Ex-Stöger-Assistent Schmid trifft Star-Coach und freut sich auf neuen FC-Job

Neuer Inhalt (3)

Beim Premier-League-Spiel in Sheffield tauschte sich Manfred Schmid (l.) mit England-Coach Gareth Southgate aus.

Köln/Barnsley – Insel-Trip und neuer FC-Job für Manfred Schmid (48).

Der frühere Co-Trainer von Peter Stöger (53) und Achim Beierlorzer (52) traf beim Hospitieren in England auf Nationalcoach Gareth Southgate (49). Beim 1. FC Köln wartet auf den Österreicher eine ganz neue Aufgabe – er soll künftig die verliehenen Spieler im Blick haben.

In den vergangenen Wochen war es still um Schmid. Nach der Entlassung von Beierlorzer verließ auch der Co-Trainer das Profi-Team – Markus Gisdol (50) brachte einen eigenen Assistenten mit: Frank Kaspari (49). Dem Klub sollte der beliebte Ösi dennoch erhalten bleiben, so der klare Wunsch von beiden Seiten.

Dritter Job beim 1. FC Köln für Manfred Schmid

Alles zum Thema Achim Beierlorzer

Dafür haben Schmid und der FC nun einen Plan entwickelt: Der Fußballlehrer soll künftig für Sportboss Horst Heldt (50) die Leih-Spieler betreuen – wie den frisch nach Hamburg abgewanderten Louis Schaub (25), Frederik Sörensen (27) in Bern und Salih Özcan (22) bei Holstein Kiel.

Schmid, der in Köln neben der Assistenten-Rolle auch schon den Chefscout-Posten besetzt hatte, erklärt im EXPRESS seinen dritten FC-Job: „Es ist wichtig, eine richtige Einschätzung von verliehenen Spielern zu bekommen. Nur so kann man entscheiden, wie es mit ihnen weitergehen soll – holt man sie zurück, verleiht man sie weiter oder verkauft man sie ganz? Solche Einschätzungen kann man nicht von Köln aus treffen, da muss man vor Ort sein und sich mit den Jungs beschäftigen.“

Neuer Inhalt (3)

Manfred Schmid soll künftig verliehene Spieler wie Salih Özcan besuchen. 

Vor der Vertragsunterschrift müssen noch letzte Details geklärt werden, dann will Schmid loslegen – zunächst bis Sommer.

„Wir haben uns zusammengesetzt und gemeinsam überlegt, was es für Möglichkeiten für mich gibt. Ich habe gesagt, dass ich nichts machen möchte, nur um einen Job zu haben“, so der 48-Jährige über seine Gespräche mit dem FC. „Ich möchte etwas bewegen und entwickeln. Nun schauen wir uns das bis Sommer an. Wenn es für beide Seiten Sinn macht, kann man den Posten ausbauen und die Spieler-Entwicklung optimieren.“

„Schmidl“ ist sicher: „Das ist eine interessante Aufgabe. Ich kenne die Spieler, habe sie selbst trainiert. Für den Verein kann das eine sehr wichtige Position werden. Es reicht nicht, einen Spieler irgendwohin zu schicken und zu hoffen, dass er sich dort entwickelt. Man muss gemeinsam mit dem Spieler und dem neuen Verein Wege finden. Ich möchte die Jungs unterstützen.“

Hier lesen Sie mehr: 1. FC Köln zurück aus Spanien – die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers

Manfred Schmid hospitierte beim FC Barnsley

In den vergangenen Tagen sammelte Schmid noch neue Eindrücke in England – als Hospitant bei Zweitligist Barnsley. „Mit dem Chefcoach Gerhard Struber habe ich bei LASK Linz gespielt und die Trainerausbildung gemacht, wir sind gute Freunde. Ich wollte meine freie Zeit nutzen, um mich weiterzubilden und mal ein paar neue Dinge zu sehen.“

Hier lesen Sie mehr: FC-Keeper Timo Horn im Interview über seine schwere Phase, Fan-Wut und den Trainerwechsel

Neuer Inhalt (3)

Manfred Schmid mit seinem Kumpel und Barnsley-Trainer Gerhard Struber

Neben Barnsley standen auch der Besuch des Trainingsgeländes von Manchester United und das Premier-League-Spiel Sheffield gegen West Ham (1:0) auf dem Programm. Dort lernte Schmid Englands Nationaltrainer Southgate kennen: „Er ist ein total netter, offener Mensch. Wir haben kurz geplaudert und über Fußball diskutiert.“

Mittlerweile ist Schmid zurück in Köln – und freut sich auf seinen neuen FC-Job!

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.