Einigung perfekt: Zeitraum und Summe Gehaltsverzicht beim FC – so viel spart der Klub

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FC-Sportchef Horst Heldt mit Kapitän Jonas Hector

Köln – Die Bereitschaft war schon länger signalisiert, doch nun wurde zwischen allen Beteiligten Einigkeit erzielt.

„Vorstand, Geschäftsführung, Trainerteam und Mannschaft haben sich geschlossen auf einen Gehaltsverzicht geeinigt. Auch die Abteilungsleiter machen mit. Wir werden einen signifikanten Betrag einsparen“, sagt FC-Finanzchef Alexander Wehrle (45) über die Maßnahme, die zunächst bis zum 30. Juni gilt.

1. FC Köln: Werner Wolf und Co. verzichten

Heißt: Präsident Werner Wolf (63) sowie seine Vizepräsidenten Eckhard Sauren (48) und Carsten Wettich (40) gingen mit dem Verzicht auf ihre Aufwandsentschädigung voran; Wehrle, Geschäftsführer-Kollege Horst Heldt (50) und die Trainer hatten sowieso schon ihre Bereitschaft erklärt. Und nun ist auch mit den Profis alles unter Dach und Fach.

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20 Prozent: Verzicht soll 1. FC Köln wirtschaftlich stabilisieren

Nach EXPRESS-Informationen verzichten die an der Einigung beteiligten Parteien auf rund 20 Prozent ihrer Bezüge. Einsparungen: rund drei Millionen Euro.

So will man wirtschaftlich leistungsfähig bleiben und auch die Jobs der „normalen“ Klub-Mitarbeiter sichern.

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Am 1. April hatte der 1. FC Köln wie alle anderen Bundesligisten auch Kurzarbeit für jene Beschäftigten eingeführt, die in der Krise derzeit nicht eingesetzt werden können. Das gilt zum Beispiel für die Angestellten in den Fanshops. Rund 80 Mitarbeiter sind zu Hause, weil der FC aber die Gehälter aufstockt, bekommen sie weiterhin ihre vollen Bezüge.

Borussia Mönchengladbach machte den Anfang

Jetzt leisten die Profis ihren Beitrag, damit der FC nicht wirtschaftlich in schwere See gerät. Nahezu alle Bundesliga-Klubs hatten bereits ähnliche Vereinbarungen abgeschlossen, als erstes hatte Lokal-Rivale Borussia Mönchengladbach dies bekannt gegeben.

Auch der FC hatte mit seinem Mannschaftsrat schnell grundsätzlich Einigkeit erreicht, ließ sich aber bewusst Zeit mit dem Thema. „Wir wollten mit jedem Profi noch einmal einzeln sprechen, um ihm die Situation zu erläutern. Das hielten wir nur für angemessen. Aber bei den Spielern war auch gleich viel Verständnis für die Situation da“, sagt Sportchef Heldt.

Diese Gespräche waren am Gründonnerstag abgeschlossen, die anvisierte Einigung steht!

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