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„Nach wie vor sinnlos“ Elfer Nummer neun: Gisdols Hand-Ärger nach FC-Pleite in Berlin

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FC-Kapitän Jonas Hector diskutierte nach dem Elfmeterpfiff noch mit Schiedsrichter Deniz Aytekin. Der 1. FC Köln unterlag Union Berlin am 13. März 2021 mit 1:2.

Berlin – Kölns zwischenzeitlicher Führungstreffer bei Union Berlin durch Ondrej Duda (26) kam aus dem Nichts – und war nach der Pause auch genauso schnell wieder Geschichte. Weil der FC bei der 1:2-Pleite (Samstag, 13. März 2021) bereits den neunten Elfmeter der Saison gegen sich kassierte.

  • 1. FC Köln schon wieder mit Gegentreffer vom Elfmeterpunkt
  • Markus Gisdol ärgert sich über Hand-Regel
  • FC kriegt Defensiv-Patzer nicht in den Griff

Minute 47 an der Alten Försterei: Unions Ryerson flankte, FC-Rechtsverteidiger Marius Wolf (25) drehte sich weg und blockte den Ball mit dem nicht angelegten Arm ab. Schiedrichter Deniz Aytekin (42) blieb keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen.

Markus Gisdol: Kein Elfer-Vorwurf an Marius Wolf

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Zum Ärger von FC-Trainer Markus Gisdol (51), der nicht den Unparteiischen, sondern die umstrittene Handregel kritisierte: „Diese Regel ist nach wie vor sinnlos, egal ob wir davon profitieren oder nicht. Wenn es eine aktive Bewegung zum Ball ist, geht ein Elfmeter in Ordnung.“

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Max Kruse verwandelte Union Berlins Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich sicher. Letztlich verlor der 1. FC Köln am Samstag, 13. März 2021, mit 1:2.

Daher ging Gisdol auch milde mit Verursacher Wolf um: „Beim ersten Tor mache ich ihm keinen Vorwurf. Es gibt diese Regel leider, ihm wurde aus kurzer Distanz an die Hand geschossen.“

Das Problem ist: Auch solche Gegentreffer zählen...

Vierter Hand-Elfmeter gegen 1. FC Köln

Köln kassierte in Berlin schon den vierten Hand-Elfer der Saison, dazu kommen noch fünf nach Foulspiel. Und allesamt waren spätestens im Nachschuss drin. Ein gewaltiger Rucksack im Abstiegskampf – vor allem, wenn die eigene Offensive nicht ansatzweise funktioniert.

Die Elfer-Flut ist aber nur ein Teil von Kölns Patzer-Parade. Die unerklärlichen Aussetzer ziehen sich wie ein roter Faden durch die Saison. Gisdol bekommt sie höchstens phasenweise abgestellt, obwohl er immer wieder predigt, dass eine stabile Defensive die Basis ist.

Abwehrmann Rafael Czichos (30) schimpft: „Es ist zum widerholten Mal das gleiche Bild: Wir kriegen einfach viel zu einfache Gegentore.“ Vor Unions 2:1 hatte Wolf den Ball eigentlich schon sicher, klärte gegen Vorlagengeber Ryerson aber nicht entschlossen genug.

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Auch Sportboss Horst Heldt (51) ärgern die ständigen Fehler: „Es wäre einfach, wenn es immer derselbe Spieler wäre, dann könnte man sagen: 'Okay, du spielst nicht mehr.' Aber so ist es leider nicht.“ Sein Mittel gegen die Patzer: „Wir müssen klarer agieren, simple Dinge machen.“

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