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Bitterer Abend für die FC-Youngster „Da zahlt Noah richtig Lehrgeld“

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Noah Katterbach hatte gegen Moussa Diaby oft das Nachsehen.

Köln – Für Noah Katterbach (19) dürfte es eine unruhige Nacht gewesen sein. Kölns Abwehrjuwel erwischte im Derby bei Bayer Leverkusen einen rabenschwarzen Abend. Das lag einerseits an Gegenspieler Moussa Diaby (20). Aber auch an Leverkusens Routinier Sven Bender (31).

Noah Katterbach: Von Sven Bender überlistet

Der nämlich hatte dem Jungen aus der Eifel schon nach wenigen Minuten gezeigt, was Erfahrung und Cleverness bedeuten. Bei Leverkusens fünftem Eckball nach nur sechs Minuten drückte Bender Katterbach den entscheidenden Moment weg, drehte sich blitzschnell und spitzelte den Ball an Timo Horn vorbei ins Tor.

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„Wir bekommen einen Rückstand nach einem Eckball. Da zahlen wir Lehrgeld, wie wir uns da wegdrücken lassen. Das ist zu einfach und trotzdem zählt natürlich auch das Tor“, sagt Coach Markus Gisdol (50). „Daraus wird Noah sicher auch lernen, dass wir sowas nicht zulassen können. Okay, er ist ein junger Bursche, das müssen wir akzeptieren. Wir wollen den Weg gehen mit unseren Jungs, machen das auch und vertrauen ihnen da. Und in der zweiten Halbzeit haben wir die richtige Reaktion auf dem Feld auch insgesamt gezeigt. Aber wenn du dann mehr Risiko gehst, dann nutzt das Leverkusen brutal aus.“

Noah Katterbach mit großen Problemen gegen Moussa Diaby

Es war ausgerechnet Katterbachs Gegenspieler, der zur 3:1-Entscheidung traf. Diaby bekam von Coach Peter Bosz (56) das Prädikat „überragend“ verliehen. „Er hat das gemacht, was wir erwartet haben, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr.“

Das sah auch sein Gegenüber Gisdol so: „Diaby hat uns große Probleme bereitet. Das ist ein Klassespieler, wie Leverkusen ja ohnehin eine ganze Reihe hat.“

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Im Hinspiel (2:0) waren Katterbach, der gestern verletzte Ismail Jakobs (20) und der ebenfalls durchwachsen spielende Jan Thielmann (18) die großen Gewinner des Derby-Coups gewesen. Diesmal bekamen die FC-Youngster gezeigt, dass bis zur absoluten Spitze auch in ihrem Alter noch ein ganzes Stück zu gehen ist. 

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