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FC-Kader-Analyse So viele Köln-Profis sollen noch gehen – und kommen

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Stürmer Anthony Modeste will beim 1. FC Köln in der kommenden Saison einen neuen Anlauf unternehmen.

Köln – Wenn der 1. FC Köln am 5. August in die Saison-Vorbereitung startet, warten auf Chefcoach Markus Gisdol (50) Stand jetzt 33 Profis. Viel zu viele!  Sportchef Horst Heldt (50) wünscht sich eine Kader-Größe zwischen 23 und 26 Spielern, will mit zusätzlichen Transfers zudem „neue Reize“ setzen. EXPRESS nimmt den FC unter die Lupe  – so viele Profis sollen gehen und kommen!

Intern sieht man auf fünf Positionen Handlungsbedarf: Eine neue Nummer zwei soll kommen, zudem im Idealfall jeweils eine Verstärkung für die Innen- und Rechtsverteidigung sowie fürs offensive Mittelfeld und die Außenbahn. Macht unterm Strich fünf potenzielle Neuzugänge.

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Auf Sportboss Horst Heldt kommt beim 1. FC Köln eine Mammutaufgabe zu. Er muss den Kader für die kommende Spielzeit reduzieren.

Rechnet man diese auf die 33 aktuell unter Vertrag stehenden Profis drauf, müssten mindestens noch zwölf Spieler gehen, damit Heldt seine Wunsch-Kadergröße erreicht. Eine Mammutaufgabe!

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1. FC Köln: Sportchef Horst Heldt will Kader reduzieren

Kölns Sportboss sagt: „Wir haben ein schmales Budget, das wird nicht einfach. Es gilt, zuerst mal Quantität abzubauen – denn wir haben eindeutig zu viele Spieler – und dann punktuell Ideen zu entwickeln für die neue Saison.“ Bevor Neuzugänge verpflichtet werden können, müssen chancenlose Spieler den Klub verlassen. Es gilt: Ausgegeben werden darf nur das Geld, das eingenommen wird. Finanzchef Alexander Wehrle (45) betont: „Was die kommende Saison angeht, hat Corona unseren finanziellen Spielraum extrem reduziert. Wir können kein Risiko eingehen.“

Bis zum 5. Oktober hat Heldt Zeit, erst dann schließt das Transferfenster. „Unser Gesicht wird sich ein Stück weit verändern, das ist klar“, sagt der Sportboss, der seine Deals gerne weit vor Oktober abschließen würde: „Als persönliches Ziel habe ich mir gesetzt, möglichst viele Personalentscheidungen bis zum Trainingsauftakt  zu klären. Bis zum Trainingslager (20. bis 29. August in Donaueschingen) sollten wir dann ein klares Bild von der Mannschaft haben.“

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Wer hat eine Zukunft am Geißbockheim? EXPRESS gibt einen Kader-Überblick:

Tor: Stellvertreter von Timo Horn gesucht

Timo Horn geht als Nummer eins in die Saison. Nach Thomas Kesslers Karriereende wird ein neuer Stellvertreter gesucht. Neben dem ablösefreien Michael Esser (32) ist auch Kevin Broll (24) von Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden im Gespräch. Julian Krahl bleibt die Nummer drei und soll Spielpraxis in der U21 sammeln.

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Keeper Kevin Broll ist beim 1. FC Köln als neuer Stellvertreter von Keeper Timo Horn im Gespräch.

Der Vertrag von US-Talent Brady Scott wurde nicht verlängert, da der FC nur noch mit drei Profi-Torhütern plant.

Abwehr: Was wird aus Jorge Meré und Lasse Sobiech?

Sebastiaan Bornauw und Rafael Czichos gehen als Stamm-Innenverteidiger in die neue Saison. Mit Robert Voloder wurde zudem  ein U19-Talent mit einem Profi-Vertrag ausgestattet. Neben dem Trio gibt es aber viele Fragezeichen: Es gilt Lösungen für Jorge Meré, Frederik Sörensen, Lasse Sobiech, Joao Queiros und Yann Aurel Bisseck zu finden. Während Bisseck erneut ausgeliehen werden soll, stehen die Zeichen bei Sobiech und dem 2017er-Voll-Flop Queiros auf endgültige Trennung – zumindest wünscht sich der FC das.

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Die Zukunft des einstigen Abwehr-Juwels Jorge Meré beim 1. FC Köln ist ungewiss.

Merés Entwicklung stagniert (Heldt: „Manchmal ist es richtig, über einen alternativen Weg nachzudenken“), und auch Sörensen, der mit YB Bern noch um die Meisterschaft in der Schweiz kämpft, würde der Klub bei passenden Angeboten gewiss keine Steine in den Weg legen.

Auf den Außen bleiben dem FC Noah Katterbach, Kingsley Ehizibue und wohl auch der flexibel einsetzbare Benno Schmitz erhalten.

