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Plant FC-Boss Wehrle seinen Abgang? Das ist dran an den Schalke-Gerüchten

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Den FC auf der Maske und im Herzen: Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Köln – Seit Januar 2013 lenkt Alexander Wehrle (45) nun die Geschicke des 1. FC Köln. Seitdem stieg sein Einfluss im deutschen Fußball immer weiter, zuletzt wurde der Schwabe in das Präsidium der DFL geschickt. Kein Wunder, dass sein Name fällt, wenn auf Schalke ein neuer Finanzchef gesucht wird. Doch die Königsblauen sollten sich keine großen Hoffnungen machen.

Wehrle arbeitete schon mit vier Sportchefs

Am Geißbockheim laufen bei ihm alle Fäden zusammen, die nicht direkt ins Sportliche gehen: Selten war ein Finanzgeschäftsführer beim 1. FC Köln mit solch einer Machtfülle ausgestattet, wie es Wehrle ist. Trotzdem zeigt er sich als Teamplayer, Horst Heldt (50) ist nach Jörg Jakobs (49), Jörg Schmadtke (56) und Armin Veh (59) bereits der vierte Sportchef, mit dem er harmoniert.

Auch FC-Boss Wolf vertraut Wehrle

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Und obwohl er in enger Freundschaft zu Toni Schumacher (66) lange um eine Zukunft für das Restpräsidium mit Markus Ritterbach kämpfte, hat Wehrle binnen kürzester Zeit auch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den neuen Bossen um Präsident Werner Wolf (63).

Wehrle hat einen Vertrag bis 2023 und will diesen auch erfüllen. „Wir werden nicht nervös“, versichert Vize-Präsident Eckhard Sauren (48). Wehrle selbst wollte sich auf EXPRESS-Nachfrage nicht äußern.

Headhunter sprechen FC-Finanzchef Wehrle an

Schon mehrfach hatten andere Klubs über Headhunter Kontakt zu Wehrle gesucht, aus Wolfsburg und mehrfach auch von seinem Ex-Klub Stuttgart wurde Interesse öffentlich. Dass Schalke ein Bundesliga-Riese ist, der auch für einen wie Wehrle seinen Reiz haben könnte, ist klar. Zudem arbeitete er mit Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider (49) lange Zeit gemeinsam beim VfB Stuttgart, die beiden schätzen sich sehr.

FC Schalke 04 mit großen Problemen

Und doch dürfte der Flirt nicht heiß werden. Denn die Voraussetzungen beim FC Schalke sind mehr als schwierig: Die Spekulationen über die Schulden schwanken zwischen 190 und 250 Millionen Euro, da bringt auch eine abbezahlte Veltins-Arena nicht viel. Offenbar scheint eine Ausgliederung der Profi-Abteilung das letzte Mittel.

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Auf den Nachfolger von Peter Peters (57) wartet also viel  Arbeit. Nach 26 Jahren als Schalke-Vorstand gab allerdings der Fauxpas im Umgang mit der Ticketrückerstattung für Dauerkartenbesitzer den Ausschlag für die Trennung. Andere vermuten aber auch, dass Peters am Ende amtsmüde geworden sein könnte. „Finanzchef auf Schalke – der Job ist nicht vergnügungssteuerpflichtig“, sagte Ex-Manager Christian Heidel (57). „Vielleicht ist irgendwann auch der Punkt gekommen zu sagen, es reicht.“

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