FC-Rückkehr im Sommer? Ex-Coach Stöger: „Da gibt es keine zwei Meinungen“

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Peter Stöger (hier am 7. März 2021) steht noch bis Saisonende bei Austria Wien unter Vertrag, wo er gleichzeitig als Trainer und Sportvorstand wirkt.

Köln – Der 1. FC Köln muss mit Neu-Trainer Friedhelm Funkel (67) unbedingt den Klassenerhalt schaffen, momentan stehen die Kölner nur auf Platz 17. Nach Funkels hoffentlich erfolgreicher Rettungsmission ist für ihn aber wieder Schluss, im Sommer soll ein neuer Trainer den FC übernehmen, Ex-FC-Coach Peter Stöger ist im Gespräch. Am Donnerstagabend um (15. April 2021) war er im Kölner Kult-Talk „Loss mer schwade“ zu Gast.

  • Peter Stöger war zu Gast im Kölner Kult-Talk „Loss mer schwade“
  • Beim 1. FC Köln ist Peter Stöger ein Trainer-Kandidat im Sommer
  • Peter Stöger: „Es gab noch keine Gespräche“

Peter Stöger (55) ist auch runddreieinhalb Jahre nach seinem Rausschmiss noch äußerst beliebt bei den FC-Fans. Das liegt nicht zuletzt an der Europapokal-Teilnahme 2017.

Peter Stöger: „Es hat noch keine Gespräche gegeben“

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In den letzten Wochen rankten sich vermehrt Gerüchte um eine mögliche FC-Rückkehr um Stöger, der bei Austria Wien seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Der Ex-Trainer des 1. FC Köln sagte über eine mögliche Rückkehr: „Ich war viereinhalb Jahre in Köln. Es hat stand jetzt aber noch keine Gespräche gegeben.“

Grundsätzlich sagte der Wiener über ein potenzielles Engagement in Köln: „Wir haben eine sportliche Thematik, was Köln betrifft. Aber auch eine persönliche Thematik, mit den Gerüchten, die damals umgegangen sind. Das macht einen Zugang schon sehr kompliziert.“

Trotzdem blickt Stöger auf seine schöne Zeit in Köln zurück: „Da gibt es keine zwei Meinungen. Die Stadt gibt viel her, auch wenn es nicht die schönste Stadt ist. Wir haben nichts ausgelassen und sehr viel Spaß gehabt. Ich hatte auch das Gefühl, dass nicht jeder meiner Sportkollegen so viel in der Stadt unterwegs war. Es hat Spaß gemacht, in Köln zu sein.“

„Für den FC in dieser Situation der perfekte Trainer“

Auch über den aktuellen FC-Trainer wurde gesprochen. Friedhelm Funkel soll den FC zum Klassenerhalt führen. Ex-FC-Manager Andreas Rettig hat eine klare Meinung zum 67-Jährigen: „Ich kenne und schätze Friedhelm Funkel auch aus unserer gemeinsamen FC-Zeit, auch wenn ich ihn damals zu früh entlassen habe, das war sicherlich ein Fehler. Ich bin davon überzeugt, dass Friedhelm für den 1. FC Köln in dieser Situation der perfekte Trainer ist.“

In die gleiche Kerbe schlägt auch Peter Stöger: „Friedhelm ist ein überragender Trainer. Punkt. Aus.“

Lesen Sie an dieser Stelle die wichtigsten Aussagen von Peter Stöger und den anderen „Loss mer schwade“-Teilnehmern in übersichtlichen Stichpunkten zusammengefasst.

