FC-Stimmen Czichos: „Weiß nicht, wie wir so Spiele gewinnen wollen“

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Rafael Czichos (r.) und der 1. FC Köln unterlagen am 13. März 2021 bei Union Berlin um Max Kruse.

Berlin – Der 1. FC Köln hat bei Union Berlin (13. März 2021) mit 1:2 verloren. Die Mannschaft von Markus Gisdol (51) kassierte an der „Alten Försterei“ die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen. Die Situation im Abstiegskampf spitzt sich zu. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

  • 1. FC Köln verliert 1:2 bei Union Berlin
  • Die Stimmen zum Spiel
  • Jonas Hector: „Wir haben zu wenig auf den Platz bekommen“

Jonas Hector: „Haben zu wenig auf den Platz bekommen“

FC-Kapitän Jonas Hector: „Wir haben zu viel zugelassen in Halbzeit eins. Nach vorne hätten wir deutlich zwingender sein können, da haben wir zu wenig Ideen entwickelt. Es ist bitter, dass wir direkt nach der Halbzeit das 1:2 gekriegt haben. Danach haben wir zu wenig auf den Platz bekommen. Wir müssen gucken, was wir mit unserem Personal anrichten können. Ich muss jetzt nicht über eine Trainer-Personalie diskutieren. Ich bin sowieso der falsche Ansprechpartner dafür. Die kritische Situation ist uns bewusst, wir können nicht auf der faulen Haut liegen. Wir sind gewarnt. Die Konkurrenz punktet, während wir aus den vergangenen fünf Spielen nur einen Zähler geholt haben. Das ist deutlich zu wenig. Stand jetzt stehen wir über dem Strich. Das müssen wir bis zum Ende der Saison versuchen zu halten.“

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Jonas Hector (r.) stand am 13. März 2021 gegen Union Berlin erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung wieder in der Startelf des 1. FC Köln. Links: Robert Andrich

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FC-Profi Rafael Czichos: „Es ist zum wiederholten Mal das gleiche Bild: Wir kriegen viel zu einfache Gegentore. Ich weiß nicht, wie wir so Spiele gewinnen wollen. In der zweiten Halbzeit war es nach vorne viel zu wenig, und wir machen auch nichts mehr aus unseren Standards. Es ist natürlich ein Nachteil, wenn du eine Durchschnittsgröße von unter 1,80 Meter hast. Aber dann müssen wir uns eben etwas anderes einfallen lassen. Wenn wir diese einfachen Gegentore in den nächsten Spielen nicht abstellen, wird es ganz schwierig. Ich bin mir aber sicher, dass wir das hinkriegen.“

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FC-Profi Ondrej Duda: „Ich bin natürlich sehr unglücklich. Ich habe keine Worte für diese Niederlage. Mein Tor bedeutet mir nichts, weil es am Ende wertlos war. Die Situation im Abstiegskampf ist noch enger geworden, wir müssen weiter hart arbeiten. Jeder muss auf dem Platz hundert Prozent geben, wenn wir unser Ziel erreichen wollen. Ich werde trotzdem nicht nervös, weil ich von unserer Qualität überzeugt bin.“

FC-Trainer Markus Gisdol: „Wir hatten in der ersten Halbzeit ordentlichen Ballbesitz, haben aber zu viele Chancen erlaubt. Das Tor spielte uns eigentlich in die Karten. Leider haben wir nach der Halbzeit direkt das 1:1 bekommen. Das zweite Tor war auch unnötig, weil wir den Ball eigentlich schon hatten. Der Spielverlauf hat dafür gesprochen, dass wir punkten können. Aber uns hat der Punch gefehlt. Den hatte Union, deswegen ist der Sieg nicht unverdient. Natürlich ist die Situation gefährlich. Es ist bis zum Ende ein harter Kampf für uns. Wir dürfen uns nicht treiben lassen und skurrile Ideen entwickeln. Wir tun uns weiter schwer, den Punch im letzten Drittel zu entwickeln. Das ist auch eine Personalfrage. Den spielerischen Weg der vergangenen beiden Spiele finde ich okay, da entwickelt sich die Mannschaft. Wir dürfen durch die Ergebnisse der Konkurrenz nicht nervös werden."

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Was soll ich tun? FC-Trainer Markus Gisdol, hier während der 1:2-Niederlage bei Union Berlin am 13. März 2021, wirkt zunehmend ratlos.

Union-Trainer Urs Fischer: „Ich bin stolz, dass wir erstmals einen Rückstand drehen konnten. Da gebührt der Mannschaft auch ein großes Kompliment. Wir hätten in der ersten Halbzeit eigentlich in Führung liegen müssen. Dann liegen wir 0:1 zurück. Die Mannschaft hat das aber gut weggesteckt. Natürlich kam uns entgegen, fast mit der ersten Aktion einen Strafstoß zu bekommen. In den letzten 20 Minuten mussten wir noch mal leiden, da hat der FC viel Druck gemacht. Aber wir haben das toll verteidigt.“

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