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FC-Konkurrenzkampf Katterbach über Horn: „Grätschen uns nicht gegenseitig um“

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Noah Katterbach (l.) Jannes Horn (Mitte) und Christian Clemens, hier am 11. Oktober 2020, haben Spaß beim Training.

Köln – Lediglich 291 Einsatzminuten in der Bundesliga stehen für Noah Katterbach (19) in dieser Saison zu Buche. Der junge Linksverteidiger des 1. FC Köln war in der vergangenen Spielzeit noch Stammspieler – auch weil Markus Gisdol (51) keinen anderen Spieler für diese Position hatte (Kapitän Jonas Hector wird im Mittelfeld gebraucht).

Noah Katterbach rutschte aus der Mannschaft raus

Seit dem Sommer ist das aber anders: Jannes Horn (23) kehrte von seiner Leihe von Hannover 96 zurück und hat Gisdol von Beginn an überzeugt. Der ehemalige Wolfsburger stand bisher in zwölf von 13 Partien auf dem Platz.

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Wenn Katterbach gespielt hat, dann brachte der junge Kölner aber meist auch seine Leistung. Vor dem Sieg gegen Dortmund hatte sich der 19-Jährige fast wieder in der Mannschaft festgespielt, dann kam die Umstellung auf die Fünferkette. „Das war das Problem für mich. Da bin ich quasi aus der Mannschaft rausrotiert“, analysiert Katterbach. Den pfeilschnellen Ismail Jakobs (21) hielt Gisdol für geeigneter als einzigen Außenspieler im neuen System.

Noah Katterbach: „Er hat die besseren Attribute“

Frei war nach der Verletzung von Rafael Czichos (30) vorerst nur eine Position in der Dreierkette. Aber Katterbach ist ein mannschaftsdienlicher Spieler und weiß, dass sein Konkurrent Horn besser für diese Formation geeignet war: „Er ist ein bisschen größer als ich, daher war es für mich auch kein Problem. Für diese Position links in der Dreierkette hat er die besseren Attribute und ich war damit noch nicht so vertraut.“

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Nach der Umstellung auf die Viererkette gegen Leipzig duellierten sich die beiden wieder um den Posten als Linksverteidiger. Und da hatte Katterbach sowohl gegen den Dosenklub, als auch im DFB-Pokal gegen Osnabrück die Nase vorn.

Noah Katterbach: „Wir grätschen uns nicht gegenseitig um“

„Es war eine gute Bestätigung für mich, wenn wir auf Viererkette umgestellt haben, dass ich dann gespielt habe. Das hat mir Selbstbewusstsein gegeben“, so Katterbach.

Doch verstehen sich Horn und Katterbach bei so viel Konkurrenzkampf eigentlich? „Konkurrenzkampf ist immer gut. In der Öffentlichkeit wird es immer als Duell angesehen, aber im Endeffekt ist es was Gutes, dass man jemanden hat mit dem man sich messen kann“, wiegelt der 19-Jährige ab.

„Mit Jannes verstehe ich mich sehr gut, wir sind gute Freunde. Es ist ganz normal, man versucht immer sein Bestes zu geben. Am Ende ist es einfach die Entscheidung des Trainers wer aufgestellt wird“, und fügt mit einem Lachen hinzu: „Wir versuchen aber nicht uns gegenseitig umzugrätschen.“

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