FC auf dem Konto hat, wurden mit Hilfe von Standards geholt. Die Ausbeute verdeutlicht, wie abhängig der FC derzeit von Standardsituation ist.

1. FC Köln hofft auf Sebastian Andersson und Anthony Modeste

Das Problem: Weder Stürmer Nummer eins Sebastian Andersson (29, Knie) noch sein Vertreter Anthony Modeste (32, Rücken) konnten durch ihre Verletzungen vernünftig an den Abläufen arbeiten.

Das schlug sich in den Kölner Offensiv-Bemühungen nieder. Die Hoffnung ist, dass beide nun endlich ihre Blessuren überstanden haben und auf dem Weg zur Topform sind.

Mit zwei fitten Stürmern wäre der FC nicht mehr so leicht ausrechenbar und vor allem nicht mehr so abhängig von den Standards.

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