Stöger wollte bleiben Ex-FC-Coach verrät: „Hätte es mit den Kölnern durchgezogen“

bopp_17_11917

Peter Stöger (hier am 2. Dezember 2017) war von 2013 bis 2107 als Trainer beim 1. FC Köln tätig.

Köln – Die Fans des 1. FC Köln haben Peter Stöger (54) auch drei Jahre nach seinem Aus am Geißbockheim nicht vergessen. Der Österreicher schaffte während seiner Amtszeit den Aufstieg in die Bundesliga und den sensationellen Einzug in die Europa League. Im Dezember 2017 endet dann allerdings die Erfolgsgeschichte, nachdem der FC in 14 Spielen nur drei Punkte holte. Der Österreicher wäre damals gerne geblieben, um den Betriebsunfall Abstieg zu korrigieren, wie er nun erklärt.

  • Peter Stöger wäre gerne beim 1. FC Köln geblieben
  • Österreicher sagte Job als Nationaltrainer für den FC ab
  • Vertrag bei Austrian Wien endet im Sommer

„Ich hätte es mit den Kölnern auch durchgezogen“, sagte Stöger im „Kicker meets Dazn-Podcast“: „Noch einmal runterzugehen und es dann wieder aufzubauen. Das hätte ich mir zugetraut und das hätte mir auch Spaß gemacht.“

Peter Stöger pflegt noch immer Kontakte zum 1. FC Köln

Alles zum Thema Peter Stöger
  • FC fehlt nur noch ein Punkt Gegen Ex-Bosse in die Europa League – Gladbach-Hilfe für Königsklasse
  • Ex-FC-Coach erklärt Kölner Derby-Coup Stöger über Baumgart: „Macht Dinge, die nicht normal sind“
  • Talk-Gäste im Überblick Ex-FC-Coach Stöger bei Sky, Bayern-Boss Kahn stellt sich im „Doppelpass“
  • „Könnte mir das gut vorstellen“ Neuer Nationaltrainer: Hat Österreich sogar zwei Ex-FC-Trainer auf der Liste?
  • FC-Rückkehr geplatzt Ex-Köln-Star Heintz: „Ein, zwei Personen im Verein waren nicht dafür“
  • Emotionale Abrechnung Österreich-Abgang von Franco Foda: Stöger-Kritik „das Allerschlimmste“
  • Aus in WM-Playoffs Österreich sucht Foda-Nachfolger: Löws Name gehandelt, aber Ex-FC-Coach Favorit
  • FC-Boss im Abschieds-Interview Wehrle: „Für beide Seiten der richtige Zeitpunkt“
  • FC-Kommentar Baumgart kann ein noch größeres Wunder als Stöger schaffen
  • FC-Pleite in Leipzig gutes Omen Europa? Baumgart: „Werden wir in den nächsten Spielen sehen“

Doch die Bosse sahen das anders. Armin Veh (60) setzte bis zum Saisonende auf die Interimslösung mit Stefan Ruthenbeck. „Das verstehe ich auch“, sagt Stöger rückblickend.

Jetzt neu: Der Spieltags-EXPRESS. Der Newsletter über den 1. FC Köln bereitet Sie perfekt auf die anstehende Partie vor. Jetzt anmelden!

Sowieso hat die Trennung keine tieferen Risse bei ihm hinterlassen. Der Österreicher pflegt noch immer viele Kontakte zum FC. „Ich habe immer noch mit relativ vielen Spielern, aber auch Teambetreuern oder Physios, Kontakt“, sagt Stöger.

Peter Stöger: Aufstieg mit dem 1. FC Köln ist die schönste Erinnerung

Der gebürtige Wiener trägt den FC immer noch im Herzen, hat viele gute Erinnerungen an seine Zeit am Geißbockheim. Seine schönste ist aber nicht der sensationelle Einzug in die Europa League, sondern der Aufstieg 2014. „Wir wussten, je länger so ein Traditionsverein in der Zweiten Liga ist, desto schwieriger wird es. Dass wir den Aufstieg im ersten Jahr geschafft haben, wird mir immer in Erinnerung bleiben“, erzählt Stöger.

Für den FC ließ er sogar einst seinen Traumjob sausen. Stöger verrät, dass er ein Angebot als österreichischer Nationaltrainer ausschlug: „Es hat Gespräche gegeben. Aber das war zu einer Zeit, als wir nicht so erfolgreich in Köln waren. Das wäre für mich der falsche Zeitpunkt gewesen, zu sagen, ich verabschiede mich.“

Jetzt Gutschein für den Fanshop des 1. FC Köln gleich hier im EXPRESS-Gutscheinportal sichern

Trotzdem ist der Job als Nationaltrainer nach wie vor ein Wunsch, den sich Stöger für die Zukunft vorstellen könnte.

Vertrag von Peter Stöger bei Austrian Wien endet im Sommer

Sein Vertrag bei Austria Wien, wo er als Trainer und Sportvorstand tätig ist, endet im Sommer. Noch ist keine Entscheidung gefallen, ob er diesen verlängern wird.

Konkrete Anfragen von anderen Klubs habe er nicht, sagt Stöger, der sich nicht allzu viele Sorgen um seine Zukunft macht: „Plan B ist, dass ich im Badehaus im Sommer am Griller stehe und meine Freunde bewirten werde.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.