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Abwehrstar des 1. FC Köln über seine Leidenszeit Bornauw ging durch die Schmerz-Hölle

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Sebastiaan Bornauw (Mitte) kehrte am 10. März wieder ins Mannschaftstraining des 1. FC Köln zurück.

Köln – Im Abwehrzentrum des 1. FC Köln wird Sebastiaan Bornauw (21) schmerzlich vermisst. Seit der Bundesliga-Partie gegen Arminia Bielefeld (2:1) fehlt der Belgier. In einer Vorschau zur neuen Folge der FC-Doku „24/7“ spricht er jetzt über die schwierige Zeit.

  • Sebastiaan Bornauw spielte unter Schmerzmitteln
  • Nach der Operation am Rücken ist der FC-Profi schmerzfrei
  • Der Abwehr-Star des 1. FC Köln arbeitet an seinem Comeback

Sebastiaan Bornauw vom 1. FC Köln ist wieder schmerzfrei

Sebastiaan Bornauw hat wieder Freude. Am Training im Kraftraum, beim Frisbee-Spielen mit seinem Hund, auf dem Weg ins Stadion. Wochenlang war die Pein der stete Begleiter des blonden Hünen im Dienste des 1. FC Köln. Nun spricht der Abwehrspieler über die schweren Wochen.

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Sebastiaan Bornauw kämpft sich Anfang März 2021 im Kraftraum zurück. Hier zu sehen in der Saison-Doku „24/7 FC“.

„Ich hatte wirklich große Schmerzen, aber ich habe weitergespielt. Bis zur Nacht vor dem Bielefeld-Spiel. Ich konnte nicht mehr schlafen vor Schmerzen. Das war ein Zeichen. Dann hat es auch keinen Sinn mehr, Fußball zu spielen“, erzählt Bornauw von dem Moment, in dem nichts mehr ging.

Bornauw nahm Schmerzmittel vor Spielen des 1. FC Köln

„Ich habe viele Schmerzmittel genommen, und man beginnt, den Schmerz zu verdrängen. Wenn du da drin bist, dann realisierst du das irgendwann nicht mehr. Aber jetzt genieße ich es, selbst auf meinem Sofa sitzen zu können ohne Schmerzen. Ich fühle mich viel besser“, sagt er nach der OP in Belgien.

Bornauw ergänzt: „Jetzt fühle ich mich richtig gut und ich merke jetzt erst richtig, wie schlimm es unter den Schmerzen bei manchen Bewegungen oder im Schlaf war.“

Mit dem Fahrrad fährt Bornauw zu den Heimspielen, und auf der Tribüne ist ihm anzumerken, wie sehr er auf eine Rückkehr brennt.

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Im Heimspiel gegen Werder Bremen dreht er sich zu Teamkollege Florian Kainz (28) um und sagt: „Für zehn Minuten könnte ich noch wichtig sein. Im Sturm.“

Sebastiaan Bornauw arbeitet an seiner Kondition

Doch er weiß auch, dass das noch Zeit braucht, dass der Weg zur Top-Form beschwerlich ist. „Meine Kondition ist noch nicht das, was sie mal war.“ Das ist auch Trainer Markus Gisdol (51) bewusst: „Natürlich hoffen wir auf seine Rückkehr, aber er hat auch Substanz verloren.“

Die FC-Fans drücken Bornauw jedenfalls die Daumen, dass er schon bald wieder für den 1. FC Köln in der Bundesliga auf dem Platz steht.

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