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„Modeste tut mir leid“  FC-Trainer Gisdol ist genervt von Stürmer-Diskussion

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Markus Gisdol gibt Anthony Modeste im Training vor dem Hertha-Spiel Anweisungen.

Köln – Solange der 1. FC Köln keine Tore schießt, bleibt Anthony Modeste (32) ein großes Gesprächsthema im Klub.

Der Druck auf den Schultern des einstigen Star-Stürmers ist enorm, nach dem Ausfall von Sebastian Anderdersson (29) ist er der einzig verbliebene Torjäger.

Doch der Franzose konnte die Erwartungen bisher noch nicht erfüllen. Nachdem ihn Verletzungen in der Vorbereitung zurückgeworfen hatten, kämpft er bis zum heutigen Tage vergeblich um Anschluss. Beim 0:5-Debakel in Freiburg, das gleichzeitig sein Startelf-Debüt in dieser Saison war, wirkte er wie ein Fremdkörper.

1. FC Köln: Markus Gisdol ist genervt von Rückfragen zu Anthony Modeste

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Klar, dass nach so einer Leistung die Frage, wann Modeste dem FC endlich wieder eine Hilfe ist, aufkommt. Das brachte Markus Gisdol (51) auf der Pressekonferenz vor dem Hertha-Spiel (Samstag, 15.30 Uhr) aber gehörig auf die Palme.

Der FC-Trainer reagierte äußerst genervt auf das Dauer-Thema Modeste. „Jede Woche Anthony Modeste! Der Junge tut mir leid. Lasst ihn mal in Ruhe. Es geht ihm gewaltig auf den Keks und es hilft uns auch nicht. Er ist ein Spieler von vielen in unserem Kader“, sagte Gisdol.

Markus Gisdol lässt Einsatz von Anthony Modeste gegen Hertha BSC offen

Zwar könne der FC-Trainer die enorme Erwartungshaltung an den einstigen Tor-Helden verstehe, bat aber auch erneut um Zeit. Gisdol betonte: „Tony gibt Gas im Training, versucht sich reinzuhängen. Er schiebt sogar Extra-Schichten mit einem Personal Trainer. Ich hoffe, dass er seine Form wiederfindet. Das ist aber viel Arbeit, das geht nicht auf Knopfdruck.“

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Einen Einsatz des Franzosen gegen die „Alte Dame“ ließ Gisdol offen. Der FC-Trainer wollte noch nicht verraten, ob er erneut mit einem echten Stoßstürmer agieren wolle oder zum zwischenzeitlichen Erfolgsmodell mit falscher Neun zurückkehren werde.

Horst Heldt spricht über Winter-Neuzugang beim 1. FC Köln

Derweil betonte Horst Heldt (51) erneut, dass ein Sturm-Neuzugang trotz der momentanen Flaute nicht in Stein gemeißelt sei. „Wir werden gemeinsam alles abwägen mit der Priorität, den 1. FC Köln in der Liga zu halten. Es muss aber auch machbar und finanzierbar sein. Es muss die nötige Qualität vorhanden sein. Wenn das nicht ist, wird auch nichts passieren. Wir müssen uns gedulden. Es bleibt in jeglicher Hinsicht offen“, sagte der FC-Sportboss.

Das Transferfenster ist noch bis zum 1. Februar geöffnet.

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