Reaktion auf Corona FC schickt mehr als 80 Mitarbeiter in Kurzarbeit

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FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle am Geißbockheim

Köln – Der 1. FC Köln hat Teile seiner Belegschaft zum 1. April in Kurzarbeit geschickt. Nach EXPRESS-Informationen sind davon mehr als 80 Mitarbeiter des Bundesligisten betroffen. Die Differenz zum normalen Gehalt gleicht der FC allerdings aus, sodass die Angestellten auf keinen Cent verzichten müssen.

Nach EXPRESS-Informationen haben alle 36 Profi-Vereine der 1. und 2. Bundesliga zum 1. April Kurzarbeit angemeldet. In den vergangenen Tagen hatten einige Klubs wie Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf bereits bestätigt, dass dies bei ihnen der Fall ist.

Mannschaft des 1. FC Köln verzichtet auf Teile des Gehalts

Beim FC sind alle Mitarbeiter unter der für Kurzarbeit festgelegten Bemessungsgrenze von 6900 Euro betroffen.

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Darüber hinaus wollen dem Vernehmen nach die Geschäftsführer Alexander Wehrle (45) und Horst Heldt (50) sowie ihre Abteilungsleiter auf Teile ihres Gehalts verzichten.

Gleiches gilt für die Profi-Mannschaft und das Trainerteam um Markus Gisdol (50). Kölns Chefcoach hatte zuletzt erklärt: „Diese Dinge sind für uns, sind für mich, eine Selbstverständlichkeit. Ich sehe, wie solidarisch die Klubs miteinander sind, selbst vermeintliche Konkurrenten. Spieler engagieren sich sozial und verzichten auf Teile ihres Gehalts. Alle sitzen irgendwie in einem Boot.“

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Timo Horn: „Das Thema begleitet alle Profi-Klubs“

Die abschließenden Gespräche mit den Profis bezüglich Gehaltsverzicht soll es kommende Woche, wenn am Geißbockheim in Klein-Gruppen wieder trainiert wird, geben. „Das besprechen wir mit den Jungs intern und in Ruhe“, so Wehrle.

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FC-Keeper Timo Horn am Geißbockheim

Torhüter Timo Horn (26), der Teil des Mannschaftsrats ist, sagte gegenüber Sky: „Das Thema begleitet alle Profi-Klubs. Gerade in der 2. und 3. Liga haben viele Vereine Sorgen. Viele Mitarbeiter werden auf Kurzarbeit umgestellt. Da ist es als Profi wichtig, sich solidarisch zu zeigen. Das haben wir besprochen – aber es ist besser, wenn das intern bleibt. Es ist wichtig, sich mit so einem Thema zu befassen, um ein Bewusstsein zu entwickeln.“

Der Mannschaftsrat des FC, dem auch Kapitän Jonas Hector (29), Thomas Kessler (34), Anthony Modeste (31) und Marco Höger (30) angehören, hatte sich zuletzt mit Wehrle und Heldt ausgetauscht.

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