Zur Überbrückung der Corona-Krise FC prüft 10-Millionen-Kredit bei der Staatsbank KfW

Neuer Inhalt (2)

Der Vorstand des 1. FC Köln sucht nach Finanzierungslösungen.

Köln – Planungssicher durch die Corona-Krise. Gemeinsam fahnden Geschäftsführung und Vorstand derzeit nach einem Weg, das auch in der neuen Saison drohende Minus von 25 Millionen Euro zu überbrücken. „Wir haben hier in den Führungsgremien aber auch im Beirat einige Leute, die sich mit diesem Thema auskennen. Von daher schlafe ich ruhig“, sagt Präsident Werner Wolf (63).

1. FC Köln hat viel Finanz-Erfahrung in Vorstand und Beirat

Er selbst hatte in seiner Zeit nach der Bitburger-Geschäftsführung ein Unternehmen leitend durch eine Insolvenz geführt, Vize-Präsident Eckhard Sauren (48) ist im Fondsgeschäft zu Hause, aus dem Beirat gibt es neben dem Vorsitzenden Lionel Souque auch Leute wie McKinsey-Vorstand Klaus J. Behrenbeck – reichlich Experten, die dem FC in dieser Situation helfen können.

Alexander Wehrle präsentiert Millionen-Deal – Sponsoring-Coup: UPS unterschreibt bis 2022

Alles zum Thema SV Werder Bremen

Das erste Ziel: Die Verbindlichkeiten, die in relativ teuren kurzfristigen Kreditlinien laufen, mittelfristig zu platzieren. „Das würde uns mehr Planungssicherheit verschaffen“, sagt Wolf.

Auch Werder Bremen beantragte KfW-Hilfe

Eine Option wird dabei intensiv geprüft: Ein Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Bei der staatlichen Bank hat auch Werder Bremen einen Kredit beantragt. Den Hanseaten fehlen ebenfalls rund 30 Millionen Euro, um einigermaßen sicher durch die nächste Saison zu kommen. Der FC könnte einen ähnlichen Kredit aufnehmen, allerdings sind bislang alle Kreditanträge über 10 Millionen Euro von der KfW abgelehnt worden.

Deshalb würde man wohl ein Darlehen in dieser Größenordnung abschließen wollen. Der Vertrag liefe über sechs Jahre, das erste Jahr wäre tilgungsfrei. Ein andere Möglichkeit wäre, wie der FC Schalke eine Landesbürgschaft für einen Kredit zu beantragen. Das plant der FC allerdings derzeit nicht.

1. FC Köln: Liquidität gesichert

Wie EXPRESS erfuhr, prüft man aber derzeit noch die Optionen. Die Liquidität ist dank der ersten TV-Gelder allerdings fürs erste gesichert. Teil des Finanzierungskonzepts für die Saison dürfte aber auch ein neuerlicher Gehaltsverzicht der Spieler sein. Gespräche darüber dürften aber frühestens geführt werden, wenn ein neuer Mannschaftsrat konstituiert ist.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.