Sportchef-Aus? Heldt: „Würde mich überraschen, wenn mich beim FC noch was überrascht“

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FC-Sportchef Horst Heldt beim 1:0-Sieg gegen Schalke am 22. Mai 2021

Köln – Steht Horst Heldt (51) beim 1. FC Köln vor dem Aus? Die Gerüchteküche brodelt seit Wochen, vor allem im Falle des Abstiegs wird es eng für den Sportchef. Er selbst kann zu den Spekulationen allerdings wenig beitragen.

  • Horst Heldt hat beim 1. FC Köln liga-unabhängigen Vertrag
  • Fragen nach FC-Abschied überraschen Heldt nicht
  • Friedhelm Funkel setzt sich für Sportchef ein

Horst Heldt: Vertrag beim 1. FC Köln bis 2023

Als Horst Heldt am Samstagnachmittag (22. Mai) kurz vor dem alles entscheidenden Bundesliga-Abschluss gegen Schalke 04 am „Sky“-Mikro stand, ging es nicht nur um Kölns Aussichten auf den Klassenerhalt.

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Horst Heldt beim Interview vor dem Schalke-Spiel

Reporter Sebastian Hellmann (53), selbst Wahl-Kölner, begfragte den FC-Geschäftsführer auch nach dessen persönlicher Zukunft. Ob er mit in die 2. Bundesliga gehen würde, war dabei nur ein Thema. Das Gerücht, Heldts FC-Abschied könne bereits feststehen, stand ebenfalls im Raum.

Überrascht war Heldt von den Fragen nicht, wie er nun auf der Pressekonferenz vor dem Relegations-Hinspiel gegen Holstein Kiel (Mittwoch, 18.30 Uhr, DAZN) versicherte: „Es würde mich überraschen, wenn mich beim 1. FC Köln noch etwas überrascht.“

Horst Heldt kann wenig über Zukunft beim 1. FC Köln sagen

Zur eigentlichen Thematik, seiner Zukunft, kann oder will der Manager weiterhin nichts Konkretes beitragen: „Es geht nicht um mich, es geht um den Klub. Dem gilt es alles unterzuordnen. Ich unterstütze und begleite die Mannschaft und das Trainerteam, damit wir in der Liga bleiben. Am Ende kann ich wenig dazu sagen, weil ich keine Informationen habe. Ich hatte auch schon länger keinen Kontakt mehr mit dem Vorstand, weil wir in Quarantäne waren.“

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FC-Präsident Werner Wolf (unten rechts) beim Heimspiel gegen Schalke am 22. Mai 2021

Klar ist nur: Heldts Vertrag, der vor der Saison bis 2023 verlängert wurde, gilt auch für die 2. Bundesliga. „Alles andere wird man dann sehen“, hatte er schon am Samstag bei „Sky“ geantwortet.

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Dort war übrigens auch Trainer Friedhelm Funkel (67) zum Sportchef befragt worden. Und der hat eine klare Meinung: „Ich wünsche Horst, dass er seine Arbeit hier fortführen kann. So schlecht, wie sie manchmal gemacht wird, ist sie wirklich nicht. Ich habe sechs Wochen mit ihm zusammengearbeitet und habe gespürt, wie er am Verein und an den Spielern hängt.“

Ob das der Vorstand um Präsident Werner Wolf (64) genauso sieht, wird sich nach der Relegation zeigen. Heldt steht aufgrund seiner Transfer-Flops und der langen Treue zu Ex-Coach Markus Gisdol (51) massiv in der Kritik.

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