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„In den Büchern zahlreicher Top-Klubs“ Dennis-Deal perfekt! FC holt neuen Knipser

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Emmanuel Dennis läuft bis Saisonende für den 1. FC Köln auf.

Köln – Schießt ER den FC zum Klassenerhalt? Köln hat endlich Verstärkung für seine Harmlos-Offensive, leiht Stürmer Emmanuel Dennis (23) bis Saisonende vom FC Brügge aus. Der nigerianische Nationalspieler soll Mittwoch ins Training einsteigen und bereits am Sonntag (31. Januar, 15.30 Uhr) im Keller-Krimi gegen Arminia Bielefeld sein Debüt feiern!

  • Emmanuel Dennis wechselt auf Leihbasis zum 1. FC Köln
  • Der Nigerianer hat beim FC Brügge bereits Erfahrung in der Champions League gesammelt, aber auch für einen Skandal gesorgt
  • Das sagt Sportboss Horst Heldt

Emmanuel Dennis wechselt zum 1. FC Köln

Der Rettungs-Knipser ist da!

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Montagvormittag hatte EXPRESS über die bevorstehende Verpflichtung berichtet, am Abend machte der FC den Dennis-Deal offiziell. Zuvor hatte der Neuzugang den obligatorischen Medizincheck erfolgreich überstanden.

Die Fakten: Dennis (1,75 Meter groß) hat am Geißbockheim bis zum 30. Juni unterschrieben, Köln besitzt keine Kaufoption und lässt sich den Angreifer rund 1,2 Millionen Euro kosten. Wobei gut ein Drittel der Summe, die Leihgebühr, nur im Falle des Klassenerhalts fällig werden soll.

Das sagen Horst Heldt und Emmanuel Dennis

Sportboss Horst Heldt (51) erklärt: „Emmanuel ist ein schneller Spieler, der im Sturmzentrum und auf den Außenbahnen zum Einsatz kommen kann. Mit seiner Abschlussqualität hat er sich in der letzten Saison in die Bücher zahlreicher Top-Klubs gespielt.“

Dennis selbst sagt: „Ich bin froh, dass ich jetzt beim FC bin. Über die sportliche Situation des FC bin ich mir bewusst – deshalb möchte ich mit möglichst vielen Einsätzen und Toren in einer Top-Liga meinen Beitrag dazu leisten, dass wir die Klasse halten.“

Emmanuel Dennis beim FC Brügge in dieser Saison außen vor

Noch im Sommer wäre Dennis mit seinem enormen Potenzial für den FC unerreichbar gewesen. Der Offensivmann war damals bei Borussia Dortmund und RB Leipzig sowie Klubs aus England und China im Gespräch gewesen, hatte in der Vorsaison mit neun Treffern und zwei Vorlagen in 33 Pflichtspielen auf sich aufmerksam gemacht.

Brügge hoffte zu diesem Zeitpunkt, rund 20 Millionen Euro für ihn zu kassieren. Doch aufgrund der Corona-Krise blieben die Mega-Angebote aus.

Dennis_Dortmund

Der wechselwillige Angreifer, der bei den Belgiern noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, musste bleiben – und war in dieser Saison bislang weit entfernt von seiner Bestform. In neun Ligapartien gelang Dennis kein Treffer.

Sein letztes Pflichtspiel absolvierte er am 5. Dezember, anschließend gehörte er meist nicht mal mehr zum Kader. Laut FC-Angaben war Dennis zeitweise wegen einer „familiären Angelegenheit“ in Absprache mit Brügge in seine Heimat gereist.

Emmanuel Dennis sorgte vor Champions-League-Spiel beim BVB für Eklat

Hinzu kommt: Er ist bei den Verantwortlichen des belgischen Meisters wegen eines Vorfalls vor dem Champions-League-Spiel bei Borussia Dortmund (24. November) in Ungnade gefallen. Damals wurde Dennis gegen den BVB aus dem Kader geschmissen, weil er sich geweigert hatte, in den Mannschaftsbus zu steigen. Der irre Grund: Der dreifache Nationalspieler durfte nicht dort sitzen, wo er wollte!

Seitdem ist das Tischtuch zerschnitten. Brügge hofft nun, dass sich Dennis auf der Bundesliga-Bühne wieder ins Schaufenster stellen kann. Und Köln hofft auf Treffer für den Klassenerhalt!

Dennis (laut „transfermarkt.de“ elf Millionen Euro wert) sagt: „Das letzte halbe Jahr war nicht einfach für mich. Da ich spielen und Tore schießen möchte, wollte ich in der aktuellen Transferphase unbedingt eine Veränderung.“

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In dieser Saison traf der flexibel einsetzbare Offensivmann in der Champions League gegen Zenit St. Petersburg als Mittelstürmer. Genau da drückt der Schuh beim 1. FC Köln aktuell am meisten.

1. FC Köln wollte keinen reinen Stoßstürmer

Bei den FC-Verantwortlichen war im Laufe des Januars der Entschluss gereift, keinen reinen Stoßstürmer wie Wolfsburgs Daniel Ginczek (29), der ohne gewaltige Zugeständnisse sowieso zu teuer gewesen wäre, zu verpflichten. Mit einem Akteur wie Dennis erhofft man sich auch spielerische Verbesserung.

Wobei Coach Markus Gisdol (51) sowohl auf Schalke als auch in Hoffenheim Fortschritte gesehen hat. Nach dem 0:3 bei der TSG sagte er: „Heute gilt der Kritikpunkt nicht der Offensive, sondern der Defensive.“

Ein Tor ist dem FC, auch aufgrund des Elfer-Dramas um Anthony Modeste (32), dennoch nicht gelungen. Köln blieb zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Ligapartien ohne eigenen Treffer. Auf ein Tor seiner etatmäßigen Angreifer wartet der FC sogar seit dem 5. Spieltag in Stuttgart (Sebastian Andersson per Elfmeter zum 1:1).

Jetzt soll Dennis, der mit der Rückennummer 43 auflaufen wird, die Misere beenden. Am besten schon am Sonntag gegen Bielefeld! 

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