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„Doppelbelastung wird Punkte kosten“ Sky-Experte Hamann prophezeit dem FC eine Schreck-Saison

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln stehen nach Schlusspfiff vor ihren Fans auf der Tribüne.

Wird die Saison schwieriger als gedacht? Am 30. Juli 2022 gab es die erste Pflichtspielniederlage für den 1. FC Köln in der neuen Saison.

Sky-Experte Didi Hamann hat in seiner Prognose die Abschluss-Tabelle für die Bundesliga-Saison 2022/23 getippt. Der FC kommt dabei nicht allzu gut weg. 

FC-Fans aufgepasst! Kommt nach dem Hoch das Tief?

Das meint zumindest Sky-Experte Dietmar Hamann (48) in seiner Prognose für die Abschluss-Tabelle der Fußball-Bundesliga der anstehenden Saison 2022/23 auf Instagram. Doch das ist nicht die einzige Überraschung.

1. FC Köln wegen Conference League nur auf Platz 16

Platz 16 - so weit im Tabellenkeller sieht Sky-Experte Didi Hamann den 1. FC Köln am Ende der kommenden Bundesliga-Spielzeit. Laut dem Ex-Profi muss der FC also im Sommer 2023, wie bereits 2021, in die Relegation.

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Die Gründe dafür sieht der 48-Jährige vor allem in der neuen Mehrfachbelastung mit Bundesliga und Conference League, vorausgesetzt die Mannschaft von Steffen Baumgart qualifiziert sich: „Die Doppelbelastung mit der Conference League wird den FC Punkte kosten.“

Die Fans auf Instagram sehen das anders: „Nie im Leben wird Köln 16.“, schreibt ein Fan. Ein anderer schließt sich an: „Köln wird zwischen sechs und neun landen.“

FC-Angst vor Doppelbelastung mit Conference League?

In der Vergangenheit misslang es dem 1. FC Köln nach einem furiosen fünften Tabellenplatz in der Saison 2016/17 und der damit einhergehenden Qualifikation für die Europa League, in der Folgesaison den Erwartungen gerecht zu werden. 

Didi Hamann beim Fußball-Bundesliga-Spiel Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern München am 2. November 2019.

Didi Hamann prophezeit einige Überraschungen in der anstehenden Bundesliga-Saison. Das Bild zeigt ihn am 2. November 2019.

In einer unglücklichen Saison 2017/18 stiegen die Euro-Helden sang- und klanglos als 18. der Tabelle ab. Zu viele Verletzungen, zu groß die Lücke, die Anthony Modeste nach seinem Wechsel nach China hinterlassen hatte, zu hoch die ungewohnte Belastung und zudem noch Pech mit dem neu eingeführten VAR.

All diesen Faktoren wollen Steffen Baumgart und seine Mannschaft in dieser Saison möglichst gut vorbereitet begegnen oder sie gar umgehen. Die vielen Neuzugänge sollen dabei helfen. Der FC-Trainer äußerte sich zur Abstiegsangst gegenüber EXPRESS.de bereits im Juli: „Der Abstieg hatte nichts mit Europa zu tun.“

Hamann prognostiziert Ende der Bayern-Ära

Doch die angeblich schwierige FC-Saison ist nicht die einzige Überraschung, mit der Didi Hamann in seinem Tipp rechnet. An der Tabellenspitze erwartet der ehemalige Mittelfeldspieler einen Wechsel: Borussia Dortmund wird Meister vor dem FC Bayern München.

„Dortmund hat sich gut verstärkt und stellt das erste Mal seit Jahren eine sattelfeste Abwehr“, meint Hamann und sieht beim Rekordmeister aus München vor allem aufgrund der Verletzung von Leon Goretzka (27) Probleme.

Hier sehen Sie die Bundesliga-Prognose von Didi Hamann auf Instagram:

Bayer Leverkusen und RB Leipzig belegen im Ranking mit Platz drei und vier die Position, die sie nach Ende der abgelaufenen Saison innehatten. Auf Platz fünf und sechs erwartet der Experte überraschend den VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach unter ihren neuen Trainern Niko Kovac (50) und Daniel Farke (45). Knapp dahinter kommt Eintracht Frankfurt auf Platz sieben, für die „sogar noch mehr drin“ wäre, wenn Filip Kostic bleibt.

Überraschungen im Tabellenkeller

Die direkten Absteiger könnten laut Hamann der FC Augsburg auf Platz 18 und der VfL Bochum auf Platz 17 darstellen. Die Aufsteiger Schalke 04 und Werder Bremen landen hingegen auf Platz 15 und 14.

Auch überraschend: Vorjahres-Relegations-Teilnehmer Hertha BSC kämpft sich aus der Krise und schließt die Saison in der oberen Tabellenhälfte auf Platz neun ab, womit die Hertha wieder Berlins sportlich bester Fußballklub vor Union (Platz 13) wäre.

Hamann macht vor allem Neu-Trainer Sandro Schwarz (43) Hoffnung: „Sandro Schwarz hat seine Qualität als Trainer schon bewiesen und die Mannschaft hat Potenzial, auch wenn es zuletzt nicht erkennbar war.“

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