„Leverkusen seit Wochen Driss" Poldis emotionale Derby-Botschaft an die FC-Profis

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Derby-Fieber: Lukas Podolski und Milivoje Novakovic jubeln beim 4:1-Sieg am 17. September 2011 das 2:0 durch Podolski.

Köln/Antalya – Alarmstufe Rot beim 1. FC Köln. Am Samstag beginnt in der BayArena bei Bayer Leverkusen (17. April, 18.30 Uhr) der Endspurt um den Klassenerhalt. Ganz Köln drückt dem Klub die Daumen. So wie Lukas Podolski (35), der die Partie aus Antalya verfolgen wird. Der kölsche Weltmeister weiß, worauf es jetzt ankommt. Poldi schürt im EXPRESS das Derby-Feuer!

  • Lukas Podolski unterstützt den 1. FC Köln im Abstiegskampf
  • Friedhelm Funkel hält der Weltmeister für den richtigen Trainer
  • Welches Spiel als Blaupause für einen Sieg bei Bayer Leverkusen dienen könnte

1. FC Köln steht mit dem Rücken zur Wand

Nach dem Sturz auf Platz 17 steht der 1. FC Köln mit dem Rücken zur Wand. Aber er ist nicht allein, sagt Lukas Podolski.

Seine emotionale Botschaft an die FC-Profis: „Ich fiebere hier mit, habe auch viele Kontakte nach Köln und in die Fan-Szene. Ich kann den Spielern nur sagen: Ihr seid nicht allein. Die ganze Stadt drückt euch die Daumen, steht hinter euch. Die Fans würden ihr letztes Hemd geben, um die Spieler im Stadion unterstützen zu können. Doch das können sie nicht. Und trotzdem sollten die FC-Profis wissen: Sie sind da – und haben verdient, dass man für sie alles in die Waagschale wirft.“

Poldis Derby-Sieg als Blaupause für die Funkel-Truppe

Der 4:1-Sieg des FC 2011 in Leverkusen, an dem Podolski selbst großen Anteil hatte, dürfte dabei die Blaupause dafür sein, wie man einem überlegenen Gegner mit Willen, Witz und Leidenschaft den Schneid abkauft.

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Kampf mit allen Mitteln: Hier senst Lukas Podolski am 17. September 2011 André Schürrle um.

„In so einem Spiel ist es egal, wer Favorit ist. Wer die besseren Einzelspieler hat. Das hat alles nix zu sagen. Leverkusen spielt doch auch seit Wochen Driss. Der FC sollte da mit breiter Brust und Siegeswillen hinfahren und das auf dem Platz auch zeigen. Nicht durch Worte, sondern durch Taten.“

Lukas Podolski: „Mehr Mut, mehr Leidenschaft!“

Dabei könnte ihnen der Trainerwechsel von Markus Gisdol (51) zu Friedhelm Funkel (67) helfen. „Mir plätschert das alles so die letzten Wochen zu sehr Richtung Untergang hin, ohne dass man sich richtig wehrt. Ich glaube, dass Friedhelm jetzt der richtige Typ ist, um das zu ändern. Funkel ist einer der alten Schule, aber es geht jetzt auch nicht mehr darum, den Fußball neu zu erfinden. Er hat diese kölsche Lockerheit, ist kumpelhaft und nahbar, aber kann die Spieler auch heiß machen. Und das braucht die Mannschaft jetzt. Der ganze Klub braucht es: Feuer, Mut und Leidenschaft. Das hat die letzten Monate gefehlt, das muss Funkel wecken.“

Und damit kann der 1. FC Köln auch den Kampf ums sportliche Überleben überstehen.

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Podolski, der gerade den 13. Geburtstag seines Sohnes Louis gefeiert hat: „Wir alle wollen den FC weiter in der Bundesliga sehen. Deshalb müssen wir jetzt nochmal zusammenrücken. Die Mannschaft muss sich nur Mainz zum Beispiel nehmen, die seit Wochen die Tugenden zeigen, die es da unten braucht. Bielefeld genauso, die haben auch in Leverkusen gewonnen. So muss der FC jetzt auch auftreten. In jedem Spiel. Sie haben sich gegen die vermeintlich stärkeren Gegner in dieser Saison oft leichter getan, deshalb sollten sie mit dem Punktesammeln schon bald starten. Am besten bereits am Samstag bei Bayer Leverkusen!“

Poldi hat schon vorgemacht, wie es geht. Und nun schürt der kölsche Prinz das Derby-Feuer!

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