  • Lorenz Büffel fragt Peter Stöger mit einem kleinen Augenzwinkern, warum Anthony Modeste keine Tore mehr schießt, seit Stöger weg ist. Seine Antwort: „Vielleicht hätte er weiter Tore geschossen, wäre er nicht nach China gegangen. Wir hatten schon ein besonderes Verhältnis. Die Mannschaft hat damals gut funktioniert, weil es eine Mannschaft war. Er hatte damals einen unglaublichen Lauf und war es jetzt bei ihm nicht mehr läuft, kann ich nicht beurteilen.“
  • Einen großen Traum hat Stöger noch: „Der Job als Teamtrainer der österreichischen Nationalmannschaft ist das Größte, was man in Österreich machen kann.“
  • Stöger über eine mögliche Doppelfunktion, wie er sie jetzt bei der Austria inne hat, als Trainer und Sportdirektor in der Zukunft: „Wir werden sehen, was die nächsten Wochen und Monate bringen. Fakt ist, dass ich Spaß habe und das sollte mich in meinen nächsten Jahren auch begleiten.“
  • Stöger blickt noch einmal auf seine schöne Zeit in Köln zurück: „Da gibt es keine zwei Meinungen. Die Stadt gibt viel her, auch wenn es nicht die schönste Stadt ist. Wir haben nichts ausgelassen und sehr viel Spaß gehabt. Ich hatte auch das Gefühl, dass nicht jeder meiner Sportkollegen so viel in der Stadt unterwegs war. Es hat Spaß gemacht, in Köln zu sein.“
  • Lorenz Büffel lüftet ein anscheinend bisher gut behütetes Geheimnis über Stöger: „Mit dem Peter kann man richtig gut feiern.“
  • Nun schalten sich auch Lorenz Büffel und Christoph Damaschke ein. Büffel hält ein Plakat mit der Aufschrift „Peter komm zurück“ hoch.
  • Stöger: „Wir haben eine sportliche Thematik, was Köln betrifft. Aber auch eine persönliche Thematik, mit den Gerüchten die damals umgegangen sind. Das macht einen Zugang schon sehr kompliziert.“
  • Peter Stöger über Rückholaktionen im Fußball: „In Köln ist es sowieso nicht einfach zu arbeiten. Eine Rückholaktion muss nicht immer positiv oder negativ sein. Dabei geht es auch viel um die vorhandenen Möglichkeiten.“
  • „Ich habe noch zu einigen Leuten im Verein Kontakt. Alex Wehrle hat mir vor ein paar Tagen zum Geburtstag gratuliert“, sagte Stöger.
  • Stöger scherzhaft über seine Zeit in Köln: „Als ich damals gekommen war, waren Punkte da, aber keine Kohle. Als ich dann gegangen bin waren dann keine Punkte, aber die Kohle.“
  • Peter Stöger über die Gerüchte um eine mögliche FC-Rückkehr: „Ich war viereinhalb Jahre in Köln. Es hat Stand jetzt aber noch keine Gespräche mit Köln gegeben.“
  • Peter Stöger über seine Zukunft: „Ich kann mir schon vorstellen, nochmal eine Herausforderung als Trainer anzunehmen.“
  • Stöger über die Entscheidung, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei Austria Wien nicht verlängern wird: „Meine Entscheidung stand schon länger fest. Es waren viele kleine Mosaiksteine, die mich dazu bewogen haben."
  • In die gleiche Kerbe schlägt auch Peter Stöger: „Friedhelm ist ein überragender Trainer. Punkt. Aus.“
  • Ex-FC-Manager Andreas Rettig über FC-Trainer Friedhelm Funkel: „Ich kenne und schätze Friedhelm Funkel auch unserer gemeinsamen Zeit, auch wenn ich ihn zu früh entlassen habe, das war sicherlich ein Fehler. Ich bin davon überzeugt, dass Friedhelm für den 1. FC Köln in dieser Situation der perfekte Trainer ist.“

Neben Stöger waren auch Ex-FC-Manager Michael Rettig (57), Ballermann-Sänger Lorenz Büffel (41) und Marketingmanager sowie Stöger-Weggefährte Christoph Damaschke am Talk beteiligt. Moderiert wurde der Abend von EXPRESS-Sportchef Marcel Schwamborn. (tsc)

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