„Zurück bei seiner Familie“ FC gibt Bornauw Rückhalt – Heldt hofft auf Testspiel-Aus

Neuer Inhalt (2)

Sebastiaan Bornauw (l.) mit FC-Kumpel Kingsley Ehizibue am Geißbockheim

Köln – Vergangene Saison ging es für Sebastiaan Bornauw (21) beim 1. FC Köln steil bergauf – jetzt muss sich der Innenverteidiger aus einem Tal herauskämpfen.

Nach Patzern bei der belgischen A-Nationalmannschaft und beim U21-Team, mit dem er als Kapitän die EM-Qualifikation verpasste, schlägt Bornauw in seinem Heimatland heftige Kritik entgegen.

Markus Gisdol setzt gegen Union Berlin auf Sebastiaan Bornauw

Markus Gisdol (51) setzt aber weiterhin voll und ganz auf seinen Leistungsträger!

Der FC-Coach vor dem Heimspiel gegen Union Berlin (Sonntag, 18 Uhr, Sky): „Sebastiaan sagt ‘Trainer, ich bin froh, dass ich hier bin.‘ Er fühlt sich hier bei uns sauwohl, ist zurück bei seiner Familie. Jetzt geht es darum, sich schnell wieder einzufügen. Ich bin sicher, dass er Sonntag eine gute Partie abliefern wird.“

Während Fans und Experten in Belgien rätseln, wie Nationaltrainer Roberto Martínez (47) Bornauw für die A-Nationalmannschaft nominieren konnte, glaubt man beim FC fest an den Sieben-Millionen-Einkauf vom RSC Anderlecht.

Horst Heldt und Markus Gisdol verteidigen Sebastiaan Bornauw

Sportboss Horst Heldt (50): „Von uns bekommt Sebastiaan die volle Rückendeckung. Wir haben die Tore auch gesehen, und klar kann er das besser. Aber er ist ein junger Spieler, und nur weil er groß und breit ist, heißt das nicht, dass alles spurlos an ihm vorbei geht. Wir unterstützen ihn, wo wir können."

Gisdol ergänzt: „Bei der Nationalmannschaft wurden einzelne Szenen rausgepickt, aber sein Trainer dort hat ihm auch gesagt, dass vieles in Ordnung war.“

Neuer Inhalt (2)

Sebastiaan Bornauw tauschte sich Freitagnachmittag auf dem Weg zum Training mit Beiratschef Lionel Souque aus.

Mittelfeld-Regisseur Ondrej Duda (25) hatte dagegen neues Selbstvertrauen im Gepäck, als er von seiner Länderspielreise ans Geißbockheim zurückkehrte. „Er kam natürlich mit einem breiteren Grinsen zurück als andere“, sagt Gisdol über den Slowaken, der sich mit seiner Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2021 qualifiziert hat.

Vor allem ist der FC-Trainer froh, seine Nationalspieler gesund wieder bei sich zu haben. „Man hofft jeden Tag, dass keine positiven Corona-Meldungen kommen, da ist immer ein ungutes Gefühl. Bei Länderspielreisen ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher als hier, deswegen gibt es diese Anspannung, muss ich ehrlich sagen.“

Horst Heldt findet internationale Testspiele „grenzwertig“

Sportchef Heldt plädiert daher erneut dafür, keine Testspiele der Nationalmannschaften durchzuführen: „Viele Verantwortliche in der Liga haben sich dafür ausgesprochen, Wettbewerbe durchzuführen. Dazu gehört auch die Nationalmannschaft, das muss man akzeptieren. Die Freundschaftsspiele finde ich allerdings grenzwertig, die hätte man in der Pandemie weglassen können, um keine unnötigen Reisen zu machen. Im März geht es weiter, wir müssen davon ausgehen, dass sich die Lage nicht wirklich verändern wird. Da wäre es sinnvoll, Freundschaftsspiele proaktiv nicht durchzuführen.“

Jetzt Gutschein für den Fanshop des 1. FC Köln gleich hier im EXPRESS-Gutscheinportal sichern

Alles zum Thema Sebastiaan Bornauw
  • Irre FC-Szene Hector von Jubel-Sturm überrollt – warum Baumgarts Stars nicht mit den Fans feierten
  • Kein FC-Wiedersehen? Köln-Retter Bornauw droht nach Trainingsunfall das Saison-Aus
  • Transfer-Ansage nach Lizenz-Erteilung Keller: 1. FC Köln auf „nennenswerte Erlöse angewiesen“
  • Kurz vor FC-Abschied Wehrle verrät irres Rettungs-Ritual: „Habe die Welt nicht mehr verstanden“
  • „Weil Köln in meinem Herzen ist“ Deshalb ließ Sebastiaan Bornauw Gladbach-Keeper Sommer ausflippen
  • Prestige-Auszeichnungen Wo dem FC nach Hammer-Hinrunde nur die Bayern voraus sind
  • Das FC-Jahr in Zahlen Alle Torschützen und Dauerbrenner – so weit lief Skhiri
  • FC-Zeugnis Teil II Diese Noten verdienten sich die Offensiven – einer sticht heraus
  • Voll-Flop wird zum Überflieger Winter-Bilanz: So schlagen sich die FC-Abgänge bei ihren neuen Klubs
  • FC Bayern locker zum Weihnachts-Sieg Lewandowski knackt nächsten Gerd-Müller-Rekord

Trainer Gisdol ist happy, dass es jetzt in der Bundesliga weitergeht. Er habe die Länderspielpause nicht gebraucht. „Je näher es zum Spiel geht, desto mehr Spannung und Intensität kommt rein. Die Jungs sind gut drauf, wir haben eine positive Stimmung. Ich freue mich auf den Wettkampf!“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.