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„Er ist sehr, sehr interessant für uns“ Wie Gisdol mit FC-Talent Obuz plant

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Marvin Obuz trainiert seit dieser Woche mit den Profis des 1. FC Köln.

Köln – Er ist bislang der einzige Winter-„Neuzugang“ des 1. FC Köln: Nachwuchstalent Marvin Obuz (18) trainiert seit dieser Woche mit dem Profi-Team von Markus Gisdol (51)

Die Beförderung hat sich der Linksaußen unter anderem mit starken Auftritten in der U21 (neun Regionalliga-Spiele, vier Treffer) verdient, ist damit eine torgefährliche Alternative zu Stammkraft Ismail Jakobs (21).

Markus Gisdol will Marvin Obuz an die Profis heranführen

Was plant Gisdol mit Obuz?

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Kölns Chefcoach sagt: „Wir wollen Marvin ganz unaufgeregt ans Profi-Training gewöhnen und schauen, wie er sich entwickelt. Er ist sehr, sehr interessant für uns.“ Eine Prognose, wann Obuz zur Option für den Spieltagskader werden könnte, möchte Gisdol allerdings nicht abgeben.

Daher war es wenig überraschend, dass der U19-Nationalspieler am Freitagnachmittag noch nicht dabei war, als die FC-Profis nach dem Abschlusstraining am Geißbockheim zum ersten Auswärtsspiel des Jahres, am Samstag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg, aufbrachen.

Markus Gisdol: „Ohne Hypes zu entfachen“

In den kommenden Wochen wird Obuz aber gewiss Gas geben, um nach Jan Thielmann (18), Tim Lemperle (18) und Sava Cestic (19) Gisdols vierter FC-Debütant zu werden.

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FC-Coach Markus Gisdol bereitet seine Mannschaft auf den SC Freiburg vor.

„Der Weg, den wir unseren Talenten anbieten, ist vielleicht nicht einzigartig in der Liga, aber ein Merkmal unseres Klubs“, sagt der Trainer über die hohe Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs- und Profibereich und kündigt an: „Das wollen wir weiterhin so verfolgen, ohne Hypes zu entfachen. Wir lassen unsere gute Nachwuchsarbeit in der ersten Mannschaft ankommen.“ 

Markus Gisdol: „Können keine Millionen-Transfers machen“

Etwas anderes bleibt dem finanziell angeschlagenen Klub – vor allem in der Corona-Krise mit rund 40 Millionen Euro Umsatzverlust – auch gar nicht übrig.

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„Wir können keine Millionen-Transfers machen und wahnsinnige Gelder ausgeben“, weiß Gisdol und führt aus: „Man muss auch wissen, dass manche Entwicklungen nicht so rasant gehen, dass man sich auch mal Zeit nimmt, Talente einzubauen. Wir geben den Jungs die notwendige Zeit. Damit nimmt man auch in Kauf, dass man immer wieder kämpfen muss, um die Liga zu halten.“

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