FC schickt Spieler nach Hause Zehn Tage Corona-Pause am Geißbockheim – die Details

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Bulldogge Anthony Modeste. Der Franzose nahm unter anderem einen Medizinball mit nach Hause.

Köln – Corona-Pause am Geißbockheim – der 1. FC Köln schickt seine Spieler nach Hause!

Nach der DFL-Entscheidung, die Liga bis 2. April pausieren zu lassen, hat der FC reagiert: Mindestens zehn Tage lang findet kein Mannschaftstraining statt. So geht es für die Profis nun weiter.

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Auch der verletzte Rafael Czichos kam zum Geißbockheim und stattete sich für die nächsten Tage aus.

Es hatte etwas von Saisonende, als sich die FC-Spieler am Dienstagvormittag, blaue Säcke über die Schulter geworfen, auf den Heimweg machten. Für die Bundesliga-Profis ist nun endgültig Corona-Pause angesagt!

Alles zum Thema Horst Heldt

Spieler des 1. FC Köln mit individuellen Trainingsplänen

Sportchef Horst Heldt (50) erklärt: „Wir haben den allgemeinen Trainingsbetrieb erst mal eingestellt und der Mannschaft mitgeteilt, dass die nächsten zehn Tage individuell trainiert wird. Es macht aus mehrfacher Sicht momentan keinen Sinn, am Geißbockheim zu trainieren. Wir sehen uns da auch gesellschaftlich in der Verantwortung.“

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Tschö, Geißbockheim! FC-Kapitän Jonas Hector auf dem Weg in die Corona-Pause

Der FC-Fahrplan für die Corona-Krise: Jeder Spieler wurde mit einem individuellen Trainingsplan (u.a. diverse Kraftübungen und Läufe) sowie entsprechenden Hilfsmitteln (z.B. Gewichte und Gummibänder) ausgestattet. Wer zu Hause keine Fitnessgeräte hat, bekommt am Mittwoch ein Spinning-Rad geliefert.

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Jhon Cordoba machte sich mit neuen Trainingsanweisungen auf den Heimweg.

Das Trainerteam um Chefcoach Markus Gisdol (50) und die sportliche Leitung um Heldt halten den Kontakt zu den Profis per Whatsapp und Skype.

Horst Heldt: „Gemeinsam durch die Krise“

„In der heutigen Zeit ist das alles digital möglich. Das sind neue Herausforderungen, an die ich mich in meinem Alter noch mal heranwage. Wir werden einen engen Austausch haben. Es ist wichtig, gemeinsam durch diese schwere Krise zu gehen“, sagt Kölns Sportboss, der dem Team die spezielle Situation um 9.30 Uhr gemeinsam mit Geschäftsführer-Kollege Alexander Wehrle (45) erklärt hatte.

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Horst Heldt, Alexander Wehrle und Pressesprecherin Lil Zercher auf dem Weg zur Mannschaft

Nach der Absage des Mainz-Spiels hatten die FC-Profis zunächst drei Tage Pause, Dienstagvormittag sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit wieder trainiert werden – eigentlich.

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Mark Uth machte sich – mit einer Faszienrolle in der rechten Hand – auf den Heimweg.

Stattdessen absolvierten die Spieler am Nachmittag bereits ihre ersten „Homeoffice“-Einheiten und Jogging-Runden. „Ich habe zu Hause einen Fitnessraum, den werden ich nun nutzen“, sagte Vize-Kapitän Marco Höger (30) beim Verlassen des Geißbockheims.

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Trainiert der 1. FC Köln ab 27. März wieder?

Die FC-Hoffnung: Am 27. März soll es mit dem Mannschaftstraining weitergehen. Heldt macht klar: „Man muss immer die Gesamtsituation und neue Hinweise betrachten, aber wir planen nach wie vor, Anfang April wieder zu spielen – wir wollen spielen. Das ist Plan A, an dem wir erst mal festhalten.“

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FC-Verteidiger Sebastiaan Bornauw

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