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„Auch finanzielle Aspekte“ FC-Schwede Andersson begründet Köln-Wechsel

Training Anderson

Sebastian Andersson bei seinem ersten Training mit dem 1. FC Köln.

Köln – Daumen hoch für den FC!

Der 1. FC Köln konnte am Mittwochvormittag ein neues Gesicht auf dem Trainingsplatz begrüßen. Neuzugang Sebastian Andersson (29) gab einen Tag nach seiner Vertragsunterschrift beim morgendlichen Training seinen Einstand im FC-Dress.

Sebastian Andersson feiert Trainingseinstand mit den neuen Kollegen

Andersson war gleich mittendrin. Der Schwede, für den der FC Köln 6,5 Millionen Euro an Union Berlin überwies und der künftig die Nummer neun tragen wird, hinterließ in den Kleinfeldspielen einen guten Eindruck, erzielte prompt Tore und deutete seine enorme Zweikampfstärke an.

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Nach rund einer Stunde stieg er allerdings vorzeitig aus und drehte lediglich noch ein paar Runden mit Athletiktrainer Max Weuthen.

Sebastian Andersson begründet Wechsel zum 1. FC Köln

Andersson ist künftig der Zielspieler beim FC. Vom Typ her ist der 1.90-Meter-Mann vergleichbar mit Jhon Córdoba (27). Ein Indiz dafür: Kein anderer Bundesliga-Profi gewann mehr Kopfballduelle (260), kein anderer Spieler entschied mehr Zweikämpfe (503) für sich. Dazu besitzt er einen ähnlich ausgeprägten Torriecher wie der Kolumbianer.

Dass er Andersson ein echter Goalgetter ist, will Andersson nun auch beim FC beweisen: „Ich will natürlich spielen, bin fit und bereit zu helfen. Ich denke, dass es das Ziel ist, sich in der Tabelle im Vergleich zur vergangenen Saison zu verbessern. Die Mannschaft ist auf jeden Fall gut" sagte er gegenüber dem „Kicker".

Dabei sprach der Sturmtank auch über die Gründe für seinen FC-Wechsel: „Man will sich immer in allen Bereichen verbessern, dazu gehören auch finanzielle Aspekte. Das ist doch klar. Das weiß aber auch jeder. Etwas anderes zu sagen wäre nicht ehrlich."

Mit zwölf Toren und drei Vorlagen hat er vergangene Saison die entsprechende Visitenkarte abgegeben und war damit der Top-Scorer der „Eisernen“.

„Sebastian ist zweikampf- und kopfballstark – und er ist ein absoluter Mentalitätsspieler. Er hat in den letzten drei Jahren mehr als 100 Spiele auf höchstem Niveau gemacht und konstant seine Torgefahr unter Beweis gestellt“, freut sich Horst Heldt (50) auf seinen Neuen.

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