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Bei Jannes Horn hoffen die Verantwortlichen auf eine Einigung mit Hannover 96 oder einem anderen Interessenten. Die Chancen auf einen Verbleib schätzt man intern auf gerade mal zehn Prozent.

Ein neuer Rechtsverteidiger wäre eine Alternative für Ehizibue, Schmitz spielte zuletzt vor allem links.

Mittelfeld: Rückkehrer Salih Özcan soll sich beweisen

Den Kern bilden weiter Jonas Hector, Ellyes Skhiri, Ismail Jakobs, Florian Kainz, Dominick Drexler, Jan Thielmann und Elvis Rexhbecaj. Talent Tim Lemperle und Rückkehrer Salih Özcan sollen sich beweisen.

Die kölschen Routiniers Christian Clemens, Marcel Risse und Marco Höger spielen sportlich keine große Rolle mehr. Sollte es Anfragen oder Wechselwünsche geben, wird sich der Klub damit beschäftigen – eher unwahrscheinlich.

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Salih Özcan (r.) soll sich nach seiner Leihe zum Zweitligisten Holstein Kiel beim 1. FC Köln in der neuen Saison beweisen.

Auf der Prioritäten-Liste dürften  daher andere mögliche Abgänge über ihnen stehen: Kingsley Schindler erlebte eine unbefriedigende Debüt-Saison, der Wunschspieler von Ex-Trainer Markus Anfang (46) sollte genau wie der FC eine Veränderung anstreben. Noch eindeutiger ist die Situation bei Vincent Koziello und Louis Schaub. Beide haben nach ihren Leihen keine Aussicht auf einen Neu-Start, ihnen wird ein Wechsel nahegelegt. Talent Tomas Ostrak (aktuell noch TSV Hartberg) dürfte erneut verliehen werden.

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Ein offensiver Mittelfeldspieler soll unbedingt kommen, Wunschkandidat bleibt Schalkes Mark Uth.

Sturm: 1. FC Köln will Jhon Cordoba halten

Top-Torjäger Jhon Cordoba (Vertrag bis 2021) soll gehalten werden, Heldt hat ihm ein Angebot zur vorzeitigen Verlängerung unterbreitet. Sollte das misslingen, wäre der FC wohl dazu gezwungen, den besten Torschützen der vergangenen Saison zu verkaufen (Schmerzgrenze 15 Millionen Euro). Neben ausländischen Klubs sollen auch Hertha BSC und Wolfsburg über eine Verpflichtung nachdenken. Bislang verhandelt Cordoba aber lediglich mit dem FC. Er fühlt sich wohl – doch sein Umfeld will einen Wechsel auch nicht ausschließen.

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Der 1. FC Köln würde den 2021 auslaufenden Vertrag mit Top-Stürmer Jhon Cordoba gerne verlängern.

Anthony Modeste nimmt nach einem durchwachsenen Jahr einen neuen Anlauf. Bei Simon Terodde ist der FC gesprächsbereit. Der dreimalige Torschützenkönig der 2. Bundesliga ist unzufrieden mit seiner Spielzeit, steht in der Hierarchie nur auf Platz drei. Wenn ein Klub Interesse bekundet, könnte Terodde noch mal eine neue Herausforderung annehmen. Sturm-Neuzugänge sind nur geplant, wenn einer der drei Angreifer geht.

Der aktuelle Stand beim Kader des 1. FC Köln

Fest eingeplant: Timo Horn (27), Julian Krahl (20) – Sebastiaan Bornauw (21), Rafael Czichos (30), Kingsley Ehizibue (25), Noah Katterbach (19), Benno Schmitz (25), Robert Voloder (19) – Dominick Drexler (30), Jonas Hector (30), Ismail Jakobs (20), Florian Kainz (27), Tim Lemperle (18), Salih Özcan (22), Elvis Rexhbecaj (22), Ellyes Skhiri (25), Jan Thielmann (18) – Jhon Cordoba (27), Anthony Modeste (32)

Können gehen: Frederik Sörensen – Christian Clemens (beide 28), Marco Höger (30), Marcel Risse (30) – Simon Terodde (32)

Sollen gehen: Yann Aurel Bisseck (19), Jannes Horn (23), Jorge Meré (23), Lasse Sobiech (29), Joao Queiros (22) – Vincent Koziello (24), Tomas Ostrak (20), Louis Schaub (25), Kingsley Schindler (27)

Sind schon weg: Jan-Christoph Bartels (21, Waldhof Mannheim), Brady Scott (21, vereinslos) – Toni Leistner (29, Queens Park Rangers, Leih-Ende) – Niklas Hauptmann (24, Holstein Kiel, Leihe), Birger Verstraete  (26, Royal Antwerpen, Leihe), Mark Uth (28, Schalke, Leih-Ende)

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