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BVB wird zum x-ten Endspiel Wann für FC-Coach Gisdol am Samstag Schluss ist

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Markus Gisdol wirkt beim 1. FC Köln zunehmen ratlos, wie hier beim Spiel gegen Union Berlin am 13. März 2021.

Köln – Wenn der 1. FC Köln am Samstag (20. März, 15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf express.de) auf den BVB trifft, ist es zum wiederholten Mal ein Endspiel für Trainer Markus Gisdol (51). Wie schon im Hinspiel hängt sein Job am seidenen Faden. Damals konnte Gisdol ein Aus durch einen sensationellen 2:1-Sieg gegen den haushohen Favoriten retten. Am Samstag wird ein ähnliches Wunder nötig sein, um weiter in Amt und Würden zu bleiben.

  • 1. FC Köln trifft auf den BVB
  • Markus Gisdol kämpft um seinen Job
  • Endspiel für den FC-Trainer

Und täglich grüßt das Murmeltier. Schon zum vierten (!) Mal muss Gisdol in dieser Saison um seinen Job kämpfen. Die Luft wird dabei immer dünner für den FC-Coach.

Die Luft von Markus Gisdol beim 1. FC Köln wird dünner

Alles zum Thema Markus Gisdol

Im Umfeld ist die Geduld schon lange aufgebraucht, der Mangel an Alternativen, die hohen Kosten einer Ablösung und vielleicht auch das gute Verhältnis mit Sportchef Horst Heldt (51) retteten Trainer Markus Gisdol bislang seinen Job. Doch auch in Vorstand und Geschäftsführung ist man spätestens nach dem schwachen Auftritt gegen Union Berlin wieder ins Grübeln gekommen.

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Die Zahlen des Grauens: Der FC konnte aus den vergangenen fünf Partien lediglich einen Zähler holen, der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz ist auf einen Zähler geschmolzen. Gisdol gibt sich dennoch kämpferisch, sagt zu seiner Situation: „Es geht zum Schluss nicht um Personen, sondern um unseren Klub. Wir wollen alles dafür tun, dass der FC weiter in der ersten Liga bleibt.“

1. FC Köln gibt im Abstiegskampf das traurigste Bild ab

Doch dieses Ziel ist mehr in Gefahr denn je, die Konkurrenz trumpft mutig und selbstbewusst auf, klammert man Quasi-Absteiger Schalke mal aus, geben die Geißböcke derzeit das traurigste Bild ab. Während Mainz, Hertha und Bielefeld Lebenszeichen von sich geben, taumelt der FC mehr und mehr gen Abgrund.

Sportboss Horst Heldt (51) vermied auch am Donnerstag ein klares Bekenntnis zu Gisdol, verwies auf seine Aussagen von Sonntag. Da hatte er allerdings nur garantiert, dass Gisdol gegen Dortmund auf der Bank sitzt.

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Gisdol sagt über die Diskussionen um seine Person: „Damit muss man als Bundesliga-Trainer leben. Wir wollen es schaffen, dass die Mannschaft sehr fokussiert auf das Spiel ist und sich nicht mit den Themen rund um den Trainer beschäftigt.“

Bosse des 1. FC Köln beraten über Gisdol-Zukunft

Mit dieser Frage müssen sich die Bosse beschäftigen. Es gibt Insider, die behaupten, Gisdol sei im Fall einer Niederlage in jedem Fall weg. Andere sagen, wenn sich der FC achtbar schlägt, könnte der Coach noch eine Chance bekommen. Dann würde aber auch die letzte Gelegenheit verstreichen, einem Nachfolger etwas Einarbeitungszeit zu verschaffen und mit dem Karsamstag-Spiel gegen den VfL Wolfsburg ein „Bonusspiel“, ehe es in der Woche drauf gegen am 11. April gegen Mainz 05 fast schon um alles geht.

Gisdol muss also liefern. Dabei ist der BVB auch in „ruhigen“ Zeiten ein echtes Brett für den FC, in der momentanen Situation, in der die Anspannung spürbar ist, umso mehr. „Natürlich ist es, wenn Störgeräusche da sind, nicht ganz so einfach, als wenn Friede-Freude-Eierkuchen wäre. Jeder Spieler muss sich auf seine eigene Leistung konzentrieren“, sagt Gisdol.

1. FC Köln muss Erling Haaland vom BVB stoppen

Daran haperte es in den vergangenen Wochen aber gewaltig. Nach vorne brachte die so genannte Offensivabteilung wenig bis gar nichts zustande und defensiv führten haarsträubende individuelle Fehler immer wieder zu Gegentoren. Und jetzt kommt der BVB mit Wunder-Stürmer Erling Haaland (20).

„Er zeigt immer wieder, dass es enorm schwer ist, ihn ein komplettes Spiel zu verteidigen. Er ist ein Weltklasse Stürmer. Es kommt auf unsere Geschlossenheit an, und vielleicht erwischt er ja auch mal einen schlechten Tag“, sagt Marius Wolf (25) fast schon hilflos.

Gisdol ergänzt: „Wir müssen in der Defensive ohne zu mauern eine Konsequenz an den Tag legen, die eines Abstiegs-Kampfs würdig ist.“

Ob das der Kölner Trainer-Katze mit den vielen Leben reicht, müssen die FC-Verantwortlichen ab Samstagabend entscheiden.

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