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Gisdol schwärmt vom LieblingsschülerWo FC-Youngster Jakobs die größte FC-Waffe ist

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Flügelspieler Ismail Jakobs (1. FC Köln) flankt an Bayerns Verteidiger Niklas Süle vorbei.

von Alexander Haubrichs (ach)Jürgen Kemper (kem)

Köln – Wenn er den Turbo einschaltete, war Alarmstimmung in der Münchner Defensive: Ismail Jakobs (21) sorgte bei der 1:2-Pleite gegen die Bayern gleich serienweise für Stressmomente bei Weltmeister Benjamin Pavard (24) und seinem Nebenmann Niklas Süle (25).

Das Kölner Eigengewächs beackerte die linke Seite unermüdlich wie ein Duracell-Hase, zog erneut die meisten Sprints an und war mit seinem Top-Speed von 34,2 Km/h nur unwesentlich langsamer als Bayern-Rakete Leroy Sané (24/34,3 Km/h).

Ismail Jakobs war auffälligster Kölner gegen Bayern München

Doch Jakobs war nicht nur extrem schnell und viel unterwegs, sondern auch gefährlich. Das FC-Eigengewächs hatte abgesehen vom Tor durch Dominick Drexler (30) die beiden besten FC-Chancen. Jakobs scheiterte in der 55. Minute am Außennetz, sein Kopfball in der 70. Minute streifte haarscharf am linken Pfosten vorbei.

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Markus Gisdol: „Pavard hat nach dem Spiel geflucht“

Markus Gisdol (51) schwärmte nach dem Auftritt vom besten Kölner. „Ich habe Bayern-Verteidiger Pavard nach dem Spiel gesehen, wie er geflucht hat, weil er Iso nicht in den Griff bekommen hat. Das sagt alles über seine Leistung. Er hat ein unfassbares Pensum abgeliefert. Er ist eine richtige Waffe für uns“, sagte der FC-Trainer über den Musterschüler.

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Ismail Jakobs kommt nach seiner hartnäckigen Oberschenkelverletzung, die ihm den Saisonstart gekostet hat, immer besser in Fahrt. Lediglich eine Torbeteiligung steht für den frisch gebackenen U21-Nationalspieler noch nicht in den Statistikbüchern.

Markus Gisdol sieht bei Ismail Jakobs noch Luft nach oben

Das ist auch der einzige Kritikpunkt, den Gisdol noch hat. Jakobs muss noch effektiver werden, sowohl bei Flanken als auch beim eigenen Torabschluss.

Der Erftstädter trifft im Moment noch zu häufig die falschen Entscheidungen oder agiert zu hastig in aussichtsreichen Situationen. „Er hat im letzten Drittel manchmal noch einen Kontakt zu viel. Da haben wir noch Entwicklungsbedarf“, sagt Gisdol.

Der FC-Trainer ist sich aber sicher, dass er diesen Diamanten noch schleifen kann. „Er bringt sehr viel mit und hat schon Fantastisches geleistet.“