„Sind grundsätzlich klar“ FC-Boss Heldt: Leih-Profi vor Rückkehr, Sobiech vor Abgang

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Horst Heldt am Samstag bei seiner Ankunft am Geißbockheim. Für den FC-Sportchef gibt es weiterhin viel zu tun. 

Köln – Zwei Wochen bleiben dem 1. FC Köln noch bis zum Pflichtspiel-Auftakt im DFB-Pokal – doch Neuzugänge lassen weiter auf sich warten.

Sportchef Horst Heldt (50) kämpft unter anderem um Nürnbergs Robin Hack (21) und Paderborns Streli Mamba (26). Fest steht: Der zuletzt nach Bern verliehene Frederik Sörensen wird (vorerst) nach Köln zurückkehren.

Horst Heldt spricht über Transfers des 1. FC Köln

Zugänge, Abgänge, Rückkehrer – am Rande des 0:3-Testspiels gegen den VfL Wolfsburg sprach Heldt über...

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…Gegner VfL Wolfsburg in der Halbzeit: „Die sind körperlich schon immer recht intensiv unterwegs, die Wolfsburger. Sie haben einen sehr guten Kader. Es ist nicht einfach, gegen sie zu spielen. Es gab bislang nicht so viele Chancen auf beiden Seiten – aber ein gutes, intensives Spiel gegen eine ambitionierte Mannschaft. Von daher bin ich sehr zufrieden. In der Bundesliga wird uns das öfters passieren, dass wir gegen solche Mannschaften spielen müssen.“

...den Stand beim am Knie operierten Florian Kainz: „Er fällt länger aus. Das ist definitiv klar. Das kann man in Wochen oder Monaten rechnen.“

…die Auswirkung der Kainz-Verletzung auf weitere Transfers: „Das bedeutet, dass uns ein Spieler, der in der Vorbereitung gut unterwegs war, jetzt fehlen wird, und wir zusätzlich zu unseren ursprünglichen Planungen noch eine weitere Personalie bearbeiten müssen. Das macht es nicht einfacher.“

…den schwierigen Transfermarkt: „Ich weiß nicht, ob wir uns jetzt besonders schwer tun. Der Markt tut sich insgesamt sehr schwer, das merkt man ja überall. Es ist sicherlich nicht einfach, auf dem aktuellen Markt unterwegs zu sein. Die Situation ist aber, wie sie ist. Die muss man annehmen und Lösungen erarbeiten. Das tun wir. Natürlich wollen wir an unserem Ziel festhalten und eine Mannschaft zusammenstellen, die konkurrenzfähig ist. Und das so schnell wie möglich. Aber ich habe kein Festgeldkonto wie der FC Bayern. Das wäre dann sicher einfacher. Ziel ist es, bis zum Saisonstart die eine oder andere Personalie zu klären. Wir dürfen nicht in Panik verfallen und das müssen wir auch nicht.“

…konkrete Transfer-Ziele: „Wir haben uns entschieden, dass wir immer offen bleiben in jeglicher Personalplanung und Position. In der vergangenen Woche haben wir auch nicht damit gerechnet, dass Florian Kainz mehrere Wochen ausfällt. Deswegen muss man immer flexibel im Kopf sein. Es kann immer etwas passieren, daher müssen wir den Markt überprüfen.“

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FC-Sportchef Horst Heldt (2.v.l.) mit Finanzboss Alexander Wehrle, Beiratschef Lionel Souque und Pressesprecherin Lil Zercher (v.l.)

…den Zeitpunkt der nächsten Transfers: „Ich hoffe natürlich jeden Tag auf die dementsprechenden Verstärkungen. Wir arbeiten intensiv daran. Auch wenn heute oder morgen noch nichts veröffentlicht wird: Wir haben vieles vorbereitet, müssen aber auch abwarten. Demut und Geduld sind gefragt. Aus verschiedensten Gründen können wir hier und da den nächsten Schritt nicht machen. Aber es bleibt dabei, dass wir das so schnell wie möglich hinbekommen möchten.“

…das Kriterium Erfahrung bei Neuzugängen: „Bei jeder Personalie und bei jeder Position gibt es eine Wunschvorstellung. Wir sind sicherlich zurzeit recht jung unterwegs. Ich kann aber nicht ausschließen, dass Personalien, mit denen wir uns beschäftigen, auch jung sind. Auch da kann ich nur sagen: Wir können uns lediglich mit dem auseinandersetzen, was machbar ist. Allerdings muss man auch sagen, dass das Alter nicht immer alleine aussagekräftig ist. Wenn wir Sebastiaan Bornauw nehmen, wie er auf und neben dem Platz agiert, wenn man das sieht, müsste er gefühlt ein paar Jahre älter sein. Von daher ist das Alter nicht immer ein Merkmal für mich. Trotzdem sollte man sicherlich eine gute Waage halten.“

Rätsel um Guirassy-Millionen: Kassiert der 1. FC Köln bei seinem Ex-Stürmer doch nicht mit?

…eine Beteiligung am Transfer von Ex-Stürmer Serhou Guirassy zu Stade Rennes: „Das geht keinen was an. Ich weiß auch nicht, was daran so wichtig ist. Ob wir eine Beteiligung haben oder nicht – damit werden wir nicht den Dom repariert bekommen. Und auch keine Mega-Transfers machen können. Es verändert unsere Situation nicht. Ich glaube, dass es sinnvoll ist, wenn wir uns über solche Inhalte nicht äußern. Und es ist doch schön, wenn weiter spekuliert wird. Ich kann Ihnen nur raten, das Thema nicht so wichtig zu nehmen. Weil es uns nicht über den Berg retten wird, sodass wir Mega-Transfers wie Messi machen können.“

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Ex-FC-Stürmer Serhou Guirassy, hier bei seiner Präsentation durch den Technischen Direktor Florian Maurice, hat bei Stade Rennes bis 2025 unterschrieben.

…die Zukunft des zuletzt an YB Bern verliehenen Frederik Sörensen: „Da ist eine Rückkehr geplant. Er brauchte natürlich Urlaub. Anfang September erwarten wir ihn dann ausgeruht zurück. Das genaue Datum ist festgelegt vom Trainerteam, sie haben das miteinander verabredet. Und dann gehe ich fest davon aus, dass das auch passieren wird.“

Sörensen soll am 7. September mit einem Corona-Test in die Vorbereitung einsteigen.

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Wohin führt der Weg von Louis Schaub? Der Österreicher wird den 1. FC Köln mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen.

…die Abgangs-Kandidaten Louis Schaub und Lasse Sobiech: „Auch da sind wir in Kontakt. Es bleibt bei Louis dabei, dass ein Verein Interesse hat. Da liegt es daran, dass der Kader beim betreffenden Verein noch zu groß ist. Alle können sich das vorstellen, alle Rahmenbedingungen sind erfüllt – aber der Verein hat noch keine Klarheit schaffen können, weil der Markt schwierig ist. Deswegen müssen sich alle gedulden. Bei Lasse gibt es auch Interessenten, mit denen ich mich schon ausgetauscht habe. Da sind wir grundsätzlich klar – es liegt an Lasse, ob er das macht. Er hat auch schon Gespräche geführt.“

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