FC-Coach vor nächstem Krisengipfel Gisdol genervt: Schalke wird zu positiv dargestellt

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Trainer Markus Gisdol am vergangenen Samstag beim 0:0 des 1. FC Köln gegen Hertha BSC

Köln – Jetzt geht es Schlag auf Schlag im Abstiegskampf.

Nach der Nullnummer gegen Hertha BSC muss der 1. FC Köln erst zum FC Schalke 04 (Mittwoch, 18.30 Uhr), dann zur TSG Hoffenheim (Sonntag, 18 Uhr, jeweils Sky). Für Markus Gisdol (51) gilt weiterhin: Verlieren verboten! Der FC-Coach steht in der englischen Woche unter strenger Beobachtung der Bosse.

Markus Gisdol: Andere Keller-Klubs kommen zu schlecht weg

Der riesige Druck ist Gisdol anzumerken. Vor dem nächsten Krisengipfel in Gelsenkirchen wirkt er mächtig genervt, als er erklärt: „Schalke hat den Vorteil, dass sie viel positiver dargestellt werden als manch anderer Klub, der hinten drinsteht. Da kommen mir andere Vereine zu schlecht weg.“

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Wie der FC? Nach dem Pünktchen gegen Hertha hatten mit Lukas Podolski („Mir fehlt das Feuer“) und Christoph Daum („keine bedingungslose Einsatzbereitschaft“) zwei Klub-Ikonen Gisdols Team scharf kritisiert!

Markus Gisdol: Druck beim FC Schalke 04

Auf Schalke dagegen nimmt Kölns Cheftrainer eine andere Stimmungslage wahr: „Von den letzten drei Spielen haben sie eins gewonnen und zwei verloren, und es wird teilweise so transportiert, als hätten sie alles gewonnen.“

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Schalkes Neu-Trainer Christian Gross (r.) mit Ex-FC-Star Mark Uth

Genau genommen haben die Schalker, die seit Jahresstart vom Schweizer Christian Gross (66) trainiert werden, sogar nur einen Dreier aus den vergangenen 32 Bundesliga-Partien geholt – und wurden daher monatelang mit dem schlechtesten Team der Liga-Historie, Tasmania Berlin, verglichen.

Fest steht: In der Tabelle hat der Sechzehnte Köln weiterhin ein Fünf-Punkte-Polster auf das königsblaue Schlusslicht. Für Gisdol ist klar: „Schalke hat mehr den Druck, gewinnen zu müssen. Sie stehen hinter uns, von den Punkten her deutlich. Aber wir sehen dieses Spiel auch als immens wichtig an.“

1. FC Köln kämpft gegen Torlos-Minuten

Der große Kritikpunkt an seiner Mannschaft ist und bleibt die Planlosigkeit in der Offensive. Seit 485 Minuten durften die FC-Fans kein Bundesliga-Tor mehr bejubeln. 

„Wir müssen unser Offensivspiel verbessern, das sehe ich doch genauso wie jeder andere auch“, sagt Gisdol, der sich und seine Harmlos-Truppe aber verteidigt: „Wenn man zu null spielt, hat man schon mal mindestens einen Punkt. Auch wenn das manchmal nicht schön ist – wir müssen punkten. Das werden wir auch weiterhin, wenn wir eine stabile Defensive spielen.“

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Dem 1. FC Köln und Sportboss Horst Heldt fehlt ein Torjäger wie Jhon Cordoba, der vor der Saison zu Hertha BSC wechselte.

Schnelle Hilfe vom Transfermarkt darf der Trainer trotz der Vertragsauflösungen mit den Großverdienern Christian Clemens (29) und Frederik Sörensen (28) nicht erwarten. 

Keine Verstärkungen für 1. FC Köln im Anflug

Sportboss Horst Heldt (51): „Es gibt nichts Neues. Die Abgänge haben nicht großartig dazu beigetragen, dass wir automatisch in der Lage sind, nachzulegen.“ Nach EXPRESS-Informationen spart der FC eine hohe sechsstellige Summe. 

Gegen Schalke und Hoffenheim muss Gisdol also weiter mit dem vorhandenen Personal auskommen. Seine Analyse: „Bei unserem Team ist es aktuell so, dass es zulasten der Umschaltbewegung geht, wenn der Fokus stark aufs Verteidigen gerichtet ist. Das müssen wir akzeptieren.“ Das fällt schwer nach fast der Hälfte der Saison.

Der Köln-Coach braucht dringend Fortschritte, um nicht weiter zu wackeln!

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Nach der englischen Woche wird intern erneut abgerechnet. Dann hätten die Verantwortlichen vor den nächsten wichtigen Partien gegen Tabellennachbar Bielefeld und in Regensburg (es geht um 1,4 Millionen Euro Pokal-Kohle) genügend Zeit, um zu handeln.

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