„Habe mich bei der Mannschaft bedankt“ FC-Profis wollen mit Gisdol aus der Krise

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Die Spieler des 1. FC Köln hatten bei Borussia Dortmund endlich mal wieder Grund zu jubeln.

Köln – FC-Coach Markus Gisdol (51) stand mit dem Rücken zur Wand. Und seine Jungs zeigten die mit Abstand beste Leistung seit März!

Mit der 2:1-Sensation bei Borussia Dortmund haben die Kölner nicht nur den ersten Bundesliga-Dreier seit fast neun Monaten gefeiert und sich Luft im Abstiegskampf verschafft – sondern auch ihrem Trainer den Job gerettet.

Ein klares Statement der Mannschaft, dass sie sich MIT Gisdol aus dem Keller kämpfen will!

Markus Gisdol: 1. FC Köln ist verschworener Haufen

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18 Partien ohne Sieg, mehrere verletzte Stammspieler und ein Top-Gegner in Topform – im Signal-Iduna-Park sprach einfach alles gegen den FC und seinen Coach.

Für die Spieler wäre es ein Leichtes gewesen, Gisdol hängen zu lassen. Doch so einen mannschaftlich geschlossenen Erfolg wie gegen den Champions-League-Teilnehmer fährt kein Team ein, das gegen seinen Trainer spielt!

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Markus Gisdol coachte seine Jungs bei Borussia Dortmund zum Sieg.

Gisdol, der endlich seinen 50. Bundesliga-Sieg feiern durfte, erleichtert: „Ich habe mich bei der Mannschaft bedankt für die aufopferungsvolle Arbeit in den letzten Tagen und Wochen. Es ist oft schwierig, wenn man keinen Sieg einfährt, trotzdem eng beieinander zu bleiben. Wir sind ein verschworener Haufen – im Team und im Trainerstab.“

1. FC Köln erinnert bei Borussia Dortmund an erfolgreiche Tage

Neben der Standard-Stärke bei Ellyes Skhiris (25) Doppelpack (9./60.) erinnerten auch Mannschaftsgeist und Einsatz an Gisdols Erfolgsphase im Frühjahr, als jeder für jeden rannte und 110 Prozent gab.

Keine Anzeichen von Abwehraussetzern oder mangelnder Kommunikation – nach dem 1:2 gegen Union Berlin Gisdols Haupt-Baustellen. Der FC wie verwandelt!

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Ellyes Skhiri erzielte für den 1. FC Köln einen Doppelpack gegen den BVB.

Nicht nur BVB-Sportdirektor Michael Zorc (58) rieb sich verwundert die Augen: „Wenn ich die so sehe, kann ich gar nicht verstehen, dass sie 18 Spiele hintereinander nicht gewonnen haben. Das war eine erstklassige Leistung."

Nach 267 Tagen ohne Erfolg war die Trostlos-Serie endlich Geschichte! „Ich freue mich, dass wir nicht mehr damit konfrontiert werden, natürlich nervt das“, sagt Sportboss Horst Heldt (50). Gisdol ergänzt: „Auf dem Papier ist das wichtig – vor allem aber auch für die Köpfe. Es macht etwas mit einem, wenn man sieht, dass man es kann.“

1. FC Köln mit Neustart bei Borussia Dortmund

So emotional wie am Samstag hatte man den FC-Coach zuletzt nach dem geglückten Klassenerhalt im Juni erlebt. Gisdol happy: „Wir sind trotz dieses Drecksvirus nicht verflucht, sondern können auch Spiele gewinnen.“

Bereits am Mittwoch nach der Union-Pleite schwor er seine Profis am Geißbockheim auf den BVB-Kracher ein. Torwart Timo Horn (27) verrät: „Der Trainer hat im Vorfeld der Partie eine gute Ansprache gehabt, und uns nach der Niederlage gegen Union zusammengeholt und gesagt, dass wir einen Schlussstrich unter die vergangenen Monate ziehen. Wir wollten gegen Dortmund noch mal neu starten und alles reinwerfen.“

Gisdol konzentrierte sich bei seinen Ansprachen auf die Stärken des Teams, sparte mit Kritik. Offenbar fand er genau die richtigen Worte!

1. FC Köln: War der Sieg bei Borussia Dortmund der Durchbruch?

Jetzt müssen seine Spieler zeigen, dass die Leistung gegen den BVB keine Eintagsfliege war und Köln nicht nur in Highlight-Duellen – wie auch beim 1:2 gegen den FC Bayern – brillieren kann.

Gisdol, der schon 2019 wie aus dem Nichts gegen Leverkusen die Wende geschafft hatte, ist überzeugt: „Ich habe immer gesagt, dass ich an diese Mannschaft glaube. Da gab es oft Stirnrunzeln, aber diese Mannschaft ist gut. Diese Mannschaft wird sich stabilisieren und kann Dinge leisten, die man von ihr in den letzten Wochen manchmal nicht gesehen hat. Das hängt mit menschlichen Dingen zusammen, mit fehlendem Selbstvertrauen. Das müssen wir uns wieder erarbeiten. Dortmund war ein sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“ 

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Gegen Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr), in Mainz (12. Dezember, 15.30 Uhr) gegen Leverkusen (16. Dezember, 20.30 Uhr) und in Leipzig (19. Dezember, 15.30 Uhr) kann der FC vor der kurzen Weihnachtspause die nächsten Schritte machen!

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