Er kämpft um seine FC-Zukunft Trainer Gisdol: „Das ist kein Spiel wie jedes andere“

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FC-Coach Markus Gisdol auf dem Weg zum Training am Geißbockheim

Köln – Markus Gisdol (51) trifft auf seine Vergangenheit – und es geht um seine FC-Zukunft!

Kölns kriselnder Trainer kämpft weiter um seinen Job, hat dabei mit Schalke (Mittwoch, 18.30 Uhr) und Hoffenheim (Sonntag, 18 Uhr, jeweils Sky) nun zwei Ex-Klubs vor der Brust.

Markus Gisdol trifft mit 1. FC Köln auf Ex-Vereine FC Schalke 04 und TSG Hoffenheim

Gisdols brisante Reisen in die Vergangenheit.

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Bei Schalke arbeitete er von März 2011 bis Dezember 2012, fungierte als Co-Trainer unter Huub Stevens (67) und Ralf Rangnick (62). Hoffenheim war ab April 2013 seine erste Station als Bundesliga-Chefcoach, bis im Oktober 2015 nach 96 Pflichtspielen Schluss war.

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Markus Gisdol (l.) im April 2011 als Schalke-Assistent mit Ralf Rangnick (M.) und Seppo Eichkorn

In Köln hat Gisdol mittlerweile 41 Partien auf dem Konto (Punkteschnitt 1,15) und sagt: „Wenn man zu einem Klub zurückkommt, bei dem man früher tätig war, ist das kein Spiel wie jedes andere. Aber das blendet man aus. Der komplette Fokus liegt auf unserer Mannschaft.“

Muss er auch! Schließlich steht der FC-Coach nach dem misslungenen Start ins neue Jahr (ein Punkt und 0:6 Tore aus drei Partien) unter Druck, braucht Fortschritte in der Tabelle und im lahmenden Offensivspiel (485 Minuten ohne Tor).

Markus Gisdol will „aggressive Performance“ des 1. FC Köln

Gisdol vor dem Keller-Duell auf Schalke: „Das ist unser letztes Hinrunden-Spiel, natürlich ist es ein wichtiges Spiel. Wir können vieles geraderücken.“ Er fordert von seiner Mannschaft deswegen „eine richtig gute, aggressive Performance“.

Köln hat die Chance, Schalke auf acht Punkte zu distanzieren. Bei einer Pleite dagegen würde der Vorsprung auf zwei Zähler schmelzen. Ein Sechs-Punkte-Spiel, wie es im Buche steht!

Gisdol sieht die Königsblauen aufgrund der Tabellensituation mehr unter Druck, will weiter mit stabiler Defensivarbeit punkten – doch viele FC-Fans fragen sich: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Gegner des 1. FC Köln stecken ebenfalls in der Krise

S04 ist nach der 1:3-Klatsche in Frankfurt wieder Letzter, hat erst einen Saison-Sieg geschafft. Und Hoffenheim steckt nach starkem Start ebenfalls schon monatelang in der Sackgasse. Die TSG holte zwar am Dienstag drei Punkte bei Hertha, zuvor aber nur zwei Erfolge in 14 Spielen. Gegen wen will der FC gewinnen, wenn nicht gegen die anderen Krisen-Teams...

Anschließend wartet mit Bielefeld nur noch ein Keller-Konkurrent, bevor das Programm mit den Europapokal-Anwärtern Gladbach und Frankfurt, der besten Auswärtsmannschaft Stuttgart und Meister Bayern wieder knüppelhart wird.

Gisdol sagt zwar: „Es wird immer viel hineininterpretiert in solche Spiele. Ich bin mir sicher, dass jetzt noch keine Entscheidungen fallen.“ Aber für Köln ist die erste englische Woche des Jahres gegen Schalke und Hoffenheim eigentlich schon eine Siegpflicht-Woche! 

Tut der FC-Trainer seinen Ex-Klubs weh oder läuft es genau andersherum?

Horst Heldt als Manager des FC Schalke 04 erfolgreich

Sportboss Horst Heldt (51) kennt sich auf Schalke noch besser aus als Gisdol, hatte dort seine längste Manager-Station (2010 bis 2016) und als Dauergast in der Champions League ganz andere Sorgen als die aktuellen Macher.

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Jetzt gibt es für beide Teams nur noch ein Ziel. Heldt: „Für uns ist Schalke derzeit ein direkter Konkurrent, wir kämpfen beide um den Klassenerhalt. Unsere Aufgabe ist, den 1. FC Köln in der Liga zu halten!“

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