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Ex-FC-Coach verhindert Fehlstart Gisdol mit glücklichem Händchen & Last-Minute-Jubel bei Russland-Debüt

Markus Gisdol trainiert Lokomotive Moskau gegen Rubin Kasan.

Markus Gisdol bei seinem Russland-Debüt mit Lokomotive Moskau bei Rubin Kasan am Samstag (16. Oktober 2021)

Markus Gisdol stand am Samstag erstmals bei Lokomotive Moskau an der Seitenlinie. Der frühere Trainer des 1. FC Köln holte mit seiner Mannschaft ein 2:2 bei Rubin Kasan.

Kasan. Last-Minute-Jubel bei Markus Gisdol (52)! Der Ex-Trainer des 1. FC Köln schnappte sich bei seinem Russland-Debüt mit Lokomotive Moskau zumindest einen Punkt. Gisdol und sein neues Team eroberten am Samstagnachmittag (16. Oktober 2021) in letzter Sekunde ein 2:2 bei Rubin Kasan.

Markus Gisdol schrammt knapp an Fehlstart mit Lok Moskau vorbei

Sechs Tage nach seiner Verpflichtung stand der Schwabe erstmals in der Premier Liga an der Seitenlinie. Und schon nach fünf Minuten zappelte der Ball im Lok-Netz. Der Treffer von Kasans German Onugkha wurde allerdings aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels aberkannt.

Glück für Gisdol, doch der Rückstand war nur aufgeschoben: Der Däne Anders Dreyer traf ins rechte obere Eck (36.). So hatte sich der frühere Köln-Trainer (Entlassung im April) seine erste Halbzeit in Russland nicht vorgestellt! Dabei hatte Lok mit 68 Prozent Ballbesitz klare Feldvorteile.

Gisdol reagierte nach der Pause mit einem Doppelwechsel, brachte unter anderem Rifat Zhemaletdinov, was sich später noch auszahlen sollte. Erst mal erhöhte aber Kasan, dieses Mal zählte der Treffer von Onugkha (66.). 

Markus Gisdol mit Lok Moskau nun in der Europa League gefordert

Lok antwortete postwendend, Fedor Smolov hauchte Gisdol mit seinem 1:2-Anschlusstreffer wieder Hoffnung für die Schlussphase ein (68.). Und tatsächlich gab es den Premieren-Punkt – dank Joker Zhemaletdinov in der dritten Minute der Nachspielzeit. Da hatte Gisdol ein glückliches Händchen.

So sprang Lok vor den Partien der Konkurrenz auf Platz vier. „Es war ein sehr aufregendes und wildes Spiel. Nach dem Rückstand haben wir eine tolle Mentalität gezeigt und uns dieses Unentschieden verdient. Das fühlt sich an wie ein Sieg“, sagt Gisdol. Am Donnerstag (21. Oktober 2021) geht es für ihn in der Europa League gegen Galatasaray Istanbul weiter.

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Vor rund drei Wochen hatte der von Ralf Rangnick (63) geführte russische Pokalsieger die Gespräche mit dem Ex-Kölner aufgenommen. Der Sportboss und der Trainer kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim FC Schalke 04 und der TSG Hoffenheim.

Gisdols Ziele mit seinem neuen Arbeitgeber sind klar: „Bei Hoffenheim, dem HSV oder in Köln war ich immer als Retter gefragt, als Feuerwehrmann. Doch davor hatte ich stets Mannschaften, mit denen ich mehr Spiele gewonnen als verloren habe. Das will ich jetzt wieder schaffen. Wir wollen um Titel mitspielen“, sagte er nach seinem Amtsantritt dem Kicker. (mze)

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