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Kommentar: Trotz erfüllter FC-MissionNach der Feier muss die Arbeit beginnen

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Klassenerhalt geschafft: FC-Trainer Markus Gisdol mit Abwehrchef Sebastiaan Bornauw.

von Alexander Haubrichs (ach)

Köln – Timo Horn (27) winkte fröhlich Richtung VIP-Tribüne, die Mannschaft startete eine vorab geplante La Ola vor der leeren Südkurve und Trainer Markus Gisdol (50) landete standesgemäß im Entmüdungsbecken. Rettungsparty in Müngersdorf! Allerdings dürfte allen klar sein: Nach den Feierlichkeiten muss die Arbeit beginnen, findet unser EXPRESS-Redakteur.

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Schafften die Wende: Sportchef Horst Heldt und Trainer Markus Gisdol

Sportchef Horst Heldt (50) und Coach Markus Gisdol können stolz sein: Sie haben aus einer mausetoten Truppe mit guten Entscheidungen, passenden Zugängen, aber auch ein paar glücklichen Fügungen mit einem Zehn-Spiele-Lauf die Wende geschafft.

Die Mannschaft dagegen, die kein normaler Aufsteiger war und mit einem 20-Millionen-Euro-Kraftakt dann auch noch namhaft verstärkt wurde, sollte nachdenklicher sein. Sie hat das Ziel, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben, verfehlt, läuft nun auf der letzten Rille ins Saisonfinale.

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1. FC Köln vor einer schwierigen Zukunft

Auch der Verein hat wenig Anlass zu feiern. Der 1. FC Köln steht durch die Geldverbrennung in der Zeit von Ex-Sportchef Armin Veh (59) und angesichts der Herausforderung der Corona-Zeit vor einer schwierigen Zukunft. Die Kassen sind leer, das mühsam ersparte Eigenkapital in einer Spielzeit zur Hälfte aufgezehrt und die Mannschaft ist nicht nur teuer, sie hat auch ein eklatantes Qualitäts- und Mentalitätsproblem.

Auf Sportchef und Trainer kommt es an

Horst Heldt wird sich daran messen lassen müssen, ob er auch mit schmalem Budget eine Idee entwickeln kann, wie er den aufgeblähten Kader auf ein Normalmaß reduziert, den dringend nötigen Umbruch gerade in der Führungsspieler-Riege vorantreibt.

Markus Gisdol: Feuerwehrmann oder mehr?

Markus Gisdol hingegen stellte nach dem tollen Zwischenhoch gerade seinen Sieglos-Rekord als Bundesliga-Trainer ein. Seine Mannschaft war in den Corona-Spielen den Gegnern oft physisch, taktisch und mental unterlegen. Diesen Dingen muss Gisdol im Sommer auf den Grund gehen. Der Coach muss den Beweis erbringen, mehr als nur ein Feuerwehrmann zu sein und dass er das Team weiterentwickeln kann.

1. FC Köln braucht eine Zukunftsvision

Gemeinsam muss der 1. FC Köln eine Vision entwickeln, wohin man mit der Mannschaft und als Klub will. Das darf schon ein bisschen mehr sein, als in einer Liga mit Bielefeld, Union Berlin, Düsseldorf oder womöglich sogar Heidenheim 15. zu werden. Also: Ran an die Arbeit!